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Super Mario Bros. PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
15.05.2010

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Muss man zu diesem Spiel noch sonderlich viel schreiben? Ich denke mal, neben anderen Klassikern wie etwa Pac-Man, Space Invaders oder Donkey Kong ist Super Mario Bros. eines der essentiellen Spiele, die jeder Videospielefan gespielt haben muss. Ja, muss, denn ansonsten wird man nicht ernst genommen.

Die Figur Mario hat eine recht lange Zeit im Videospielebereich hinter sich, als Spielfigur in Donkey Kong ging es weiter zu Mario Bros., ein Arcadespiel das ebenfalls auf zig Systeme konvertiert wurde und dann folgte Super Mario Bros. das 1985 veröffentlicht wurde. Super Mario Bros. war zwar nicht das erste Jump n‘ Run, denn es gab ja die beiden Pitfallspiele, welche die Grundregeln dieses Genres setzten, aber wohl das populärste überhaupt. Über 40 Millionen Mal hat es sich verkauft, wobei es jahrelang als Pack-In Titel jedem NES beilag, trotzdem ist das eine erstaunliche Zahl.

Die Handlung ist schnell erzählt: Mario reist in das Champignonland um dort Prinzessin Toadstool zu retten die vom  bösen Bowser entführt wurde.
Mit Mario startet man in Level 1 und trifft auf den ersten Gegner, ein kleiner Goomba der geplättet werden will. Schon bald findet man einen Pilz und Mario wird zu Super Mario. Später findet man auch noch Feuerpflanzen, die Super Mario dazu veranlassen Projektile auf die Gegner zu werfen. Aber man kann sie auch weiterhin durch drauf hüpfen besiegen. Während die kleinen Goombas nach einem Treffer das zeitliche segnen, sind die Koopa Troopas schon härtere Feinde. Die kleinen Schildkröten ziehen sich nach einem Hüpfer in ihren Panzer zurück, nochmal draufgesprungen und sie sind besiegt. Man kann den Panzer aber auch anrempeln und dann segelt er in eine Richtung und räumt automatisch andere Gegner aus dem Weg. Prallt er allerdings gegen einen  Stein oder eines der Rohre, flitzt der Panzer direkt zurück, meist in Richtung Mario. Wer da nicht aufpasst, verliert schnell ein Leben.  

Jede Welt umfasst vier Level, wobei 2 jeweils über der Erde stattfinden, einer unter der Erde oder unter Wasser und der letzte in einem der vielen Schlösser. Hier stellt man dann fest, das Bowser nicht gerade der intelligenteste Protagonist der Videospielewelt ist, denn man besiegt ihn jedes Mal auf die gleiche Weise: Er hockt auf einer Brücke und spuckt Feuer, man muss über ihn drüber springen und eine Axt erreichen. Dann verschwindet die Brücke, Bowser guckt blöd und fällt in die Lava. Wie er das jedes Mal überlebt und warum er immer diesen gleichen Fehler begeht, lassen wir mal unbeantwortet. Sehr berühmt ist auch das Zitat das am Ende jeder Welt kommt: „Thank you Mario but our Princess is in another Castle“.

Auch wenn das Spiel mittlerweile 25 Jahre auf dem Buckel hat und vom Gameplay her natürlich extrem simpel ist, macht es einfach Spaß. Es ist nicht sonderlich schwer, es ist nicht sonderlich umfangreich, aber es macht Spaß. Es macht Spaß, die Goombas zu plätten und es macht Spaß Bowser in die Lava fliegen zu sehen. Der größte Reiz des Spiels ist aber wohl der Highscore. Man sammelt Münzen ein  (Pro 100 Münzen gibt es ein Extraleben), Feinde bringen Punkte und auch die verbliebene Zeit pro Level wird in Punkte umgewandelt. Ja selbst die Art wie man die Levelfahne anspringt, bringt mehr oder weniger Bonuspunkte. Kennt man dann noch die Geschichte mit dem Feuerwerk, kann man noch mehr Punkte sammeln und das ist eben, was die alten Arcadespiele so reizvoll macht: Überbiete deinen High-Score.

Auch ein Zwei-Spieler Modus ist eingebaut, wo die Spieler nacheinander antreten.

Grafisch darf man natürlich nichts erwarten. Die Welt ist recht detailarm, es gibt wenige Effekte und alles ist recht klobig. Aber das ist eben der Retro-Charme, wenn man feststellt, dass die Büsche in den Levels nur umgefärbte Wolken sind.
Die Musik ist mittlerweile wohl legendär. Das Lied des ersten Levels kennt jeder und auch die anderen Stücke, die alle von Koji Kondo komponiert wurden, sind berühmt. Die Soundeffekte kennt man auch, selbst am Sprunggeräusch hört man sofort, das es nur Super Mario sein kann.

Aus heutiger Sicht ist Super Mario Bros. natürlich recht simpel und viele werden von der Grafik abgschreckt sein, für die gibt es aber z.B. SMB 1 in der Super Mario All-Stars Sammlung für das SNES. Aber der Charme des Originals ließ sich da nicht so rübertransportieren, die Grafik muss einfach so archaisch sein, denn Super Mario Bros. zeigt genauso wie der dritte Teil das Gameplay eben viel wichtiger ist als Technik. Spaß macht das Ganze einfach immer noch, dank gutem Leveldesign

Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
Erscheinungsjahr: 1985
Erschienen für: NES, SNES, Game Boy Advance
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Leicht

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Grafik6,5/10  Spielspass
Sound7/10
8/10
Gameplay 7,5/10
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