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Merry Axemas muss wohl ein großer Erfolg gewesen sein oder Vai ist aufgefallen, dass einige seiner Kumpels gefehlt haben, so kam ein Jahr später ein Nachfolger in die Läden. Dieses Mal gibt es nur 10 Songs, die Laufzeit ist aber nahezu die gleiche und zehn neue Gitarristen haben sich auch eingefunden. Leider wollte wohl Vai nicht mehr dran teilnehmen.
Aber diese zehn Gitarristen haben auch Rang und Namen: Steve Lukather (Toto), Neal Schon (Journey), Steve Stevens (früher mal bei Billy Idol), Stu Hamm (u.a. Joe Satriani & Steve Vai), Trevor Rabin (früher mal bei Yes), Zakk Wylde (Ozzy Osbourne, Black Label Society), John Sykes (u.a. Tygers of Pan Tang, Thin Lizzy, Whitesnake), Robin Trower (Procol Harum), Al Di Meola und Ted Nugent. Wie immer gibt ess für jeden einen Song, auf Gesang wird auch dieses Mal verzichtet und so kann man wieder ganz der Gitarrenarbeit lauschen. Bekannte Songs wie White Christmas, Carol of the Bells und The Christmas Song wechseln sich mit unbekannteren Nummern wie God Rest ye merry Gentlemen und Oh little Town of Bethlehem ab. Leider schweigt sich zumindest bei mir das Booklet wieder darüber aus, welche Musiker sonst beteiligt waren, ich hab da wohl irgendeinen Budgetmist, denn das 4 Seitenblättchen ist unbrauchbar. Zumindest bei Steve Lukathers The Christmas Song hört man recht deutlich raus, dass hier Los Lobotomys am Werk sind. Das ist auch einer der besten Songs. Generell fällt im Vergleich zu Vol. 1 auf, dass es wesentlich weniger blueslastig und dafür wesentlich hardrockiger zugeht. Nur ist es erstaunlich, dass Typen hier hart losrocken, von denen man das nicht so unbedingt erwartet, während sich z.B. ein Zakk Wylde zurückhält und die Akustikklampfe auspackt. Wohl der größte Schocker des Albums, aber er spielt ein tolles White Christmas. Insgesamt können aber nicht alle Songs überzeugen. Vor allem Carol of the Bells von Al di Meola enttäuscht, er ist ein toller Gitarrist aber so eine lahmarschige Version klingt irgendwie danach, als hätte er null Bock gehabt (Man vergleiche es z.B. mal mit der Version des Songs von Savatage auf der Dead Winter Dead), aber das ist eigentlich der einzige größere Negativpunkt an dieser Scheibe. Mochte man schon Volume 1 wird man auch die zweite Scheibe haben wollen, denn tolle Weihnachtsmusik wird auch hier geboten.
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