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Star Trek - 25th Anniversary PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.09.2006

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25 Jahre Star Trek, das wurde im Jahr 1991 natürlich ausgiebig mit Kinofilm und Fernsehspecials gefeiert. Mit etwas Verspätung kam 1992 dann auch das Spiel zum Jubiläum heraus. Es ist eine Mischung aus Adventure und Actionspiel, unterteilt in 7 separate Episoden. Also praktisch wie die Serie.

Anfangs startet man mit einer Weltraumschlacht, man steuert die Enterprise mit der Maus und gibt über die Tastatur Befehle an die Crew. Ein Druck auf S und schon sind die Schilde da. Schön, dass man das so unkompliziert gemacht hat. Der Kampf dagegen ist schon schwerer, man steuert das Fadenkreuz in der Videowand. Zwischen Sulu und Chekov gibt es noch ein kleines Radar, auf dem der Gegner angezeigt wird. Nach diesem Simulationskampf geht die erste Episode los. Vom Kommandanten der Föderation wird man zu einem Planeten geschickt, dessen Einwohner von Dämonen berichten. Man soll sich die Sache also mal ansehen. Stilgerecht muss man tatsächlich zum Planeten fliegen, was eine Art Kopierschutz darstellt. Man hat die Weltraumkarte vor sich und muss das Handbuch rauskramen, weil dort die Karte nochmals abgebildet ist, allerdings stehen nur dort die Planetennamen. Fliegt man in einer Mission zu einem anderen Planeten, landet man meist in feindlichem Gebiet und darf sich nun mit Romulanern, Klingonen oder Weltraumpiraten rumschlagen. Meist kommen gleich 2-3 Schiffe auf einmal. Spannend sind diese Kämpfe auf jeden Fall. Raumschiffe zerstören und nebenbei die Crew rumkommandieren. Was besseres gibt’s ja fast gar nicht.

Ist man auf dem richtigen Planeten angekommen, muss man erst in den Orbit fliegen und dann wird gebeamt. Die Crew besteht aus Kirk, Spock und McCoy. Natürlich sind ein paar Rothemden dabei. Was wäre schon Star Trek ohne „He’s dead, Jim“? Auf dem Planeten wird’s dann rätsellastig, aber die Action kommt nicht zu kurz, stellen sich die Dämonen ja als ein paar übellaunige Klingonen dar. Hat man das Rätsel gelöst und die Dämonen verjagt, befindet man sich wieder auf dem Schiff und kriegt einen Bericht der Föderation. Hierin wird man auch bewertet. Ist man eher friedlich vorgegangen oder hat alle umgebracht? Hat man alle interessanten Forschungsobjekte gefunden, die Rätsel alle gelöst und vielleicht auch Nebenquests gefunden? Jede Episode lässt sich auf mehrfache Weise lösen, was auch den Wiederspielwert deutlich erhöht. Die Bewertung selbst ist auch nicht zum Spaß da. Je höher die Bewertung, desto besser wird die Mannschaft, weil sie mehr Vertrauen in Kirk fasst. Kriegt man schlechte Wertungen, geht ihre Moral in den Keller und wird man zu schlecht bewertet, heißt es Game over.

So spielen sich eigentlich alle Missionen, die Rätsel werden immer schwerer und herausfordernder und man muss eben wegen der Bewertung immer bedacht vorgehen.

Die Atmosphäre ist mehr als gelungen. Interplay ist es tatsächlich geglückt, das Star Trek Feeling einzufangen und daraus ein Spiel zu basteln. Spock und McCoy giften sich an, auf der Enterprise piepst es die ganze Zeit lustig vor sich hin und die Planeten sind knallbunt. Die Grafik mag zwar veraltet sein, aber das stört hier nicht mal, das passt einfach so. Der Sound ist auch gelungen und natürlich ist das Titellied dabei. Für den PC gibt es noch eine CD-Rom Fassung, bei der Sprachausgabe geboten wird und man konnte sogar alle Originalsprecher der Serie dafür gewinnen. Das verstärkt die Atmosphäre natürlich noch zusätzlich.

Publisher: Interplay
Developer: Interplay
Erscheinungsjahr: 1992
Erschienen für: PC, Mac, Amiga
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Wählbar

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Grafik8/10  Spielspass
Sound9/10
8,5/10
Gameplay 8/10
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Letzte Aktualisierung ( 27.02.2007 )
 
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