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The Gathering - How to measure a Planet? |
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Geschrieben von Despair
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19.08.2006 |
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Während die beiden Vorgängeralben sehr guten, aber auch (für heutige Verhältnisse) recht konventionellen Gothic Metal boten, haben The Gathering mit “How To Measure A Planet?” ein neues Kapitel aufgeschlagen. Harte Gitarrenklänge sind nur noch vereinzelt anzutreffen („Rescue Me“, „Liberty Bell“), die süchtig machenden Gesangsmelodien von Anneke van Giersbergen stehen mehr im Vordergrund, was Übersongs wie „My Electricity“, „Red Is A Slow Colour“ oder das unglaubliche „Travel“ beweisen. Es werden vermehrt Loops und Samples eingesetzt, die sich aber hervorragend ins Gesamtbild einfügen und Ähnlichkeit zu Bands wie Massive Attack oder Portishead aufweisen. Trotzdem bleibt die melancholische, teils düstere Grundstimmung erhalten. Die zweite CD dieses Doppelalbums ist sehr experimentell ausgefallen, bietet aber mit „Locked Away“ und dem noisigen „Probably Built In The Fifties“ zwei Kracher, die sich regelrecht im Gehörgang festfräsen. Darauf folgt der 28-minütige Titeltrack, der aber zum Grossteil aus Soundfragmenten besteht und den Highlights der ersten CD nicht das Wasser reichen kann. Für Freunde komplexer Songstrukturen, die auch auf eingängige Parts nicht verzichten mögen und sich gerne mal die Kopfhörer überstülpen, um einem Album immer neue Facetten abzugewinnen, ist „How To Measure A Planet?“ ein Fest.
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
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