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Super Contra (oder Super C wie es auf dem NES hieß bzw. Probotector 2 – Return of the Evil Forces in Europa) ist das Sequel zu Contra/Probotector was man wohl auch so am Titel erkennt. Damals war der Nachfolger Super, ab dem SNES war dann generell alles Super. Aber ich schweife ab. Angesiedelt ist das Spiel der Handlung nach 1 Jahr nach Contra. Die bösen Aliens die man besiegte sind wieder da und diesmal natürlich noch böser und gemeiner. Sie haben eine Militärbasis erobert und wollen die Weltherrschaft. Bill und Lance (oder eben die Roboter in der EU-Fassung) wollen das nicht akzeptieren und ziehen wieder in den Krieg. Wer braucht schon eine Handlung? Wo der Vorgänger sogar noch ein paar Zwischenbilder hat, ist Super Contra einfach nur ein Kampf von Level zu Level. Deren acht gibt es und es fängt erstmal konventionell an im Militärstützpunkt. Man kämpft gegen Soldaten (oder Roboter) und Geschütze, sammelt die altbekannten Power-Ups ein und am Ende wartet der Boss. Soweit so altbekannt, auch die alten Waffen gibt es wieder, der Dreifachschuss, der Flammenwerfer, Rapid Fire…es ist alles wieder da. Der erste Unterschied kommt bei Level 2, den man aus der Vogelperspektive erlebt. Später gab es das auch bei den Game Boy Contras und SNES Contra. Am eigentlichen „Töte alles was sich bewegt“-Prinzip ändert sich natürlich nichts, aber durch den Perspektivwechsel bekommt das Spiel eine andere taktische Note. Springen kann man nicht, stattdessen muss man Feindfeuer eben nach links oder rechts ausweichen. Am Ende gibt es einen Kampf mit einem großen Panzer. Danach geht es wieder zur seitlich-scrollenden Action, ehe erst in Level 6 wieder die Vogelperspektive kommt. Während man am Anfang noch gegen Soldaten, Panzer und Geschütze kämpft, wird es im Verlauf immer mehr zu einem Sci-Fi Shooter. Als Inspiration dienten wohl die Alien Filme, das ist nicht zu übersehen wenn man Alieneier entdeckt aus denen eben Aliens hüpfen und angreifen. Auch die Levelhintergründe sehen mehr und mehr nach Alienraumschiff aus und man kämpft gegen teilweise abenteuerlich aussehende Aliens und Oberbosse. Einer der letzten sieht gar aus wie ein riesiges Alien mit einem Frauenkopf in der Mitte. Grafisch ist das Spiel schön und abwechslungsreich in Szene gesetzt. In einem Level etwa passiert ein Erdbeben wodurch die Wege einstürzen, man muss nun gleichzeitig gegen die Feinde kämpfen und dafür sorgen, dass man nicht in einen Abgrund stürzt. Auch die Explosionen und Endgegner sind richtig gut in Szene gesetzt, man ist manchmal doch erstaunt, was das schwache NES zu leisten vermag. Die Musik ist in Ordnung, aber teilweise so unaufdringlich, dass man sie gar nicht erst wahr nimmt. Sowieso überlagern die lauten Soundeffekte alles. Als Fazit muss man sagen, wer Contra/Probotector mochte, wird auch den Nachfolger mögen. Viel hat sich nicht geändert, statt den „3D Szenen“ gibt es eben die Vogelperspektive, das ist schon die größte Revolution. Spielerisch ist das ganze genial, der Schwierigkeitsgrad ist immer noch höchst herausfordernd, es gilt eben die Feinde und ihre Bewegungen zu lernen. Insofern also ein weiterer Pflichttitel für jeden NES-Besitzer und ein Spiel, das jeder erlebt haben sollte. Publisher: Konami Developer: Konami Erscheinungsjahr: 1990 Erschienen für: NES, Arcade, Amiga, PC Anzahl Spieler: 1-2 Schwierigkeitsgrad: Hoch 
| Grafik | 9/10 | | Spielspass | | Sound | 8/10 | 9/10 | | Gameplay | 9/10 |
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