Home arrow Musik arrow W.A.S.P. - Babylon 04 September 2010  
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W.A.S.P. - Babylon PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
14.11.2009

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Endlich wieder ein neues Album von W.A.S.P. Denn, nach dem starken Dominator darf man ja ruhig mit hohen Erwartungen an die Sache gehen. An der Besetzung der Band hat sich gegenüber dem Vorgänger mal nichts geändert und so darf man wohl auch musikalisch keine großen Überraschungen erwarten (Aber wer will das schon ernsthaft?).

Wie man schon am Albumcover erkennt, ist das Ganze thematisch an die apokalyptischen Reiter angelehnt, verfolgt das Konzept aber sehr lose, was man vor allem daran erkennt, das man hier nun das Cover von Burn zu hören kriegt, das eigentlich für Dominator geplant war.
Geboten wird wieder das, was W.A.S.P. bzw. Blackie Lawless eben können: Heavy Metal. Keine Kompromisse, sondern einfach straight voraus wird gerockt, was man vor allem bei den ersten beiden Songs hört. Crazy und Live to Die another Day sind das, was man von dieser Band hören will. Auch wenn hier und da im straighten Sound eine kleiner Umweg genommen wird. Babylon’s Burning schließt sich dem ganzen an und klingt so ein ein bisschen, wie man sich Iron Maiden mal wieder wünschen würde, dieser „Stampfbass“ kommt dem Hörer halt einfach bekannt vor. Danach das angesprochene Deep Purple Cover. Burn. Nun, was soll man sagen, Blackie sollte das Covern lieber sein lassen, denn es kommt zu keiner Sekunde an das ran, was Deep Purple in den 70ern aus dem Song machten oder später etwa Glenn Hughes (auf dem famosen Burnin‘ Japan Livealbum), es tummelt sich mit Promised Land noch ein weiteres Cover auf dieser Scheibe. Dieses mal von Chuck Berry und man wird das Gefühl nicht los, das Blackie den auch imitieren möchte, seine Stimme klingt jedenfalls schockierend anders.
Zwischen Burn und Promised Land finden sich zum Glück noch 4 starke W.A.S.P. Nummern, in Form von 2 Rockern (Thunder Red, Seas of Fire) und 2 langsameren, balladenartigeren Stücken (Into the Fire, Godless Run). Insgesamt also neun Songs bei einer Laufzeit von etwas über 43 Minuten.

An der Produktion und dem Sound gibt es nichts auszusetzen. Blackie hat wohl mit Doug Blair, Mike Duda und Mike Dupke endlich die passenden Mitmusiker gefunden, auch wenn Babylon nicht ganz an Dominator heranreichen kann, was an den Coversongs liegt, ist es doch ein starkes Stück Heavy Metal. Vor allem für Fans der Band ein absoluter Pflichtkauf.

Bewertung
8,5/10
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