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Seit Mindfields sind gute 7 Jahre vergangen, das dazwischen erschienene Trough the Looking Glass kann man ja nicht wirklich ernst nehmen. Aber jetzt ist es endlich wieder so weit und TOTO schickt ein neues Album voller neuer Songs in die Läden. Schon vor der Veröffentlichung hat die Band verlauten lassen, dass sie an etwas ganz Großem arbeiten - und sie behielten Wort: Falling in Between ist das beste Album der Band seit Kingdom of Desire. Man hat sich wieder auf alte Stärken besinnt und zusätzlich eine Vielzahl an Gastmusikern eingeladen. Neben Joseph Williams und Steve Porcaro sind unter anderem noch Ian Anderson , Lenny Castro und die Horn-Section von Chicago zu hören, ausserdem gibt das neueste Mitglied von TOTO, Greg Philinganes, hier seinen Einstand.
TOTO gehen musikalisch mal wieder andere Wege, die Songs sind wieder eine Spur härter und deutlich abwechslungsreicher. Die Texte sind sehr gut gelungen, auffällig hierbei ist, das nach 22 Jahren mal wieder Schimpfworte verwendet werden, allerdings nicht um zu schockieren, sondern weil sie einfach gut zu den Songs passen. Genial sind sie ja alle, die Songs und müsste man den schwächsten nennen, wäre es wohl Simple Life, nicht weil er schlecht ist, sondern weil er mit 2:20 Minuten einfach zu kurz ist und man das Gefühl hat, es fehlt die Hälfte. Noch kürzer ist nur der japanische Bonustrack, mit nicht mal anderthalb Minuten ist The Reeferman ein sehr kurzes, dafür auch sehr abgedrehtes Instrumental. Hervorheben kann man alle anderen Songs, allen voran Falling in Between, Bottom of your Soul, King of the World, Taint your World und Let it Go. Produktionstechnisch passt auch alles und so hat man hier einen ganz heißen Anwärter auf das beste Album des Jahres 2006. Im Forum kommentieren |