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We are sexual perverts, dafür soll das Akronym stehen mit dem sich diese Band ziert oder soll es doch We are Satan’s People heißen? We ain’t sure, pal hat Blackie Lawless einst auf die Frage geantwortet. Fakt ist, dass W.A.S.P. wohl eine der berühmtesten Glam Metal Bands der 80er ist. Die Truppe aus Los Angeles war damals neben Twisted Sister das Hauptziel von Tipper Gore und dem Parents Resource Music Center da sie ja deren Meinung nach eine große Gefahr für die Allgemeinheit darstellten. Blackie Lawless ist der Anführer und nicht nur optisch erinnert er ein wenig an Alice Cooper, auch die Bühnenshows, mit denen die Gruppe berühmt (und berüchtigt) wurde, waren sehr stark an die des Meisters des Schock Rocks angelehnt mit viel Kunstblut und Knochen.
Das erste richtige Album erschien 1984. Allerdings ohne die zuvor veröffentlichte Single. Animal (Fuck like a Beast) empfand man nicht nur wegen des Titels, sondern auch wegen des Covers und des Textes als viel zu anstößig und das Label wollte es nicht auf dem Album haben, auch eine Singleveröffentlichung haben sie später abgeblasen, so dass die Band selbst die Initiative ergriff und die Single an ein Independentlabel abgab. Mittlerweile gibt es von dem Album ein Remaster, da ist der Song dabei. Mit dem geht es auch los und man startet in den ersten Songdreier, wo praktisch die großen Klassiker zusammengefasst sind. Neben Animal sind das I wanna be somebody und L.O.V.E. Machine. Alle drei Songs sind partykompatibel mit den ganz großen Mitgröhlrefrains, die man auch sofort drauf hat. Dieses Konzept der nach vorne treibenden Gitarren gepaart mit einem wilden Schlagzeug und absoluter Eingängigkeit wird auf dem gesamten Album beibehalten und ist ja sehr typisch für dieses Genre. Helion ist ein weiterer bekannter Song, der diesem Schema folgt. Wodurch sich die Band abhebt, ist der Gesang von Blackie Lawless der schon recht einzigartig ist, er ist kein guter Sänger, aber das muss er auch gar nicht, sein Gegröhle und Gegrunze passt wunderbar zum Sound. Dass sie aber auch anders können, zeigen sie mit der Ballade Sleeping (in the Fire). Tormenter ist ein etwas langsamer Song der dafür recht aggressiv angestampft kommt und durch den mehrstimmigen Refrain überzeug. Insgesamt umfasste das Originalalbum 10 Songs, einen wirklichen Ausfall gibt es nicht, auch wenn Songs wie B.A.D. oder The Torture never stops schon ein wenig hinter den großen Klassikern zurückstehen. Zusätzlich gibt es noch zwei Bonustracks, nämlich Show no mercy, das ganz nett ist und Paint it Black, wobei man ganz klar sagen muss, dass dies eine eher schlechte Coverversion ist, an das Original der Rolling Stones reicht es zu keiner Sekunde heran. Das Debütalbum von W.A.S.P. ist eines der stärksten Alben der Band und gleichzeitig einer der ganz großen Klassiker der L.A. Glamszene. Mag man diesen Sound muss man das Album einfach haben.
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