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Micro Machines PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.12.2007

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Micro Machines, das Kultrennspiel welches auf Mini-Spielzeugautos gleichen Namens basiert, kennt man ja mittlerweile. Es gibt ja zahlreiche Nachfolger und Konvertierungen auf diversen Systemen.
Auf dem NES erschien es zuerst. Im Jahr 1991 und das auch noch als unlizenziertes Spiel. Was bedeutet dass praktisch in jedem Territorium dieser Welt die Cartridge anders aussieht, mal ist sie Gold, mal klein und schwarz. Es gibt  auch eine Fassung für den Aladdin Deck Enhancer.

Aber hier geht es um das Spiel. Im Gegensatz zu den Nachfolgern, die zahlreiche Spielmodi boten, ist hier alles noch ganz spartanisch. Es gibt einen Einzelspielermodus und einen Zweispielermodus. Kein Training, kein Einzelrennen, keine Time Attack.

Im Einzelspielermodus fährt man alle Strecken der Reihe nach ab und muss unter den 4 Fahrern jeweils mindestens 2. werden. Dann gewinnt man ein Auto für die Sammlung und kommt weiter. Wird man nur dritter oder gar vierter, muss man das Rennen wiederholen. Das kostet wiederum eines der drei Continues. Fairerweise gibt es nach einigen Rennen ein Bonusspiel, bei dem man sich ein Continue dazu gewinnen darf.

Insgesamt gibt es 20 Rennen. Die ersten sind gerade zu lachhaft einfach. So hab ich in Level 2 vergessen auf Pause zu schalten, während ich gerade für Musik sorgen sollte (Musik während des Rennens gibt es nämlich nicht), als ich das sah, bin ich trotzdem mal los gefahren und tatsächlich hab ich noch alle 3 Gegner locker überholt.
Im weiteren Verlauf aber zieht der Schwierigkeitsgrad ganz ordentlich an.
Vor allem die Bonusrunden sind extrem schwer, hier muss man eine Runde auf einer Strecke absolvieren und das natürlich unter Zeitdruck.

Im Zweispielermodus kann man ein Einzelnes Rennen absolvieren. Man darf das Auto wählen und das Ziel ist es entweder, nach 3 Runden als erster im Ziel zu sein oder alle Punkte zu gewinnen. Dies schafft man, in dem man so weit in Führung geht, dass man den Bildschirmrand berührt. Als zweite Möglichkeit gibt es noch ein Turnier.

Die Steuerung ist Micro Machines-typisch recht simpel. Man muss eigentlich nur Gas geben und an bestimmten Kurven oder Streckenabschnitten den Finger von der Taste nehmen. Die Bremse braucht kein Mensch.

Streckenmäßig gibt es viel Abwechslung. Vom Frühstückstisch über den Schreibtisch zum Strand unterscheidet sich jede Strecke. Zwar ist alles im Comiclook gehalten, sieht aber trotzdem recht realistisch aus. Auf dem Schreibtisch bieten Lineale Brücken, Ordner dienen als Sprungschanzen und Radiergummis und Spitzer sind Hindernisse. In der Werkstatt sind Schrauben die Hindernisse. Die Strecken sind auf jeden Fall auch schon hier klasse gemacht.

Die Grafik sieht insgesamt sehr nett aus. Die Autos sind zwar ein wenig arg undetailliert, aber dafür kann die Streckenumgebung überzeugen und man muss ja immer bedenken, dass grafisch das NES noch nie Weltklasse war. Es flackert natürlich auch alles ein wenig.
Wie gesagt, hört man während dem Rennen nur die Motorengeräusche und kleinere Soundeffekte. Musik gibt es nur in den Menüs, zum Glück, denn die ist so nervig, dass man froh ist, sie nicht allzu lang ertragen zu müssen.

Micro Machines zeigt auf dem NES ganz klar, das es ein zeitloses Spielprinzip ist. Obwohl man hier nicht viele Auswahlmöglichkeiten hat, stimmt der Spielspaß ganz einfach.

Publisher: Codemasters
Developer: Codemasters
Erscheinungsjahr: 1991
Erschienen für: NES, SNES, Mega Drive, Master System, Game Boy (Advance),  Game Gear, PC, Amiga, CDI
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Leicht - Schwer

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Grafik8/10  Spielspass
Sound5/10
8/10
Gameplay 9/10
Multiplayer 8,5/10

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