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Velvet Revolver - Libertad |
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Geschrieben von ShadowAngel
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05.07.2007 |
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3 Jahre sind ins Land gezogen, ehe die Supergroup Velvet Revolver einen Nachfolger zu ihrem Debütalbum präsentiert. Im Prinzip so etwas wie kommerzieller Selbstmord, müssen Bands meist spätestens ein Jahr nach dem Debüt den Nachfolger präsentieren, um nicht völlig in Vergessenheit zu geraten. Aber ähnlich wie bei Axls Guns n’ Roses, die Welttourneen komplett ohne Album absolvieren können, kommen auch Velvet Revolver 3 Jahre ohne Album aus und werden trotzdem noch auf Konzerte und Festivals eingeladen. In der Zwischenzeit gab es die üblichen Gerüchte. Slash ging angeblich zu Axl, um sich über die Band auszulassen, Scott Weiland ging in den Drogenentzug, Slash folgte ihm angeblich bald, der Produzent hat auch nichts getaugt. Viele Probleme also und dann soll ein gutes Album entstehen können?
Irgendwie schon. Libertad bedeutet Freiheit. Scheinbar hatte die Band nach dem Erfolg von Contraband die Freiheit einfach mal locker loszurocken. Das Album entwickelt in einigen Songs einen Charme, der an eine lockere Jamsession im Studio erinnert. Vor allem der völlig aus der Rolle fallende nicht wirklich versteckte Hidden Track Don’t drop that Dime zeugt davon, ist er doch ein sehr countrylastig. Davor gibt’s 13 Songs und die meisten haben ein riesiges Potential. Sei es der Opener Let it Roll oder die erste Single She build Quick Machines, in den ersten 4 Songs geht das Album ganz kräftig ab. Klasse Hardrocksongs zum Mitsingen. Danach wird es abwechslungsreicher. The Last Fight könnte so auch Ende der 60er entstanden sein. Der beste Song folgt dann mit Pills, Demons & Etc., was dicht gefolgt von Mary Mary und Just Sixteen. Lediglich 2 Füller haben sich meiner Meinung nach eingeschlichen, das doch überflüssige Cover von ELOs Can’t get it out of my Heady und For a Brother, das auch nach 10x hören nicht wirklich zünden will. Sehr gelungen dafür wieder der Abschluss mit Gravedancer und eben dem Hiddentrack. Musikalisch wird einiges aufgefahren. Ein sehr starkes 60er Jahre Rockgefühl gepaart mit Hendrix und dem typischen Slashsound. Er spielt hier wieder ganz groß auf, mit tollen Riffs und Solos, die aber von mir aus gern länger hätten ausfallen sollen. Libertad ist ganz klar besser als Contraband und zeigt, dass die Band auf dem richtigen Weg ist.
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