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Zurück in die Zukunft. Tolle Filme, beschissene Spiele. So war es und so wird es immer sein. Back to the Future 1 erschien ja glücklicherweise nie auf dem Master System, wenn man sich das Mistspiel für das NES ansieht. Dafür aber die Nachfolger. Juhu.
Die Handlung hält sich wohl mehr oder weniger an den Film, ist dabei in 3 Level unterteilt. Drei und mehr gibt es auch nicht. Zum Glück.
Marty und Doc sind im Jahr 1885. Die erste Mission ist es, die furchtbare Lehrerin Clara Clayton zu retten. Aber wer will die schon retten? Mit ihrer nervigen Anwesenheit hat sie schon den Film ruiniert, also lässt man sie abstürzen. Tut man das, gibt es ein lustiges Bild, wo sie mit ihrer Kutsche die Klippe hinabstürzt und ihr einziger Kommentar ist „Aaargh!“. Will man sie doch retten, muss man mit Doc auf einem Pferd reiten. Felsen sind Hindernisse, genauso wie Vögel und ab und zu fliegen Tomahawks rum und Cowbows kommen an, die Doc töten wollen. Warum auch immer. Die Steuerung ist schlecht, man kann das Pferd nicht bewegen, nur in 2 Richtungen schießen und ansonsten kann sich Doc ducken und nach Gegenständen greifen. Spaß macht das nicht.
Im zweiten Level muss man mit Marty Kuchenteller nach Mad Dogs bösen Banditen werfen. Das Ganze aus einer Isoperspektive und ich habe noch nie so eine abgefuckte Steuerung erlebt. Man kann nicht quer werfen, sondern nur in die 4 normalen Richtungen und wie soll das gehen, wenn der Level schräg dargestellt wird? Es gibt praktisch nur 2 Stellen, wo man die Banditen treffen kann. Nicht mal ein zugekiffter Schimpanse würde auf so eine dumme Idee kommen.
Dann der letzte Level: Man hampelt mit Marty auf dem Zug rum, da kommen tausend Banditen, die alle schneller schießen können als man selbst. Die Steuerung ist hier gleich noch beschissener. Man selbst wirft in Zeitlupe irgendwelche undefinierbaren Sachen, während die Gegner mit Dauerfeuer auf Marty zustürmen. Kniet man sich hin, kann man überhaupt nichts machen. Nicht mal treten und irgendwann kommt eine Stelle, wo man einfach vom Zug fällt. Aus und vorbei.
Danach ist dieses Etwas vorbei, ich will das hier nicht Spiel nennen. Denn Spiele machen Spaß, während das hier eher eine kurze Folter darstellt.
Die Grafik passt perfekt zum Spiel, sie sieht aus wie von 1885. Schlechter geht’s schon nicht mehr. In den Zwischensequenzen sehen Doc und Marty wie Zombies aus. Die Musik ist genauso nervig. Ja das Titellied ist dabei, das klingt noch nett, aber was dann kommt ist grausam.
Back to the Future III ist schlecht. Es vollbringt das Unmögliche und ist sogar noch sehr viel mieser als die beiden Vorgänger und das sollte eigentlich nicht schaffbar sein. Man hat den Eindruck, das Spiel entstand während einer Computerübungsstunde in der Sonderschule. Eine andere Erklärung kann es nicht geben.
Publisher: Imageworks Developer: Probe Erscheinungsjahr: 1993 Erschienen für: Master System Anzahl Spieler: 1 Schwierigkeitsgrad: Nervig
 
| Grafik | 3/10 | | Spielspass | | Sound | 2/10 | 1/10 | | Gameplay | 1/10 |
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