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Felix the Cat PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
13.10.2007
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Felix ist eine Comicfigur aus den USA. Ein Kater, der in der Stummfilmzeit der 20er recht beliebt war, aber dann recht schnell ausstarb als eine doofe Maus ankam. Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Versuche, Felix zum sprechen zu bewegen und ihn zum erneuten Erfolg zu machen. Das klappte lediglich in den 80ern gut, als auch ein Film mit ihm veröffentlicht wurde. 1992 wurde dann ein Spiel für das NES veröffentlicht.
Felix ist ein Kater, der eine Tasche besitzt. Eine magische Tasche wohlgemerkt, mit der er lauter Dinge anstellt und zumindest in den Comics immer reichlich surreale Erlebnisse hat.

Das Spiel ist natürlich ein Jump n’ Run und orientiert sich (auch natürlich) an Super Mario.
Eine Story gibt es wohl irgendwo, es gibt ein ganz kurzes Intro, in dem ein Typ Marke verrückter Wissenschaftler Felix anruft und dessen magische Tasche will. Dann rennt Felix aus dem Haus und das Spiel beginnt.

Auf den ersten Blick erscheint das Spiel nun nicht sonderlich ausgefallen. Ist es auch nicht wirklich. Links geht es los, rechts ist das Ziel und dazwischen warten jede Menge Sprungpassagen und Gegner. Diese besiegt man durch Waffen. Anfangs hat Felix eine auf Knopfdruck ausfahrbare Boxfaust. Überall im Level verteilt sind kleine Münzen die wie der Kopf von Felix aussehen, diese muss man natürlich einsammeln. Hat man eine bestimmte Anzahl, erscheint ein Herz. Sammelt man das ein, verwandelt sich das Feld. Es gibt mehrere Ausbaustufen, so hat Felix in der nächsten einen Stock und als Waffe Sterne, später dann sitzt er in einem Flugzeug und am Ende in einem Panzer. Diese Transformationen dienen auch als Lebensenergie. Im Ursprungszustand stirbt Felix nach einem Treffer, je weiter er „ausgebaut“ ist, desto mehr Treffer steckt er ein, aber verliert dann je eine Stufe.

In den Levels verteilt sind auch größere Versionen von der magischen Tasche, wie die Tunnel bei Mario führen diese in Bonusräume, wo meist eine große Anzahl der Münzen rumliegt.

Die Levels sind schön abwechslungsreich gestaltet. Es geht mal nach Ägypten, dann unter Wasser oder man fliegt mit einem Heißluftballon bzw. Flugzeug rum.
Die Gegner sind auch vielseitig. Kleine Hamster, Bäume, Kanonen oder Statuen, diese sind auch an die Level angepasst. 3 Stages ergeben einen Level und an deren Ende wartet dann ein Endgegner.

Grafisch sieht das ganz nett aus. Es ist natürlich im bunten Comicstil gehalten und die Animationen sind auch ganz nett. Aber auch hier konnte man es nicht vermeiden, das alles ein wenig flackert. Guter Durchschnitt würde ich mal sagen.
Die Musik passt ganz gut zum Spiel, stört nicht, sticht aber auch nicht als genial hervor. Die Soundeffekte sind typischer NES-Standard.

Felix the Cat ist ein nettes Jump ’n’ Run, das keine große Revolution darstellt, aber zumindest alles richtig macht. Ein wenig zu leicht und zu kurz ist es geraten, aber der Spielspaß stimmt trotzdem.

Publisher: Hudson
Developer: Hudson
Erscheinungsjahr: 1992
Erschienen für: NES
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Leicht

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Grafik7/10  Spielspass
Sound6/10
7/10
Gameplay 7,5/10
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