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Alex Kidd - The Lost Stars PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
06.05.2006

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Alex Kidd – The Lost Stars ist ein interessanter Fall. Auf dem Master System wurde das Spiel 1988 veröffentlicht und damit rund 2 Jahre nach Alex Kidd in Miracle World, die Spielhallenversion dagegen erschien bereits 1986 und so drängt sich doch tatsächlich der Verdacht auf, dass dieses Spiel wohl der erste Teil der Alex Kidd Reihe ist. Vom Stil her ist es jedenfalls komplett anders als Miracle World. Zwar sind beides im Grunde genommen Jump n’ Runs, aber während letzteres mit viel Abwechslungsreichtum und guten Ideen protzen kann, ist Lost Stars eher ein recht durchschnittlicher Plattformer, so wie viele andere auch.

Die Geschichte des Spiels ist, dass ein furchtbar böses Monster die Sternbilder vom Himmel geklaut hat und Alex diese nun zurückholen muss. Insgesamt 7 Level gilt es zu überstehen, wobei die ersten 6 den ersten 6 Tierkreiszeichen entsprechen, während der 7. Level ist so eine Art Endbosskampf darstellt, wonach sich das ganze Spiel noch mal wiederholt. Aber diesmal ist alles eine ganze Ecke schwerer.

Die Unterschiede zu Alex Kidd in Miracle World sind riesig und man merkt Lost Stars an, dass es aus der Spielhalle kommt. Einerseits kann Alex nun mehr als einen Treffer überstehen, statt Leben gibt es eine Art Energiemeter, das gleichzeitig noch als Uhr fungiert. Ist diese abgelaufen hat man verloren. Während man durch die Level rennt, fallen immer mal wieder Symbole von oben herunter, die man einsammeln kann, neben Symbolen um höher springen zu können oder um die Energieleiste aufzufüllen, gibt es auch eine Schussfähigkeit. Statt Gegner also mit der Faust platt zu machen, schießt Alex nun wellenförmige Todesstrahlen.

Die Gegner sind auch reichlich bizarr. Da gibt es Hunde, die mit offenem Maul da sitzen. Wenn man ihnen zu nahe kommt bellen sie - aber das hört man nicht, weil sie das Ganze in Form riesiger Buchstaben machen und diese die eigentliche Gefahr darstellen. Das Gleiche gibt es noch mal mit einem Drachen. Auch die Level präsentieren sich mitunter recht merkwürdig. Neben einer Spielzeug- und einer Elektrowelt sieht eine Stage so aus, als wäre man im Körper eines Menschen. Ich weiß nicht, was für Drogen die Entwickler genommen haben, aber unter normalen Umständen kann man wohl kaum auf solch abgefahrene Ideen kommen.

Insgesamt ist das Spiel unglaublich leicht und ich denke, dass man kann es locker beim ersten Mal durchspielen kann. Das ist recht schade, da sich ein zweites Mal eigentlich auch nicht lohnt, denn es ist ja immer das gleiche Spiel und da sich die Level ja sowieso alle wiederholen, reicht einmal auch vollkommen.

Grafisch präsentiert sich das Spiel übertrieben bunt. Die Gegner sind recht groß und das Ganze sieht gar nicht mal so schlecht aus, nur eben etwas kindisch durch die vielen Farben. Die Musik passt sich den Levels an und klingt teilweise recht psychedelisch. Dazu gibt es minimale Soundeffekte und die dümmste Idee aller Zeiten: Wird Alex von etwas getroffen oder fällt irgendwo runter, lässt er einen lauten, sehr nervigen Schrei los. Dazu gibt es zwischen den Leveln sogar ein bisschen Sprachausgabe. Die Steuerung ist recht simpel und auch gut.

Insgesamt kann sich Alex Kidd – The Lost Stars zu keiner Zeit mit Miracle World messen. Es ist ganz klar schwächer, viel zu einfach und bietet einfach zu wenig Abwechslung. Aber allein schon wegen der abgefahrenen Gegner ist es einen Blick wert.

Geteste Version: Sega Master System

 

Publisher: Sega

Developer: Sega

Erscheinungsjahr: 1986/88

Erschienen für: Master System,

Arcade Anzahl Spieler: 1

Schwierigkeitsgrad: Leicht

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Grafik7/10  Spielspass
Sound6/10
6.5/10
Gameplay 8/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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