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Running Battle PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.03.2008

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Running Battle ist mal wieder so ein Plattformspiel, das ein nettes Cover auf der Schachtel hat, auf der Rückseite bei der Story nach Ultratrash schreit und irgendwie in Sachen Gameplay völliger Schrott ist. Verständlich also, dass ich das Spiel unbedingt haben wollte.

Zur Story: Es gibt da einen bösen Fiesling, der so böse ist, das er sich einen fiesen Namen zulegte: M. Einfach nur M und wie es sich für so einen Bösen Mobboss gehört, braucht er einen Mob und da muss natürlich auch ein fieser Name her: Soldiers of the Darkness. Da kriegt man gleich richtig Angst. Mit ihnen legt man sich nicht an und das traut sich auch niemand, weil man dafür in ihr Hauptquartier muss. Die Dark Zone.
Aber natürlich gibt es einen Helden, der sich mit den Bösen anlegt.

Weiter im Text, das Spiel an sich ist ein 08/15 Actiongame. Renne von links nach rechts, prügel die Gegner tot und betrete den Ausgang. Das ganze 5 lange Levels lang. Klar dass am Ende auch ein Obermotz wartet. Wie z.B. ein grüner Piratenzwerg mit Riesensäbel.

Das Geprügel an sich ist doof. Die Gegner rennen an, bleiben stehen und schlagen Luftlöcher. Man selbst hat also keine Chance, die Gegner so zu treffen. Die einzige Möglichkeit ist der Sprungkick. Schaden nimmt man da zwar auch, aber nicht so viel und da ungefähr alle 10cm lang ein Medikit auftaucht, ist das auch egal. Manchmal passiert es auch, dass direkt hintereinander 2 Medikits auftauchen. Fraglich wer die braucht.
An sich muss der Leveldesigner während der Arbeit auch irgendwie besoffen gewesen sein. Anders lässt sich die wirre Anordnung der Gegenstände nicht verstehen. Da taucht eine Pistole auf und direkt dahinter das Gewehr. Doof nur, das man nur maximal eine Waffe tragen darf. Ab und zu passiert es auch, dass Gegner am rechten Bildschirm festkleben, weil sie in die Mauer gesetzt wurden. Wirklich klasse.

Mit den Waffen wird das Spiel kinderleicht. Die Schusswaffen sorgen dafür, dass man die Gegner tötet, ehe sie überhaupt in der Nähe der Spielfigur sind.
Die Sterbeanimation ist klasse. Die Gegner fallen einfach nach unten aus dem Bild. Manchmal haben sie darauf keine Lust, dann frieren sie fest und fallen erst 5 Sekunden später.
Andere Gegenstände die man so findet, sind ein Superanzug, mit dem man „stärker“ werden soll, aber wie gesagt, den sammelt man nicht ein, weil man dann die Waffen verliert.
Unglaublich doof ist auch der Turboboost. Dann rennt man wie Sonic durch die Level. Man rennt durch alle Fässer, tötet alle Gegner im vorbeilaufen und irgendwie macht das keinen Spaß.

Die Grafik ist langweilig. Vor allem weil die Innenlevels alle gleich aussehen. Der gleiche goldene Boden, die gleichen grauen Wände. Die Figuren sind auch öde und irgendwie flimmert alles ganz schrecklich. Aber auch hier finden sich wieder „tolle“ Graffitis. An den Wänden steht dann Sega und das Peace Zeichen. Yeah, da waren wirklich ultraböse Gangster am Werk.
Die Musik dudelt auch so nervig vor sich hin: Viele Variationen gibt es auch nicht. Schrecklich. Die Soundeffekte sind auch mies. Tatsächlich wurde ein Schussgeräusch als Sound verwendet wenn die Gegner sterben.

Running Battle ist unterster Durchschnitt. Komplett schlecht ist das Spiel nicht, aber länger als 2-3 Minuten macht das ganze keinen Spaß.
Aber die trashige Story sollte unbedingt mal verfilmt werden. Natürlich mit Chuck Norris in der Hauptrolle.

Publisher: Sega
Developer: Sega
Erscheinungsjahr: 1991
Erschienen für: Master System
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik4/10  Spielspass
Sound4/10
4,5/10
Gameplay 4,5/10
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