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Corvette ZR-1 Challenge PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
11.09.2007

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Das ein Review dieses Spiels über kurz oder lang gemacht werden muss, sollte wohl beim Titel und dem Auto klar sein. Erschienen ist das Ganze 1991 für das NES, also schon zu einer Zeit, wo die Konsole am Ende war und so kann man wohl wenigstens auf einen Titel hoffen, der die Kiste technisch ausreizt.

Oder auch nicht, denn grafisch ist das doch extrem unspektakulär und wirkt eher wie 1986. Die Strecken sind undetailliert und das typische NES-Geflimmere muss man auch ertragen. Der Sound ist nicht besser, die Musik ist schrecklich nervig und der Motorensound klingt eher nach Spielzeugauto.

Da ein Rennspiel natürlich auch keine Story hat, geht es gleich los. Zuerst wählt man, ob man allein oder zu zweit spielt. Dann sucht man sich einen der 6 Fahrer aus. Alle entsprechen einem Klischee, wie der draufgängerische Texaner oder der 08/15 Asiate und haben unterschiedliche Stärken, wie besondere Beschleunigung oder leichteres Handling.
Man darf noch seinen Namen eingeben und dann geht’s auch schon los gegen einen gegnerischen Fahrer.

Zuerst startet man eine Art Drag Race. Beide Fahrer starten und wer besser vom Start wegkommt und intelligenter beim Schalten vorgeht, ist erster. Ein riesiger Vorteil, denn sofort geht es weiter in den Rennmodus, wo auch in eine andere Perspektive geschaltet wird. Was sich die Entwickler dabei gedacht haben, weiß ich allerdings auch nicht. Statt einem normalen Splitscreenmodus, bekommt der in Führung liegende Fahrer ein schön großes Fenster oben. Direkt darunter sind die Anzeigen beider Fahrer und dann kommt rechts unten ein wesentlich kleineres Fenster für den Zweitplatzierten. Unverständlich ist das vor allem, weil rechts davon lediglich ein graues Feld ist. Wollte man so für Motivation sorgen?
Dadurch, dass die Grafik sowieso schon alles andere als gut ist, wird das Fahren im kleinen Fenster zu einer Qual. Denn natürlich muss man noch anderen Verkehrsteilnehmern ausweichen und zusätzlich muss man noch auf die Tankanzeige achten. Rechts und links an der Straße liegen Benzinkanister rum, die man aufsammeln muss. Klingt leichter als es ist, denn dabei versagt gerne mal die Kollisionsabfrage und man fährt einfach darüber hinweg.

Die Steuerung ist das zweite große Manko. Das man bei einem NES Spiel keine Simulationssteuerung erwarten kann, ist ja in Ordnung. Aber das Auto steuert sich schon extrem merkwürdig über die Straße und alles ist sehr schwammig. Das große Problem ist die Schaltung. Das Gamepad hat nur 2 Tasten, die schon für Beschleunigung und Bremse  draufgehen, also wird mit den Richtungstasten oben und unten geschaltet. Zum Schalten muss man auch noch kurz vom Gas gehen und erst dann drücken. Nur klappt das selten, die meiste Zeit drückt man rum, wird schon langsamer und der Gang will immer noch nicht. So ist es kein Wunder, dass man gerade gegen die CPU kaum eine Chance hat und schon stellt sich Frust ein. Meist landet man da schon im kleinen Fenster unten und das ist der Moment, wo man dem NES das Modul entreißt und entnervt auf dem Fenster wirft…

Publisher: MB
Developer: Imagineering Inc.
Erscheinungsjahr: 1991
Erschienen für: NES
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik5/10  Spielspass
Sound3/10
3/10
Gameplay 3/10
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Letzte Aktualisierung ( 11.09.2007 )
 
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