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Tributalben sind ja meist so eine Sache. Häufig stehen abgetakelte Ex-Stars auf der Besetzungsliste, die seit Jahren keinen Erfolg mehr hatten, ausser Form sind und das Geld brauchen. Teilweise treibt das dann auch Stilblüten, wie bei Paul Di’Anno der auf einem Tributalbum zu seiner Ex-Band Iron Maiden sang. Womit wir beim Thema Iron Maiden sind. Das hier ist ein Tributalbum, aber die Besetzung kennt wohl niemand. Es ist eine Coverband, die aus Frauen besteht und sie haben etwas, das Iron Maiden nicht mehr hat: Derek Riggs. Deshalb ist zumindest mal das CD Cover, welches an das Killers Album angelehnt ist, sehr gut gelungen. Geboten werden 10 Songs, nämlich Hallowed be thy Name, Number of the Beast, Aces High, 2 Minutes to Midnight, Killers, The Trooper, Children of the Damned, Phantom of the Opera, Run to the Hills, Wasted Years und zusätzlich gibts nen Livesong: Remember Tomorrow. Also allesamt Hits aus der goldenen Maiden Ära und die Frauen verstehen durchaus ihr Handwerk und spielen die Songs sehr gut nach. Sängerin Aja Kim aka Bruce Lee Chickinson (Was für ein Name…) klingt auch wirklich verdammt stark. Produktionstechnisch klingt das Ganze nicht ganz so perfekt wie bei Maiden bzw. man ging eher nach dem Sound der ersten Alben und so klingt Wasted Years z.B. ganz anders als das Original auf der Somewhere in Time. Insgesamt kann man wohl sagen, das dies hier der beste und ehrlichste Tribute an Iron Maiden ist, ganz einfach weil man es hier mit Fans der Band zu tun hat und nicht mit irgendwelcher Prominenz auf Geldjagd.
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