Home arrow Musik arrow Wolfmother - Wolfmother 22 Mai 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Wolfmother - Wolfmother PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.03.2008

Image 

Wolfmother ist noch eine recht neue Band aus Australien. Sie existiert erst seit 2000 und nach 2 EPs kam 2005 das Debütalbum heraus, das ihnen sofort einen Grammy, diverse Aria Awards und unzählige Nominierungen einbrachte. Das ist schon ein unglaublich schneller Erfolg.

Bekanntester Song dieses 12 Tracks umfassenden Albums dürfte Woman sein. Der Song wurde als Single veröffentlicht und fand seinen Platz in unzähligen Videospielen.
Schon bei diesem Song stellt man fest, dass man das doch schon mal gehört hat. Nein, auf dem Album findet sich kein einziges Cover, alle Songs wurden selbst geschrieben. Allerdings klingt das Album so, als wäre eine Compilation zum Thema „Der Rock der 70er“. Black Sabbath, Led Zeppelin, Deep Purple, Rush, Yes und sogar Jethro Tull. All diese Bands standen wohl Pate für dieses Album. Hatte die Band eine Zeitmaschine? Den Eindruck erhält man fast und Woman ist ein Song, der das noch am besten verbergen kann.
Revolutionär oder überraschend ist auf dem Album an sich nichts. Witchcraft klingt nach Zeppelin mit Ian Anderson als Gaststar. Es ist aber sicher ganz nett, dass mal wieder eine Flöte Einzug in die Rockwelt hält. Mind’s Eye schafft es allein durch den Orgelsound an Iron Butterfly zu erinnern. Selbst der Sänger klingt wie eine Mischung aus The Whos Roger Daltrey, Robert Plant und Ozzy powered by englisch mit australischem Akzent.
Und das ist das Problem von dem Album. An sich ist es sehr gelungen. Die Songs sind klasse, instrumental toll eingespielt und die Scheibe lässt sich gut an einem Stück durchhören. Nur versäumen es Wolfmother einen wirklichen Grund zu liefern, das Album zu hören. Warum soll ich es anhören, wenn ich die besseren oder legendäreren Alben der damaligen Bands schon besitze? Ein wenig Eigenständigkeit, so dass alle Anlehnungen als Hommage verstanden werden könnten, würden das Album richtig toll machen. So bleibt es bei einem äußerst zwiespältigen Eindruck und der Hoffnung, dass Wolfmother doch noch mal einen eigenen Sound finden werden oder sie nutzen ihre Zeitmaschine. Denn 1970 wäre das Album sicher wie eine Bombe eingeschlagen.

Bewertung
6/10
Im Forum kommentieren
 
< Zurück
Top of Page