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Action 52 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
27.09.2010

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Hol ‘Dir die 52 neuen aufregenden Spiele für Genesis Videospiel-Konsole! Versuche BILLY BOB aus dem Turm zu befreien und him, MARY LOU zu retten hilf! Kämpfe als ACTION GAMEMASTER, wenn er sich in einen der furchterrengenden CHEETAHMEN verwandelt, um die gefährlichen ACTION 52 Angreifer zu vernichten. Diese beiden Spielen und 50 weitere datzu sindest du in diesem „Multi-GamePack“, das Dir viele spannende Actionstuden garantirt.

Nein Leute, ich bin nicht besoffen und auch Microsoft Word lief nicht Amok, das ist der Text wie er auf der Rückseite von Action 52 steht. Solch schlechte Übersetzungen kennt man von minderwertigen asiatischen Produkten und das ist hier eben nicht viel anders.  Selbst der englische Text ist genauso fehlerhaft und schwachsinnig. Wenn man sowas liest, stellt man normalerweise die Packung zurück.
Action 52 wurde zuerst für das NES veröffentlicht und erlangte mittlerweile ziemliche Bekanntheit. Hier geht es nun um die Mega Drive Version, die andere Spiele beinhaltet und ja, ich werde über alle berichten, auch wenn es zum Glück nicht 52 sind (Die Schachtel lügt sogar da ganz dreist)
Nebenbei finde ich es witzig, wie auf der Vorderseite ganz stolz ein „Made in America“ Aufkleber mit kleiner USA Landkarte prangt. Genauso niedlich ist der „Action Seal of Quality Assurance“ Aufdruck auf der Rückseite, der soviel Glaubwürdigkeit wie das Nintendo Seal of Quality besitzt.

Nach dem Start und dem Copyrighthinweis, das man alle vorherigen Copyrighthinweise ignorieren soll, da dieses Spiel nicht von Sega lizenziert wurde (Die wissen schon warum), landet man im Hauptmenü. Die Spiele sind alle farblich hinterlegt, was man im Copyrightscreen für den Bruchteil einer Sekunde erklärt bekommt, die Farben geben den Schwierigkeitsgrad an. Aber das ist egal, ich fang bei 1 an und hör am Ende auf.

1: Bonkers bzw. Go Bonkers, sieht aus wie ein Breakout Klon ohne Paddel, man steuert den Ball direkt und muss Steine zerstören, wobei der Schwierigkeitsgrad minimal angehoben wird, in dem man farbige Schlüsselsteine berühren müsse um dann mit dem umgefärbten Ball die farbigen Steine zu zerstören. Es ist simpel und die Musik nervt.
2: Darksyne. Man steuert ein Raumschiff in bester Asteroids Manier und muss verschiedene Geschütze zerstören, darf dabei aber nicht an die Levelbegrenzungen stoßen oder sich von den Geschützen abschießen lassen, zum Schutz gibt es ein Energieschild, das Benzin verbraucht, welches man aber durch Powerups auffüllen kann. Im ersten Level bin ich nach einer Sekunde gestorben, da mich direkt ein Geschütz erledigte, ehe ich die Chance hatte überhaupt eine Taste zu drücken. Sehr fair das ganze und auch nicht sonderlich spaßig.
3: Dyno Tennis. Ein Tennisspiel simpelster Machart (keine Optionen), das man auch nur zu zweit spielen kann. Leider konnte ich meine Freundin nicht dazu zwingen, das mit mir zu spielen. Aber auch so gibt es auch auf dem Mega Drive viele sicher wesentlich bessere Tennisspiele.
4. Ooze. Ein Jump n‘ Run. Man stirbt wenn man auf eine Plattform springen will, man stirbt wenn man von einem der schlecht gezeichneten Monster erwischt wird, man stirbt, weil die Steuerung scheiße ist. Man kann zwar schießen, aber das nur im stehen (Aus einer Pistole) oder wenn sich die Spielfigur auf den Boden legt, dann kommen die Kugeln direkt aus dem Kopf der Figur. Gruselig. Praktisch unspielbar.
5. Star Ball. Ein ganz schlimmes Pinballspiel, das mich spontan an die schlechten 80er Jahre PC Pinball Spiele wie Moraff Pinball erinnert. Die Kugel fetzt unkontrolliert und entgegen jeglicher physikalischer Regel durch die Gegend, das Spiel ist mehr breit als hoch mit einer Quadrillion Flipper. Schlimm.
