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Ninja Spirit PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
12.04.2008

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Ninjas, in den 80ern waren sie der große Hype. Wo sind sie eigentlich heute hin verschwunden? Damals erschienen unzählige Spiele mit den Schattenkämpfern. Auch Irem wagte sich mit Ninja Spirit in dieses Genre.

Die Geschichte ist mal wieder so belanglos wie man es erwarten könnte. Man spielt einen Ninja namens Moonlight der auf Rache aus ist, weil wohl seine Eltern von irgendwelchen fiesen Bösewichtern getötet wurden.  Zumindest steht das so im Handbuch, das Introvideo dagegen ist irgendwie merkwürdig. Der Ninja wird vom Blitz getroffen, fällt um und ein Wolf rennt an und heult zum Mond. Was uns das sagen soll weiß ich nun nicht wirklich. Zumindest grafisch ist das aber sehr schön inszeniert.

Insgesamt wird man sehr schnell an Ninja Gaiden erinnert. Mit seinem Ninja rennt und springt man durch die Gegend und wird von unzähligen Gegnern aus allen Richtungen verfolgt – und damit sind alle Richtung gemeint. Denn es kommt oft vor, dass man z.B. über einen Holzsteg läuft und plötzlich sieht man darunter einen Typ anrennen, der mit seinem Schwert nach oben piekst. Die gegnerischen Ninjas tauchen von überall her auf und meist hat man 3-4 gleichzeitig auf dem Bildschirm. Trotzdem ist das Spiel relativ einfach gehalten und wird nie unfair. Direkt ungewohnt von Irem.

Die Steuerung ist recht einfach. Eine Taste zum Springen, eine zum Einsetzen der Waffen. Dies ist ein tolles Feature, denn man hat immer 4 Waffen bei sich. Neben der Standardausrüstung, also Shurikens und Katana, hat man auch eine Fernkampfwaffe. Eine Art Speer an einem Seil und Bomben, die man werfen kann. Beseitigte Gegner hinterlassen meist noch Spruchrollen, die z.B. das Katana aufwerten. Greift man an zieht es eine Art Schweif hinter sich her, womit man Projekte abwehren kann oder gleich mehrere Feinde auf einmal trifft. Eine andere Rolle lässt einen Klon auftauchen, der knapp hinter Moonlight herläuft und alle Bewegungen imitiert. Taktisch eingesetzt ist man damit praktisch unbesiegbar und selbst die riesigen Zwischengegner sind kein allzu großes Problem mehr. Nach ein paar Levels zieht der Schwierigkeitsgrad aber dann doch ordentlich an, ohne allerdings frustrierend zu werden.

Die Levels sind relativ groß und schön abwechslungsreich gestaltet. Von Wäldern geht es zu Höhlen oder in die Berge, wo man zwischen Klippen kämpft und auch mal von brennenden Steinen angegriffen wird, die angeflogen kommen.  Insgesamt gibt es sieben abwechslungsreiche Stages.

Neben dem normalen Arcademodus gibt es noch den PC Engine Modus. Dieser unterscheidet sich nur dahingehend, dass man 5 Treffer einstecken kann, bevor man ein Leben verliert. Im Arcademodus dagegen ist nach einem Treffer schon das erste Leben weg.

Grafisch sieht  das Spiel sehr hübsch aus. Neben den abwechslungsreichen Stages überzeugen auch die einzelnen Figuren und deren Animationen. Man erlebt sogar Parallax Scrolling.
Die Musik ist ganz große Klasse. Es gibt ruhigere Stücke die im Hintergrund bleiben und die schnelleren Stücke die vor allem in Levels mit viel Action daherkommen. Sehr atmosphärisch, gleichzeitig aber auch diese ganz typische Ninja-Videospielmusik. Auch die Soundeffekte sind sehr gelungen.  

Ninja Spirit ist ein sehr nettes kleines Actionspiel, welches das Rad sicher nicht neu erfindet aber trotz allem unterhält und das besser, als manch anderes Ninja Spiel wie etwa Ninja Commando. So ist es in jedem Fall empfehlenswert.

Publisher: Irem
Developer: Irem
Erscheinungsjahr: 1990
Erschienen für: PC Engine, Arcade, C64, Amiga, Amstrad, ZX Spectrum
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Leicht - Mittel

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Grafik8,5/10  Spielspass
Sound9/10
8,5/10
Gameplay 8/10

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Letzte Aktualisierung ( 12.04.2008 )
 
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