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Sonic the Hedgehog PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
14.04.2007

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Das Sega sein neues Maskottchen auch für ihre erste Konsolen veröffentlicht, war ja irgendwie klar. Überraschend ist aber doch, dass man hier ein komplett neues Spiel entworfen hat und nicht einfach eine abgespeckte Mega Drive Konvertierung präsentiert. Bedenkt man, dass die 8-Bit Ära 1991 schon vorbei war, ist das doch eher ungewöhnlich.

Natürlich ist die Story die gleiche: Dr. Robotnik ist der Bösewicht, der alle lieben Tierchen in Roboter verwandelt und scharf auf die Chaos Edelsteine ist. Sonic ist der einzige, der sich gegen den Eierkopf ( in Japan heißt er auch Eggman ) stellt.
Am Gameplay hat sich an sich auch nicht viel geändert. Man rennt von links nach rechts, springt auf Gegner und sammelt Ringe. Bei den Ringen gibt es aber schon die ersten Unterschiede. Hat man am Levelende noch mindestens 50 davon, geht es in die Bonusrunde. Hat man 100 eingesammelt, gibt es ein Extraleben, aber gleichzeitig stellt sich der Ringcounter auch wieder auf 0. Da empfiehlt es sich, 99 Ringe einzusammeln und lieber die Punkte zu kassieren.

Die Bonusrunden sind auch anders. Kein verwirrend drehendes Labyrinth, in dem man die Edelsteine finden muss. Das Ganze ist mehr einem Flipper nachempfunden, wobei die Bonusrunden alle unterschiedlich aussehen. Hier sammelt man Ringe, Continues und Extraleben, alles unter Zeitdruck und man muss rechtzeitig zum Ausgang des Bonuslevels kommen, ansonsten hat man alles wieder verloren.

Die Chaos Edelsteine findet man nun ganz normal in den Levels, meistens erfordert das einsammeln dieser akrobatische Sprungeinlagen. Vor allem in Akt 2 und der Dschungelwelt ist es recht schwer, da hinzukommen. Besonders fies ist der Edelstein im Wasserlabyrinth gelegt und ich denke immer noch, dass es sich hierbei um einen Designfehler handelt, er liegt nämlich mitten in einem Stachelfeld.
Jeder Act besteht aus 3 Levels. Der dritte ist der Kampf gegen Robotnik, anders als beim Mega Drive gibt es hierbei keine Ringe. Ein Treffer und Sonic ist tot. Das macht die ganze Sache zumindest wesentlich fordernder.

Grafisch sieht das Spiel für das Master System recht beeindruckend aus. Alles ist schön bunt und recht detailliert. Natürlich kann man keinen Vergleich zum Mega Drive ziehen, die Gegner sind alle wesentlich kleiner, was besonders bei den Fischen schon gerade zu niedlich aussieht. Leider merkt man aber auch, dass das hier gezeigte das Master System bis zum letzten ausreizt und so ruckelt es mitunter leicht.
Musikalisch ist das Ganze auch gelungen. Den Green Hill Song kennt ja jeder, aber vor allem die Scrap Brain Zone und der Dschungel haben richtig klasse Songs, die gar nicht vermuten lassen, dass es sich hier um eine 8-Bit Konsole handelt.

Sonic macht auch auf dem Master System eine sehr gute Figur und hat ein tolles Spiel bekommen. Es ist auch für alle empfehlenswert, die die Mega Drive Fassungen schon auswendig kennen und hier eine neue Herausforderung suchen.

Die Game Gear Fassung ist identisch mit diesem Spiel.

Publisher: Sega
Developer: Sega
Erscheinungsjahr: 1991
Erschienen für: Master System, Game Gear
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik9,5/10  Spielspass
Sound9/10
9,5/10
Gameplay 9/10
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