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Wonder Boy - Monster Lair PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
21.10.2006

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Jump n’ Run, Action-Adventure, Rollenspiel…es gibt kaum ein Genre, das ein Wonder Boy noch nicht abgedeckt hat und wer jetzt Shoot ’em Up ruft, wird mit Monster Lair bedient. Tatsächlich geht das Spiel aber auch den Schritt zurück zu Teil 1, denn die Energieleiste, die man mit Essen auffüllt, ist wieder da.

Die Story ist dabei mal wieder nebensächlich. Böses Ungetüm…blabla…muss besiegt werden…hat riesige Armee…der gleiche 08/15 Mist wie immer eben.

Geboten werden praktisch 2 Genres, nämlich einerseits klassische Jump n’ Run Abschnitte und die schon erwähnten Shoot ’em Up Level. Das wechselt sich immer ab, wobei man beim Shooter auf den Endgegner trifft. Gemeinsam haben beide das selbst ablaufende Scrolling. Ziemlich nervig, weil das recht langsam daher ruckelt und man so praktisch immer am rechten Bildschirmrand klebt, was in den Laufpassagen auch am sehr öden Leveldesign liegt, zwar gibt es Wegabschnitte, die sich bewegen und es läuft auch teilweise auf 2 Ebenen, aber revolutionäre Ideen oder ausgefallenes Leveldesign sucht man hier vergebens. Beim Shooter, wo man auf einem komischen Vieh rumfliegt, wird dann nur noch absolute Standardkost geboten. Gegnerwellen, wobei zuerst eine am oberen Rand kommt und dann eine am unteren, sollten spätestens seit R-Type eigentlich Out sein.

Und so läuft man gelangweilt von links nach rechts, sammelt Essen ein und besiegt Gegner, die direkt aus Disney World kommen könnten, denn es sind ja gerade zu niedliche Tierchen. Vögel, Raten, Fische, Schlangen. Man zielte scheinbar auf ein junges Publikum ab. Waffen gibt es natürlich auch. Aber auch hier wird nur der Standard geboten. Raketen, Feuerbälle, Schüsse nach vorne und hinten. Man behält diese Waffen auch nur für kurze Zeit und dann verschwinden sie wieder. Meist ist das so angelegt, dass man mit der billigen Standardwaffe vor dem Endgegner steht. Das soll wohl Herausforderung schaffen, ist aber nur noch blöd.

Zumindest gibt es einen Zweispieler Modus, vorausgesetzt man findet einen Mitspieler freiwillig, weil gefesselt und geknebelt ist der keine Hilfe und anders wird man wohl niemanden dazu bringen, diesen Mist zu spielen. Dann könnte man kooperativ auf die Jagd gehen und streitet sich alsbald darum, wer wann welche Nahrungsmittel einsammeln darf.

Grafisch ist das Ganze bunt. Mehr aber auch nicht. Unspektakulär ist hier das Stichwort. Die Musik dagegen sticht sehr hervor, denn sie ist nervig, genauso wie die Soundeffekte. Das klingt alles nach schlimmster 8-Bit Zeit.

Monster Lair ist schlecht. Das Gameplay bietet keinerlei Herausforderungen, außer bei den Endgegnern. Das Dauergescrolle nervt, die Jump n’ Run Abschnitte sind mies designed und die Shooterabschnitte auf dem Stand von 1982. Will man Wonderboy spielen, sollte man sich also lieber an die mehr als gelungenen Action Adventure Spiele halten.

Publisher: NEC/Sega
Developer: Westone
Erscheinungsjahr: 1990
Erschienen für: PC Engine (Turbo CD), Mega Drive, Arcade
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik4/10  Spielspass
Sound3/10
4/10
Gameplay 4/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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