6. Sidewinder. Yay, ein mieser Afterburnerklon. Mit seinem schlecht gemalten Flugzeug fliegt man eine schlecht gemalte Landschaft entlang aus der unzählige schlechtgemalte andere Flugzeuge auftauchen, die man abschießen muss. Schüsse werden gar nicht erst dargestellt, das man trifft, sieht man daran, das die anderen Flugzeuge verschwinden. Es gibt keine Punkteanzeige, keine Lebensenergie, gar nichts, außer eine „Missile Threat“ Warnung die immer mal wieder aufblinkt. Leider ist das Spielfeld mal wieder breiter als hoch und so groß, das man an 75% der Flugzeuge und Raketen vorbeifliegt, da man sie gar nicht erst sieht. Wunderbar!
7. Daytona. Hat leider nichts mit der guten Sega Rennspielreihe zu tun. Man fährt mit seinem schlechtgemalten Auto durch die Pampa (Auch wenn es Daytone heißt, führend die Strecke über Wald und Wiese), eine Rundenanzeige gibt es nicht, eine Platzierung gibt es nicht, außer einer Punkteanzeige sowie der Geschwindigkeit wird gar nichts angezeigt. Zwischen den Rennen gibt es eine Statistik über verdientes Preisgeld, Ausgaben für Reparaturen und anderes. Irgendwie scheint die Hälfte der Menüs und Gameplayelemente zu fehlen.
8. 15 Puzzle. Ein Schiebespiel wo man 15 Zahlen in die richtige Reihenfolge bringen muss. Altbekannt und nicht wirklich spektakulär.
9. Sketch. Ein furchtbar simples „Malprogramm“ das sogar noch Segas Art Alive um meilen unterbietet.
10. Star Duel. Space War, ja das zig Jahrzehnte alte Spiel. Ich hab es in einer Freewareversion bei Steam und die Version ist besser als diese Action 52 Fassung (Denn da fehlt der Stern mit Gravitation). Multiplayer only ist es auch hier.
11. Haunted Hills. Ein ungruseliges Jump n‘ Run mit abermals schlechter Steuerung, man prügelt mit einer Fackel auf krud gezeichnete Monster ein und verreckt weil man in blutige Speere und Mistgabeln fällt. Das ist sogar noch schlechter als Dark Castle. Wow!
12. Alfredo. Man ist ein Koch vor einem großen Kochtopf und muss Gegenstände einfangen, andere darf man wiederum nicht einfangen. Warum man das schwarze Stück Kohle einsammeln soll, die komische Wurst mit Augen sowie Armen und Beinen aber nicht, versteh ich nicht. Es ist konfus.
13. Cheetahmen. Als Cheetaman prügelt man auf wieder mal schlecht gezeichnete Schlangen (überdimensional groß) und Fledermäuse ein. Dank schlechter Steuerung, Kollisionsabfrage und furchtbarer „Musik“ drücke ich schnell wieder auf den Resetknopf.
14. Skirmish. Ein Spiel für Zwei Spieler, wo man sich auf einem Schlachtfeld, das unterteilt in Quadrate ist befindet. Man platziert seine Soldaten darauf, die man dann in bester Rundenstrategie abwechselnd bewegt. Treffen zwei feindliche Soldaten aufeinander geht es zum Echtzeitkampf. Das ist gar nicht mal so schlecht und lässt sich sogar einigermaßen gut spielen. Ich bin schockiert!
15. Depth Charge. Mit einem Boot fährt man über das Meer und wirft Wasserbomben auf U-Boote ab. Mehr gibt es nicht zu tun, die ständig auftauchenden Wasserblasen machen gar nichts und die Grafik wiederholt sich alle 3 Bildschirme weit. Eine Punkteanzeige gibt es nicht, irgendwann ist der Level einfach vorbei und es geht zu Level 2, wobei sich da nichts ändert.
16. Minds Eye ist schlichtweg Minesweeper auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad.
17. Alien Attack. Mein Gott, die Grafik muss man gesehen haben….schrecklich, selbst das Atari 2600 würde sich für sowas schämen. Man rennt mit seiner Spielfigur durch die Gegend und schießt hässliche Aliens ab. Warum es in der „Landschaft“ schwarze Löcher (sollen wohl Krater sein) gibt, wenn man einfach über sie drüber laufen kann, versteh ich nicht. Furchtbar öde.
