Home arrow Musik arrow W.A.S.P. - The Crimson Idol 22 Mai 2012  
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W.A.S.P. - The Crimson Idol PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.05.2009

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Drei Jahre nach The Headless Children meldet sich Blackie Lawless zurück. W.A.S.P. gab es zu dem Zeitpunkt schon gar nicht mehr so richtig und The Crimson Idol sollte eigentlich ein Soloalbum werden. Aber wie immer denkt ein Musiklabel natürlich nur an Geld und zwang Lawless so, das Album unter dem Namen W.A.S.P. zu veröffentlichen. Hatte man bei Headless Children noch eine Ladung Gastmusiker, so wurde dieses Album fast im Alleingang erstellt. Blackie Lawless schrieb alle Songs selber, spielte neben E-Gitarre auch gleich noch Bass und Keyboards ein und produzierte die ganze Geschichte. Lediglich Bob Kulick darf einige Gitarrenparts beisteuern und das Schlagzeug wird sowohl von Frankie Banali als auch Stet Howland gespielt.

Mit Crimson Idol wollte Lawless wohl endgültig zeigen, dass er ein ernstzunehmender Musiker ist und Headless Children kein Ausrutscher war.  So ist The Crimson Idol auch gleich mal ein vollwertiges Konzeptalbum über eine fiktive Person namens Jonathan Steel. Von seinen Eltern wird er gehasst und so rennt er eines Tages davon. Er klaut eine Gitarre, bringt sich das Spielen bei und gerät an einen Manager, der ihm Ruhm und Ehre als Rockstar verspricht. Das klappt auch sehr gut, aber Jonathan ist nicht glücklich in seinem Leben, da ihn seine Eltern eben nicht lieben. Das Ganze endet natürlich tragisch.

Vom Stil her ist das auch hier noch Heavy Metal, allerdings deutlich abwechslungsreicher als zuvor. So hat man auch gekonnt Akustikgitarrenparts eingebaut, genauso wie Stellen wo die Handlung durch Gesprächsfetzen vorangetrieben wird. Die bekanntesten Stücke von dem Album sind wohl die beiden Metalkracher Doctor Rockter sowie Chainsaw Charlie (Murders in the New Morgue) und die Balladen I am the One und Hold on to my Heart. Mit dem fast 10minütigen The Great Misconceptions of Me wird die ganze Handlung noch mal gekonnt beendet. Musikalisch ist das Ganze jedenfalls extrem gelungen, unterhaltsam und einfach toll. Sowieso sollte man ein Konzeptalbum von Anfang bis Ende durchhören, hier möchte man aber auch gar nichts anderes. Die Stunde vergeht sehr schnell und die Skip-Taste wird man wohl kaum benötigen.

In der Neuauflage gibt es noch das fast 17minütige Prologue The Story of Jonathan (Prologue to The Crimson Idol), wo man unterlegt von Akustikgitarre mehr über die Handlung erfährt. Auf einer zweiten Bonusdisc finden sich dann noch die B-Seiten der Singles (darunter ein Cover von Led Zeppelins When the levee breaks) und Livesongs von einem Auftritt beim Donnington Festival 1992.

The Crimson Idol ist ohne Frage das beste Album von W.A.S.P.

Bewertung
10/10
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Letzte Aktualisierung ( 11.05.2009 )
 
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