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Grand Theft Auto PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.05.2007

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GTA gehört heutzutage zu den bekanntesten Spielereihen. Damals, als der erste Teil erschien, hätte wohl niemand gedacht, dass noch so viele Nachfolger kommen würden und dass es so viele Kontroversen um die Spiele geben würde.

Kontrovers diskutiert wurde tatsächlich auch schon der erste Teil. Was damals aber tatsächlich zur Werbung gehört, denn der Publisher hatte einfach einen Kolumnisten engagiert, der fortan über das Spiel schrieb und das so erfolgreich machte, dass man zumindest in den USA ständig etwas über dieses böse Spiel hörte.

Zu Beginn wählt man sich einen Charakter aus und kann ihm einen eigenen Namen geben. Auswirkungen hat das aufs Spiel nicht, denn egal welche Figur man wählt, es spielt sich immer gleich. Zumindest hat man eben hier aber auch die Chance, mal mit einer Frau zu spielen.
Insgesamt gibt es 3 Städte, die heutzutage wohl jeder kennt: Liberty City, Vice City und San Andreas. Zuerst ist natürlich nur Liberty City frei geschaltet und da auch nur der erste Teil. Nun gilt es durch Aufträge und andere illegale Verhaltensweisen, so viel Geld wie möglich zu sammeln, um den zweiten Teil von Liberty City zu erreichen, wo das Spiel von vorne los geht, erst dann kommt man in die nächste Stadt.

Eine richtige Handlung gibt es nicht, Missionen bekommt man an öffentlichen Telefonen und Nebenmissionen kann man erfüllen, wenn man in bestimmte Autos einsteigt, die meist in Seitenstraßen geparkt stehen. Ansonsten klaut man Autos, überfährt oder tötet Menschen und kriegt dafür ebenfalls Geld. Allerdings kommt auch sehr schnell die Polizei an. Zuerst wird man nur von einem Polizeiwagen verfolgt, macht man weiter böse Dinge, werden es mehr Streifenwagen, bis irgendwann dann Panzer anrücken. Mit etwas Geschick schafft man es, den Bullen den Panzer zu klauen und kann dann noch mal ein richtiges Chaos veranstalten.
Wird man geschnappt, landet man nicht im Gefängnis, sondern wird gleich wieder freigelassen, was aber Geld kostet und man verliert natürlich auch alle Waffen und Schutzwesten, die man bei sich trug. Eventuelle Missionen hat man dann auch verloren.
Durch erfolgreiche Missionen erhöht man auch einen Multiplikator, durch den Morde noch mehr Geld bringen.

Waffen gibt es nur eine Handvoll. Eine Pistole, die absolut nutzlos ist, ein Maschinengewehr, einen Raketenwerfer und den allseits beliebten Flammenwerfer, den man zwar nicht gegen Autos einsetzen sollte, weil man dann selbst Feuer fängt, aber gegen Passanten ein sehr gutes Spielzeug. Dann gibt es noch eine Schutzweste, mit der man mehr Schaden aushält.

Fährt man durch die Stadt wird man auch andere Dinge zum einsammeln finden. Ein Polizeistern löscht den Fahndungslevel und man kann wieder ungestört durch die Stadt streifen. Mit einer Gefängniskarte, behält man alle seine Waffen, wenn man festgenommen wird. Dann gibt es noch diverse Power Ups um die Geschwindigkeit zu erhöhen und den Kill Frenzy, in späteren Teilen hieß das Rampage. Mit einer Waffe die man bekommt, muss man in einem bestimmten Zeitlimit eine vorgegebene Punktezahl erreichen. Erreicht man diese,  bekommt man eine Belohnung und der Fahndungslevel wird gelöscht. Scheitert man, darf man sich mit dem Fahndungslevel rumschlagen, der nach solch einem Amoklauf natürlich auf dem Maximum ist.

Betretbare Gebäude wie in späteren Teile gibt es natürlich nicht. Da man das gesamte Spiel aus der Vogelperspektive spielt, geht das auch gar nicht. Es gibt aber zumindest Sprayshops, in denen man sein Auto umfärben kann und so ebenfalls eine Chance hat, vor der Polizei zu flüchten. Erreicht man den Hafen, sieht man meistens einen Kran, hier kann man Autos verkaufen und ebenfalls zu Geld kommen. Autos gibt es natürlich viele unterschiedliche. Vom lahmen Familienwagen zum schnellen Sportwagen bis hin zur riesigen Limousine. Trucks, Jeeps und sogar Motorräder kann man sich beschaffen. Wobei gerade Motorräder recht gefährlich sind, da sie kaum Schutz bei Unfällen bieten und das Spiel so schnell wird, das man die meiste Zeit auf dem Boden landet.

Generell fällt bei GTA der hohe Schwierigkeitsgrad, vor allem in den späteren Städten, auf. Viele Missionen laufen ebenfalls mit Zeitlimit. So muss man in einer Mission von Telefon zu Telefon hetzen, ansonsten wird die Tochter von irgendeiner ganz wichtigen Person getötet oder man wird in Missionen von Unmengen an Gegnern gejagt, die alle mit MGs ausgestattet sind. Meistens ist es tatsächlich vom Glück abhängig, ob man eine Mission besteht oder nicht.

Grafisch sieht das Spiel eher schlecht aus. Selbst damals beim Release war das Ganze schon sehr veraltet und pixelig. Vogelperspektive, recht undetailliert und bei schnellen Autos fängt es auch schon mal das Ruckeln an. Gewehrkugeln werden als einfache Punkte dargestellt, aber wenigstens das Blut sieht gut aus.
Der Sound ist da schon besser. Der Lärm der Straße und sobald man in ein Auto steigt, hört man den Radiosender. Damals gab es nur einen einzigen. Aber es gab neben Songs auch schon Werbung und Moderatorenansagen.

Die PC Fassung ist im Netzwerk sogar noch Multiplayerfähig, hier kann man Spiele wie Deathmatch und Cannonball spielen.

GTA ist sicher ein Meilenstein der jüngeren Spielegeschichte, auch wenn das Ganze aus heutiger Zeit und verglichen mit den Nachfolgern natürlich arg alt aussieht. Da es mittlerweile aber Freeware ist, kann man ruhig mal einen Blick riskieren, denn die schweren Missionen stellen auch heute noch eine spielenswerte Herausforderung dar.

Das Spiel ist mittlerweile Freeware und kann direkt bei Rockstar heruntergeladen werden.

Publisher: ASC Games
'Developer: DMA Design
Erscheinungsjahr: 1997
Erschienen für: PC, Playstation, Game Boy Color
Anzahl Spieler: 1, Netzwerk
Schwierigkeitsgrad: Mittel-Schwer

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Grafik5/10  Spielspass
Sound8,5/10
8/10
Gameplay 9/10
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Letzte Aktualisierung ( 26.11.2007 )
 
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