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Alex Kidd in Miracle World PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
06.05.2006

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Ich denke mal, jeder der ein Master System besessen hat, kennt dieses Spiel. In den meisten Konsolen war es ja direkt eingebaut und auch sonst gehörte es einfach zu den Spielen, die man besitzen musste.

Man spielt Alex Kidd, der Prinz des Landes Radaxian auf dem Planet Aries, den aber sowieso niemand kennt. Unser kleiner Prinz hat nicht nur große Ohren sondern auch eine große Faust und hat die Kampfkunst Shellcore erlernt. Damit kann man problemlos Feinde und Steine zertrümmern. Bud Spencer hat das wohl auch mal gelernt… Ganz typisch für ein Plattformspiel besteht die Story natürlich aus einem bösen Tyrannen, der das Land unterworfen hat. Also ist es Alex Aufgabe, das Land zu befreien und den bösen Janken the Great zu vertreiben. Janken heißt so, weil er großer Meister im Spiel gleichen Namens ist, bei uns wohl besser unter dem Namen Schere-Stein-Papier bekannt.

Bis dahin klingt das alles nach einem ganz normalen Jump n’ Run der 80er. Was Alex Kidd in Miracle World von anderen Spielen wie Super Mario Bros. abhebt, sind die ganzen zusätzlichen Features. Verteilt in den Leveln sind Kisten, in denen neben Extraleben oder dem Feuerring auch Geldsäcke liegen. Diese sammelt man ein, um in den zahlreichen Läden neben Fahrzeugen wie Motorrad oder Hubschrauber auch andere nützliche Gegenstände, u.a. einen Flugstab, einen ring mit dem man schießen kann oder Unbesiegbarkeitspulver zu kaufen. Unterwegs trifft man auf zahlreiche Gegner, meistens sind das Tiere wie Skorpione, Frösche, Adler oder Fische. Hinter manchen der Kisten versteckt sich auch ein gruseliger Geist, den man nicht besiegen kann, da hilft nur noch die Flucht nach vorne. Manchmal trifft man am Ende eines Levels auch auf einen Endgegner. Neben einem Stier und einem Schwert schwingenden Bären sind das auch die 3 Gefolgsleute von Janken, die man per Schere-Stein-Papier besiegen muss. Diese 3 Typen sehen recht witzig aus, ihre Köpfe sind Hände, die eben Schere, Stein oder Papier nachbilden. Auf diese trifft man später noch einmal, wobei sie dann etwas fieser werden. Aber das wird hier mal nicht weiter verraten.

Bedenkt man, das Alex Kidd mittlerweile 20 Jahre alt ist, wird grafisch doch einiges geboten. Die 11 Level spielen alle in unterschiedlichen Gegenden. Während man anfangs in den Bergen unterwegs ist, geht es später auch unter Wasser, in Höhlen, Wälder und Schlössern weiter. Die Animationen sind dafür recht sparsam eingesetzt, aber zweckmäßig. Musikalisch gibt es einige nette Lieder, die nie nervig werden. Das Titellied hat sogar irgendwie Kultpotential. Die Effekte sind nicht ganz so gut, gerade der Schlagsound von Alex klingt doof. Die Steuerung ist recht gewöhnungsbedürftig. Das liegt daran, das Alex beim laufen langsam schneller wird und so auch weiter springen kann. Nur so kann man höhere Hindernisse überwinden. Das Problem ist, das Alex nach einem Sprung aus dem Lauf noch etwas weiterrutscht, meistens direkt in einen Abgrund. Das erfordert ein bisschen Übung. Deshalb sollte man es auch mit dem normalen Game Pad und nicht dem misslungenen Control Stick spielen.

Bleibt zu sagen, das Alex Kidd in Miracle World trotz seines etwas geringen Umfangs (man kann das ganze problemlos in ca. 3 Stunden durchspielen) ein sehr gelungenes Jump n’ Run ist, das viel Abwechslung bietet und neben Shinobi und Sonic 1 zum besten Plattformer für das Master System zählt.

 

Publisher: Sega

Developer: Sega

Erschienen für: Master System

Erscheinungsjahr: 1986

Anzahl Spieler: 1

Schwierigkeitsgrad: Mittel, nicht wählbar Level: 11

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Grafik8/10  Spielspass
Sound8,5/10
9/10
Gameplay 9/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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