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Master Chu and the Drunkard Hu PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
13.07.2007

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Was für ein Spiel erwartet man bei solch einem Titel? Auf jeden fall ein trashiges Hong Kong Spiel. Leider steht das trashig hier eher im Sinne von Müll. Wirklichem Müll.

Das geht schon bei der Steuerung los. Das NES hat zwei Tasten. Das weiß wohl jeder Programmierer. Also legt man das Spiel auch darauf aus, dass es mit zwei Tasten funktioniert. Eine Taste für die Waffe, die andere zum Springen. So war es, so ist es und so sollte es immer sein. Aber nicht bei diesem Spiel. Hier ist Taste B zum schießen und Taste A wird für einen Fächer verschwendet. EIN FÄCHER. Erfüllt das Ding einen Zweck? Natürlich nicht. Angeblich soll es Projektile abwehren können. Das funktioniert manchmal, in den normalen Levels kaum aber bei den Endgegnern. Doof nur, dass die Endgegner so stupide sind, dass man niemals etwas zum abblocken hat.
Die Frage ist nun: Womit springt man? Beide Tasten zusammen drücken, wäre eine Möglichkeit. Die denkbar schlechteste wäre, die Richtungstaste Oben zu verwenden. Ratet, für welche Möglichkeit man sich hier entschieden hat.

Die Steuerung ist beschissen. Die meiste Zeit endet es damit, dass man schräg durch die Gegend hüpft, weil das Steuerkreuz nun mal nicht als Sprungtaste missbraucht werden sollte. Daneben ist unser Held relativ lahm unterwegs und hinknien kann er sich auch nicht. Sehr toll, bei der Anzahl an Projektilen und Orbs, die hier durch die Gegend fliegt.

Die Levels wurden bewusst auf klischeehaft asiatisch getrimmt, genauso wie die unglaublich nervige Musik.
In den Levels trifft man auf Sturzkampfspinnen, welche sich wagemutig von ihren Spinnenseilen auf den Boden werfen und da dann zerplatzen. Die glauben ja wohl nicht wirklich, dass der Spieler so blöd ist, stehen bleibt und wartet bis das Ding mal unten ist.
Im weiteren Verlauf kommt noch anderes Getier hinzu. Fledermäuse, Würmer. Auch sonst ist praktisch alles gefährlich. Flammen gibt es, natürlich sind meist nützliche Gegenstände genau über diesen angeordnet.
Das Ziel des ganzen ist es, eine Anzahl an Ying-Yangs zu finden. Die sind versteckt und tauchen erst auf, wenn sie man sichtbar schießt. Also hüpft man unkontrolliert durch die Gegend und schießt alles an, in der Hoffnung es taucht was auf.

Hat man alle, fliegt die Spielfigur in einer festgefrorenen Animation zum Levelausgang. Dabei ertönt ein furchtbar nerviger Klang, der an den Bombensound alter Shoot ’em Ups erinnert.
Der Kampf mit dem Endgegner folgt. Die Endgegner sind stupide. Der erste ist ein Baum, er schießt und bewegt sich, meist so, dass man ihn gut in den Rücken schießen kann. Bei Level 3 ist ein hüpfendes Etwas der Gegner, der schießt auch, allerdings nur nach rechts und links am Bildschirmrand ist genau Platz genug, um seine Spielfigur zu parken, dann schießt man auf den Endgegner bis er tot ist. Spannend.

Unglaublich aber wahr, das Spiel bietet einen Zweispielermodus. Als hätten die Entwickler tatsächlich angenommen, das sich zwei Menschen finden, die dieses Ding freiwillig zusammen spielen.

MASTER CHU and the DRUNKARD HU ist schrecklich. Die Grafik sieht mies aus, die Musik ist nervtöten, das Gameplay ist nervtöten und gleichzeitig ist das Spiel so unglaublich simpel, das man praktisch nicht länger als 15 Minuten zum durchspielen braucht. Da sieht man sich lieber die Drunken Master Filme mit Jackie Chan an.

Developer: Sachen
Publisher: Color Dreams
Erscheinungsjahr: 1989
Erschienen für: NES
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Lächerlich

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Grafik4/10  Spielspass
Sound3/10
2/10
Gameplay 3/10
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