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Splatterhouse: Wanpaku Graffiti PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
28.07.2007

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Splatterhouse, ein ziemlich blutiges und brutales Spiel. Kann man sich das so auf dem kinderfreundlichen NES vorstellen? Natürlich nicht.

Splatterhouse: Wanpaku Graffiti ist auf niedlich getrimmt. Die Figuren sind nun alle nur noch wenige cm groß und auf asiatisch getrimmt. Also: großer Kopf, kleiner Körper.
Beim Intro sehen wir Jennifer auf dem Friedhof, sie heult sich gerade an einem Grab tot, als jenes plötzlich von einem Blitz getroffen wird und in bester Friday the 13th Manier steigt Rick lebendig aus dem Grab. Aber da es ein Intro ist, muss natürlich noch etwas passieren. Ein zweiter Blitz trifft das Grab neben an und…ein Kürbis fliegt heraus. Ein großer Kürbis, der sich sogleich Jennifer schnappt und kichernd davonfliegt.

Rick macht sich sofort auf den Weg. Durch den Friedhof und es müssen trotzdem noch Gegner besiegt werden. Allerdings wurde auf das Blut natürlich verzichtet. Der nächste „Unglaublich“-Moment ist dann ein Zwischengegner. Ein großes Grab mit Beleuchtung, diese fängt das Blinken an und aus der Mitte klettert Disco Dracula im Polyesteranzug. Er holt noch ein paar schleimige Monster dazu und dann wird der Moonwalk aufgeführt, unterlegt von einer trashigen Thriller-Imitation.
Die Gegner bleiben auch im weiteren Verlauf so schräg. Da steht man schon mal in der Küche eines Hauses und neben rumfliegenden Messern, hüpfen Hühnchen aus dem Ofen. Später hat man es mit einem riesigen Geister-Hamster zu tun.

Rick hat als Waffe eine Axt und findet im späteren Verlauf noch eine Shotgun. Weitere Waffen, wie im Original, gibt es leider nicht.
Dafür hat man ein kleines Levelsystem aufgebaut. Man muss eine bestimmte Anzahl an Gegnern vernichten und dafür wird dann die Energieleiste vergrößert.
Das ist aber ein entscheidender Nachteil beim Passwortsystem. Man kann Level mit einem Passwort direkt anwählen, aber die Energieleiste ist dann so klein wie am Anfang, was das Spiel gerade am Ende recht schwer macht. Deshalb sollte man es eben lieber in einem Satz durchspielen.

Die Steuerung ist gelungen. Eine Taste zum Springen, eine für die Waffe. Fertig. Selbst größere Sprungpassagen sind hier kein Problem.

Grafisch sieht das Spiel nett aus. Es ist natürlich klar auf niedlich getrimmt. Einige Farben mehr wären bei den Gegnern nicht schlecht gewesen, denn insgesamt ist hier einfach zu viel Pink im Spiel. Trotzdem sieht Rick  gut aus und auch die Levels haben viele kleine Details.
Die Musik ist ganz gut gelungen und versucht ein wenig Gruselstimmung zu bringen. Die Soundeffekte sind dagegen eher ein wenig nervig.

Splatterhouse: Wanpaku Graffiti ist ein nettes Spiel, das mit einigen abgefahrenen Gegnern und sehr gelungenem Gameplay überzeugen kann. Empfehlenswert.

Publisher: Namco
Developer: Namco
Erscheinungsjahr: 1989
Erschienen für: NES
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik8/10  Spielspass
Sound7/10
8/10
Gameplay 7,5/10
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