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Ghostbusters PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
06.05.2006

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1984 war der Film Ghostbusters ein immens großer Erfolg und zog nicht nur ein Sequel, sondern bis heute auch einige Serien nach sich. Natürlich musste man auch so schnell wie möglich eine Videospielumsetzung entwickeln. Damit wurde David Crane beauftragt, der ja zuvor schon mit Pitfall recht berühmt wurde. Herausgekommen ist kein Jump n’ Run, sondern ein zur damaligen Zeit recht umfang- und abwechslungsreiches Spiel.

Getestet wird hier jetzt die Master System Fassung, das war damals neben Alex Kidd mein erstes Spiel für die Kiste und außerdem besitze ich die anderen Fassungen gar nicht. Bis auf Unterschiede bei der Grafik sind sich aber alle recht ähnlich. Noch ein Hinweis: Für das Mega Drive gibt es zwar auch ein Spiel namens Ghostbusters, dabei handelt es sich aber um ein völlig anderes Spiel.

Das Spiel hält sich recht grob an den Film. Am Anfang steigen die Ghostbusters ins Geschäft ein und brauchen erstmal eine Ausrüstung. Anders als im Film wird das hier jedoch vom Anfangsbudget gekauft. Als erstes muss ein Auto her. Neben dem Ecto-1 gibt es noch 3 weitere Modelle, die sich in Geschwindigkeit, Rutschfestigkeit und Ladekapazität unterscheiden. Geschwindigkeit sollte klar sein, die Rutschfestigkeit bestimmt, wie weit man zurückrutscht, wenn man während der Autofahrt auf eine Baustelle trifft und die Kapazität bestimmt, wie viele Gegenstände man benutzen darf. Neben den üblichen Geisterfallen und den Geisterdetektoren gibt es noch einige andere Gegenstände, wie eine Art Staubsauger, der Geister auf der Strasse einsaugt oder ein Gerät, das die Geister am Tatort langsamer macht.

Hat man den Kaufrausch hinter sich gebracht, startet man das Spiel und sieht eine einfache Stadtkarte von New York. In der Mitte ist Zuul, oben rechts der Shop und unten links das Hauptquartier der Geisterjäger. Dort muss man hin, wenn z.B. die Geisterfallen voll sind. In den anderen Gebäuden spukt es, das wird signalisiert in dem das betreffende Gebäude rot oder pink aufleuchtet, dann muss man mit dem Ghostbusters Logo hinfahren und kommt auf die Strasse um zum Gebäude zu fahren. Dort angekommen, hat man zwei Geisterjäger und muss nun alle Geister einfangen. Dies gestaltet sich relativ schwer, man muss zuerst die Falle am Boden positionieren und dann abwechselnd die Ghostbuster steuern um die Geister einzufangen, dann die Falle öffnen und hoffen, dass alle reingehen. Überlebt ein Geist, attackiert er einen der Jäger der dann außer Gefecht ist.

In der Zwischenzeit füllt sich eine Energieleiste. Ist diese voll, kommt der Marshmallow-Man und attackiert die Gebäude. Dafür gibt es auch im Shop ein Gegenmittel, das man einsetzen sollte und schafft man das, gibt es Geld. Dieses spielt eine wichtige Rolle, zum Schluß muss man mindestens 10.000$ haben, ansonsten ist das Spiel aus. Nach den Attacken geht es Richtung Zuul. Dort schleust man erstmal 2 der 3 Ghostbuster am Marshmallow-Man vorbei ins Haus, drinnen angekommen muss man wiederrum 2 Jäger zum Dach befördern, wobei da auch wieder Geister angreifen und dies verhindern wollen. Ganz zum Schluß kommt es dann zum finalen Kampf gegen Gozer.

Man merkt schon, es gibt hier sehr viel zu tun und das Spiel dauert auch einige Zeit. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich kontinuierlich und Gozer ist schon relativ schwer zu schlagen. Damit beim nächsten Start das Spiel etwas einfacher ist, kriegt man am Ende ein Passwort und eine Nummer, die gibt man beim nächsten Start ein und kriegt so das Geld, das man am Ende hatte.

Grafisch ist das Spiel nicht sonderlich aufregend. Die Stadtkarte ist sehr simpel und auch sonst ist das alles höchstens durchschnittlich. Die Musik besteht aus dem Theme der Ghostbusters, das sich ständig wiederholt, was mitunter schon etwas arg nervig wird. 1-2 andere Stücke aus dem Film hätten da sehr gut getan. Die Soundeffekte sind relativer Standard. Die Steuerung ist sehr gut, lediglich in Zuul ist sie etwas hakelig, da ist es schwer die Treppe hochzukommen. Aber das ist kein Frustfaktor.

Insgesamt ist Ghostbusters auf jeden Fall ein gutes aber kein geniales Spiel, mit leichten technischen Mankos. Trotzdem macht es durch den großen Umfang und die Abwechslung sehr viel Spaß.

Geteste Version: Sega Master System

 

Developer: Sega

Publisher: Sega/Activision

Erscheinungsjahr: 1989 (original 1984)

Erschienen für: Master System, Atari 2600, C64, Armstrad CPC, ZX Spectrum, NES, Atari 800

Anzahl Spieler: 1

Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik7/10  Spielspass
Sound6/10
8/10
Gameplay 9/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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