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Friday the 13th PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.06.2007

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Spieleentwickler haben schon manchmal recht merkwürdige Ideen. In den 80ern wurden Videospiele hauptsächlich von Kindern gespielt. Nintendo selbst visierte damals mit dem NES eine junge Käuferschicht an und dann kommt eine Umsetzung von Friday the 13th heraus. Der Film hat ein R-Rating und ich vermute mal, dass 95% aller NES Besitzer damals den Film legal nicht mal sehen durften.
Man muss sich auch die Frage stellen, wie man denn aus dem Film ein Spiel machen kann. Es gibt nur einen Gegner und so wäre das Spiel wohl nach 5 Minuten zu Ende

Aber Entwickler stecken ja immer voller genialer Ideen und Einfälle. Friday the 13th war ein Horrorfilm…also warum nicht Zombies, Fledermäuse und anderes Getier in das Spiel packen, auch wenn das mit Jason nichts zu tun hat? Klasse Idee…
Am Anfang wählt man einen von 6 Campwächtern, hier hat man wohl die meiste Zeit investiert, denn tatsächlich haben sie alle eine besondere Stärke Sei es, dass einer schneller laufen kann oder höher springen. Aber irgendwie ist das bei dem Spiel auch egal.
Man startet also mitten im Camp Crystal Lake und läuft rum. Das Ziel ist es wohl, ein Feuerzeug zu finden und Kamine anzumachen. Dazu läuft man von links nach rechts, wird von Zombies genervt und muss in die Hütten. Nun waren die Hütten in den Filmen ja meist nur ein großer Raum. Langweilig. Also haben die Entwickler direkt Labyrinthe gemacht, durch die man in 3D steuern darf. Eine Hilfskarte, wo in diesem Irrgarten man nun ist, gibt’s nicht. Man wandert rum und dreht sich und da alle Wände praktisch gleich aussehen, findet man vielleicht mit viel Glück mal den Ausgang.
Dann ist man wieder zurück auf der Karte. Irgendwann startet dann der Jasonalarm und auf  der Karte wird eine Hütte markiert, zu der man laufen muss. Dann gibt es einen großen Kampf, allerdings stellt man sehr schnell fest, dass man es wohl nicht mit dem echten Killer zu tun hat, denn hier flüchtet er feige nach ein paar Treffern. Das Spiel geht dann so lange weiter, bis Jason entweder alle Kinder gekillt hat (Was man nicht mal sieht…BUH) oder man eben Jason beseitigt hat.

Leider macht das Spiel keinen Spaß. Die Steuerung ist völlig ungenau. Sehr nervig auch die Tatsache, dass die Steine einfach über die Zombies hinweg fliegen und man sich so erst umständlich hinknien muss, um sie zu treffen. Und man verläuft sich die meiste Zeit in Höhlen, Wäldern oder den Hütten. Um das Ganze noch zu erschweren wussten die Programmierer wohl nicht, wie man eine anständige Map einfügt. Läuft man nämlich im Spiel nach links, bewegt man sich auf der Karte nach rechts und umgekehrt. So sieht man links das Haus blinken, weil Jason dort ist, rennt natürlich nach links und befindet sich plötzlich am rechten Ende des Camps. Spaß macht das nicht.

Grafisch hat sich das Ganze an das Gameplay angepasst: Gruselig. Es flimmert an jeder Ecke, die Zombies sehen mehr nach Chewbacca aus und Jason hat einen lila/blauen Jumpsuit an…so kriegt man richtig Angst vor ihm.
Die Musik ist nervig. Sehr nervig. So nervig, das sie sich wohl beim spielen selbst übergibt und deshalb nur die gleichen 5 Töne rausbringt.

Friday the 13th ist mies.

Publisher: LJN
Developer: Pack-in Video
Erscheinungsjahr: 1989
Erschienen für: NES
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik6/10  Spielspass
Sound3/10
2/10
Gameplay 2/10
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