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The Simpsons - Virtual Springfield PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
02.05.2009

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Die meisten Spiele rund um die Simpsons sind bekanntlich mehr als schlecht. Da trifft es sich wohl gut, dass Virtual Springfield gar kein Spiel ist. Viel mehr ist es ein virtueller Rundgang durch Springfield, also eine der zahlreichen Inkarnationen von Springfield, denn die Stadt ändert sich vom Layout her ja gern mal von Folge zu Folge.

Nach dem Programmstart steht man erstmal in der Stadtmitte und wird von Troy McClure begrüßt. Zum Glück haben alle Charaktere die Stimmen der Sprecher. Danach kann man im Prinzip machen, was an will.
Auf einer Übersichtskarte findet man die interaktiven Orte. Dummerweise kann man diese nicht anklicken und wird so direkt hinteleportiert. Man muss zu Fuß zu jeder Location gehen bzw. sich durchklicken. Das ist auf Dauer etwas nervig, zumal Springfield nicht frei begehbar ist, wie etwa in einem First Person Shooter, sondern man sich bildweise durch die Gegend klickt. Es hat also schon etwas mehr von Myst. Leider kann man sich so auch nicht wirklich gut umsehen.

Steht man vor einem begehbaren Ort, kann man diesen betreten. Das Haus der Simpsons, der Flanders, das Atomkraftwerk oder der Kwik-E-Mart bieten hierbei viel zu entdecken. Zumeist trifft man auf die üblichen Charaktere, wie Flanders, Apu oder Moe und es gibt so einiges anzuklicken. So kann man im Haus der Flanders mit Weihwasser auf diverse Figuren schießen und schauen was passiert oder man sieht sich die Bilder etwas genauer an. In der örtlichen Spielhalle kann man gar einige der in der Serie vorkommenden Videospiele, wie Larry the Looter oder Slugfest spielen. Bei Larry the Looter kommt man aber auch nicht weiter als wie Bart in der Serie. Immerhin lässt sich Slugfest sogar zu zweit spielen.

Auch in der Stadt ist viel Bewegung, immer wieder kommen Charaktere vorbei und geben mehr oder weniger geistreiche Kommentare ab. Etwas „Spiel“ findet sich dann doch noch, denn es gilt 75 Trading Cards zu finden. 74 zeigen die Charaktere der Serie, die 75. bot einen Link zu einer mittlerweile nicht mehr existenten Webseite.
Dummerweise hat sich bei der Sache wohl ein Bug eingeschlichen, denn man kann sich quasi direkt alle 75 Karten an der gleichen Stellen holen, wodurch die Sucherei ein jähes Ende findet.

Im Simpsonsstil gehalten ist die bunte Grafik, die durch die grobe Auflösung allerdings nicht mehr allzu hübsch wirkt. Die Animationen sind auch relativ minimal. Für 1997 ist das etwas wenig und da hätte man definitiv mehr bieten können.
Neben den Originalsprechern, gibt es auch die originalen Musikstücke und Soundeffekte aus der Serie. Das sorgt für das nötige Flair.

Für echte Fans der Simpsons ist Virtual Springfield auch heute noch durchaus einen Blick wert. Alle anderen werden mit diesem Programm wohl wenig Freude haben, da einfach zu wenig passiert und alles recht minimal gehalten wurde.

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Grafik6,5/10  Spielspass
Sound9/10
-/10
Gameplay 6,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 02.05.2009 )
 
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