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Geschrieben von ShadowAngel
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16.01.2012 |
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Mit manchen Musikalben tut man sich richtig schwer. Man kauft es, hört rein, es bleibt erstmal nichts hängen und man legt es weg. Gold Medal dürfte bei mir in dieser Hinsicht den Rekord halten. Es hat praktisch ewig gedauert, bis ich mich mit dem Album anfreunden konnte und es endlich „Klick“ gemacht hat. Es lag vielleicht daran, dass es so stark von den vorherigen Alben dieser Band abweicht. Diese waren noch mehr im Punkbereich angesiedelt, viel Ramones, auch ein bisschen alte AC/DC. Wobei schon Spend the Night etwas von diesem Sound wegging. Gold Medal erschien 2004 und war das zweite Album bei Atlantic und auch das letzte ehe sich die Band mit einem eigenen Label selbstständig machte. Treu blieb sich die Band zumindest bei der Kürze der Songs. 2-3 Minuten müssen eben reichen. Trotz 11 Songs dauert das Album so gerade mal 34 Minuten. Ein Song der mir schon immer gefiel und für lange Zeit auch das einzige war, das mir von diesem Album gefiel ist Fall Behind Me, das noch fast im alten Stil schön daher rockt. Beim restlichen Album müsste man aber wohl die alte Floskel bringen, das die Band „erwachsen“ wurde und sich eben experimentell in andere Richtungen begab. Statt Punk heißt es jetzt 70er Jahre Rock mit ein bisschen End-60er Feeling oben drauf, mitunter werden auch Effekte wie Wah-Wah und Flanger ausgepackt, Keyboards finden sich auch hier und dort mal und mehrstimmigen Chorus hat man so bislang auch nicht gekannt von dieser Band. Das Album startet auch rockig mit I don’t want to know, zeigt aber später auch, das die Band etwas gereift ist, wie etwa bei Gold Medal und Revolver. Wie gesagt hat mir das Album am Anfang eher weniger gefallen, hat sich aber durch mehrmaliges Hören zu einer richtig guten Scheibe entwickelt. Auch wenn es in der Mitte ein paar arg belanglos klingende Songs gibt wie Don’t break me Down oder It’s So Hard gefällt es mir mittlerweile richtig gut und es macht einfach Spaß.
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