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Die Wissenschaft steht kurz davor, Dinge zu erforschen, die zuvor eher Science-Fiction gewesen sind, Klonen oder Nanotechnologie sollen schon bald Wirklichkeit werden. Allerdings freuen sich nicht alle darüber, überzeugtester Gegner ist eine merkwürdige Gestalt, die von jedem nur Reverend genannt wird. Er predigt seine Weltanschauung und wie böse die Forschung doch ist. Viele Menschen glauben ihm blind, darunter auch der Präsident des Landes, der sogleich alle Forschungen verbietet. Der Reverend ist an seinem Ziel angelangt und setzt die von ihm öffentlich angeprangerte Technologie ein, um die vier Reiter der Apokalypse zu erschaffen und so die Welt zu vernichten.Nur ein Mensch ahnt was vorgeht. Der Wissenschaftler Trey Kincaid und der hat nun absolut keine Lust auf den Tag des jüngsten Gerichts. Also werden die Waffen ausgepackt und der Kampf gegen den Reverend und seine Reiter kann beginnen. Apocalypse bietet genau das, was man nach der Story erwartet: Gnadenlose Action im besten Contra oder Metal Slug Stil. Wenn man Action sagt, meint man auch Bruce Willis, der ist quasi der Darsteller von Trey Kincaid. Bedingt durch die recht schlechte Grafik der Playstation ist die Ähnlichkeit zwar nicht so groß, aber es gibt ja noch reichlich Sprachausgabe und die stammt, zumindest im Original von Bruce Willis. In der deutschen Version hat man seinen Synchronsprecher genommen. Das finde ich schon etwas schade, weil im Original die Sprüche um ein vielfaches besser kommen. Die Level sind recht abwechslungsreich, von einem Hochsicherheitsgefängnis bis zu einer Disco ist alles vertreten, was man in einer Stadt findet. Es gibt zahlreiche Gegner und natürlich mächtige Levelendbosse. Neben dem Geballer muss man auch ab und zu Sprungpassagen überwinden, diese sind aber glücklicherweise nicht allzu schwer. Waffenmäßig gibt es ein großes Repertoire bestehend aus Maschinengewehr, Flammenwerfer oder Raketenwerfer. Der Schwierigkeitsgrad ist relativ hoch angesiedelt. Er steigert sich von Level zu Level und ist recht herausfordernd. Man kann auch nicht immer speichern, sondern nur an bestimmten Speicherpunkten, aber diese sind recht zahlreich und fair über die Level verteilt. Grafisch ist das Spiel ganz gut. Die Levels sind recht detalliert, die Levelbosse sehen sehr gut aus. Aber die Playstation wäre schon in der Lage das Ganze noch etwas besser darzustellen. Die Musik ist ok, sie nervt nicht, aber besonders toll ist sie auch nicht. Die Effekte sind typischer Genrestandard. Die bereits angesprochene Sprachausgabe ist aber wirklich sehr gelungen und das von allen Sprechern. Man könnte nun sicher sagen, das Apocalypse auf die Dauer recht öde ist, aber ab und zu ist so sinnloses Ballern einfach spaßig und durch Bruce Willis ist das ganze einfach genial unterhaltsam. Wer Jump n’ Shoots mag, sollte sich das Spiel auf jeden Fall mal ansehen. Publisher: Activision Developer: Activison Erscheinungsjahr: 1998 Erschienen für: Playstation Anzahl Spieler: 1 Schwierigkeitsgrad: Wählbar, Schwer

| Grafik | 7.5/10 | | Spielspass | | Sound | 8/10 | 7,5/10 | | Gameplay | 8/10 |
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