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Castlevania PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
20.04.2007

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Konami hat im Laufe ihrer langen Geschichte ja sehr viele Spielereihen auf dem Markt etabliert. Von Contra über Metal Gear bis in heutige Zeiten mit Pro Evolution Soccer. 1986 entstand eine andere Spielereihe, die sehr bald zum Kult werden sollte: Castlevania.

Zuerst erschienen in Japan auf dem Famicom Disk System und anderen Systemen wie dem MSX, wurde es ein paar Jahre später dann auch hierzulande auf dem NES veröffentlicht. Tatsächlich hat die Veröffentlichung in Europa über 2 Jahre auf sich warten lassen.

Auch im ersten Teil geht es um Graf Dracula. Wir befinden uns in Transsilvanien im Jahr 1691. Alles ist schön friedlich und es könnte gar nicht besser sein. Nur wenige Menschen hier erinnern sich daran, dass alle 100 Jahre Graf Dracula zurückkehrt und die Gegend ins Chaos stürzt. Jetzt ist es natürlich wieder so weit und der alte Knoblauchhasser macht sich auf, in sein Schloss Castlevania zurück zu kehren.
Aber zum Glück leben in der Gegend auch noch die Belmonts. Eine alte Familie, die seit jeher den Vampir besiegen konnte. An Simon Belmont liegt es nun, mit der Vampir Killer Peitsche nach Castlevania zu reisen und Dracula zu vernichten.

Als Simon Belmont bewegt man sich nun in einer Seitenansicht durch das Schloss. Anfangs hat man nur die Peitsche als Waffe, mit der man auf die zahlreichen Gegner einschlägt. Diese Waffe kann man natürlich aufwerte. Genauso wie man noch zusätzliche Waffen, wie Wurfmesser oder Äxte findet. Neben dem Einschlagen auf Gegner muss man auch Kerzenleuchter und Fackeln zerstören. Diese hinterlassen weitere nützliche Gegenstände wie Herzen oder das alles vernichtende Kreuz.
Die Herzen füllen nicht die Energie auf, wie man vermuten könnte, sondern sind eine Art Munition. Bei jedem Waffeneinsatz verliert man ein paar dieser Herzen, hat man keine mehr, kann man sich nur noch mit der normalen Peitsche zur Wehr setzen. Aber im Spiel findet man ja mehr als genug dieser Herzen. Solang man nicht in Windeseile durch die Level rennt.

Insgesamt gibt es 6 Levels. Diese spielen in großen Räumen, in der Kanalisation oder dem Verlies. Sie alle sind recht nett gemacht und natürlich voller Gegner und Sprungpassagen. Der Schwierigkeitsgrad ist relativ hoch, aber niemals unfair, so dass es im Prinzip kein Problem ist, schadlos durch die Levels zu kommen. Am Ende jeder Stage wartet dann der obligatorische Levelboss, wie eine große Fledermaus oder sogar der Tod persönlich.

Grafisch sieht das Spiel wie gesagt toll aus. Zumindest die Hintergründe. Die Figuren sehen noch gut aus.
Die Musik ist auch schon in diesem Teil klasse, aber natürlich nicht vergleichbar mit den späteren Großleistungen wie bei Rondo of Blood. Die Soundeffekte sind ebenfalls in Ordnung.

Hat man die zahlreichen Nachfolger gespielt, wird die Steuerung hier erstmal ein wenig ungewohnt wirken. Im Grunde ist sie gleich, aber viele Features, wie das Rumschwingen der Peitsche fehlen und vor allem die Sprungsteuerung ist ein wenig sehr hakelig.
Trotzdem machte Konami schon bei diesem ersten Teil vieles richtig und hat ein überzeugendes Spiel abgeliefert.

Publisher: Konami
Developer: Konami
Erscheinungsjahr: 1986
Erschienen für: NES, MSX, C64, Amiga, PC
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik9/10  Spielspass
Sound8,5/10
8/10
Gameplay 8/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.11.2007 )
 
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