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Caleb ist eine Führungsperson in der Untergrundsekte The Cabal, welche den Gott Tchernobog anbeten. Im Jahr 1851 wird er zusammen mit seiner Geliebten und zwei anderen Mitgliedern, weil sie irgendwelche Fehler begingen, kurzerhand mal umgebracht. Er schwor Rache und es solle Blut fließen. Bis es dazu kommt, müssen aber erstmal 77 Jahre vergehen. Dann entsteigt Caleb aus seiner Gruft und metzelt sich weltweit von einem Cabal Stützpunkt zum nächsten. Caleb ist dabei natürlich die Spielfigur und ähnelt Duke Nukem einigermaßen. Beide mögen fiese Waffen, lassen Sprüche ab und können ganz toll zutreten. Während man aber beim Duke nur auf Gegner tritt, hat man bei Blood die Möglichkeit mit den abgetrennten Köpfen der toten Gegner Fußball zu spielen. Auch die Waffen sind fies. Am Anfang hat man eine Mistgabel, später benutzt man ein Feuerzeug und eine Spraydose als Flammenwerfer, hier gibt es auch eine Sekundärfunktion, welche aus der Dose eine Art Molotov-Cocktail macht. Eine Voodoo-Puppe gibt es natürlich auch noch, während das restliche Arsenal aus eher konventionellen Waffen wie einer Shotgun oder der allseits beliebten Tommy Gun besteht. Bei einem Spiel wie Blood erwartet man viel Blut und das kriegt man auch geboten. Der Gewaltgrad ist anständig hoch und in Verbindung mit dem schwarzen Humor wirkt das Ganze absolut genial. Man stürmt in eine Kirche der Sekte, macht die betenden Mitglieder mit der Mistgabel platt und kickt dann ihre Köpfe ans Kreuz. Gibt es etwas besseres? Natürlich nicht. Es gibt auch noch die Standardgegenstände wie Rüstungen. Am interessantesten ist das Guns Akimbo. Damit kann man jede Waffe gleichzeitig zweimal tragen und benutzen und wie sagte schon Serious Sam? Double the gun, double the fun. Hier stimmt es auf jeden Fall. Auch die Level sind sehr abwechslungsreich. Es gibt 4 Episoden und insgesamt 30 Level, die an unterschiedlichen Orten wie einem Friedhof, einer Bahnhofstation oder einem abgedrehten Vergnügungspark spielen. Die Gegner sind dabei größtenteils angepasst, auch wenn man natürlich immer wieder auf Sektenmitglieder stößt. Die anderen sind an die Thematik angepasst. Zombies, Fledermäuse, Gargoyles und die Hand aus Evil Dead 2. Filmanspielungen findet man zuhauf. Evil Dead war ein recht großes Vorbild. In einem Level findet man Jack Torrance aus The Shining als eingefrorene Leiche, Caleb kommentiert das mit „Here’s Johnny“ und später findet man sogar die Leiche von Duke Nukem…“Now i have time to play with you“. Sprachausgabe wird groß geschrieben: Caleb kommentiert viele Dinge und lässt viele böse Sprüche los, auch wenn das nicht ganz an Duke oder Lo Wang heranreicht. Grafisch präsentiert sich das Ganze mit der Build Engine. Sieht nett aus, auch wenns heute sehr veraltet wirkt. Die Musikuntermalung ist sehr gelungen und passt stets zu den Levels und ihren Themen. Soundeffekte sind ok und die Sprachausgabe klasse. Blood ist ein sehr gelungener Ego-Shooter, der vor allem durch den Humor überzeugt und einige innovative Ideen geboten hat, die den Spielspaß auf jeden Fall steigern. Auch heute macht das noch viel Spaß. Publisher: GT Interactive Developer: Monolith Erscheinungsjahr: 1997 Erschienen für: PC Schwierigkeitsgrad: Wählbar
 
| Grafik | 8/10 | | Spielspass | | Sound | 8,5/10 | 9/10 | | Gameplay | 9/10 |
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