18. Billy Bob. Ah, der angesprochene Billy Bob von der Schachtelrückseite. Da hieß es noch, man müsse ihn  aus einem Turm befreien, das Spiel ist dagegen ein Western Shooter in First Person Perspektive. In einer schlecht gemalten Westernstadt tauchen Bösewichte auf, die man abschießen muss. Das bizarre ist, das man nur wenig Munition hat, viel zu wenig für all die Feinde die auftauchen, so das man praktisch immer am ersten Level scheitern wird. Sehr fair das ganze…
19. Sharks. Man ist ein Taucher und macht Jagd auf Haie. Es ist so simpel, man schießt sie mit dem Speer ab, woraufhin sie  blutig zersplattern.  Es kann vorkommen das mal 10 Sekunden gar kein Hai auftaucht, manchmal tauchen Haie am untersten Bildschirmrand auf, wo man nicht hinkommt. Es ist ein verdammt simples, viel zu leichtes Spiel, das bis auf den Splattereffekt nichts bietet, selbst die Wasserblasen kennt man schon von Depth Charge.
20. Knockout. Ein simples Boxspiel für 2 Spieler mit fieser Grafik, es gibt keinerlei Anzeigen wie Runde, Zeit oder Lebensenergie, man muss etwa 10x den Gegner treffen, dann ist er KO und die nächste Runde beginnt. Da bietet selbst Boxing auf dem Atari 2600 mehr.
21. Intruder. Man steuert eine Spielfigur die seitlich dargestellt wird über eine Landschaft die man von oben sieht, jedenfalls wirkt das so, da man die elektrischen Wände nicht berühren darf. Es ist konfus. Man zerstört Roboter und scheinbar war mal ein Levelausgang geplant oder so, aber selbst wenn es keine elektrische Stromwand gibt sondern ein Weg offen ist, stößt man auf unsichtbare Barrieren. Es ist verwirrend, es ist konfus, es spielt sich schlecht.
22. Echo. Das ist einfach nur Simon aka Senso. Mit schlechter Grafik. Ich mein, da sahen selbst PD Spiele auf dem PC Anfang der 90er besser aus.
23. Freeway. Das erinnert an Frogger, ist aber doch etwas anders. Mit einem Hund muss man über eine Autobahn laufen und einen Gegenstand holen, dann wieder über die Straße und auf der anderen Wiese den Gegenstand abliefern. Es gibt meist mehrere Gegenstände (Knochen, Ball, Frisbees usw.) und der Verkehr wird immer stärker. Das ist ganz spaßig, allerdings wäre es netter, wenn es irgendwie ein Zeitlimit gäbe oder etwas anderes, das den Schwierigkeitsgrads erhöht, denn so ist es leider zu leicht. Trotzdem, neben Skirmish bislang das beste Spiel hier.
24. Mousetrap. Man steuert eine Maus und muss Käse einsammeln, dabei muss man den Katzen aus dem Weg gehen. Auch das ist wieder so ein typisches 80er Arcadespiel, leider etwas zu leicht geraten, ansonsten aber auch gar nicht mal so schlecht.
25. Ninja. Renn mit dem Ninja von links nach rechts und werf Shurikens auf die immer gleichen roten Ninjafeinde. Keine Sprünge sind nötig, die Grafik ist immer die gleiche, es ist spielbar, aber wer will sowas langweiliges spielen wenn es Shinobi und Ninja Gaiden gibt?
26. Slalom. Das Spiel gab es auch auf praktisch jedem Computersystem in denn 80ern. Mit seinem Skifahrer fährt man durch die Gegend und muss Bäumen ausweichen. Hier in einer sehr leichten und unspektakulären Version.
27. Dauntless. Hier haben wir das Haispiel mit Flugzeugen. Man steuert ein amerikanisches Flugzeug und muss japanische abschießen. Es ist exakt das gleiche Spiel, nur das man aufgrund der ganzen blöden Wolken im Vordergrund nicht allzu viel sieht.
28. Force One. Ein Vertikalshooter. Manche feindliche Raumschiffe kann man abschießen, andere scheinen einen Godmode zu besitzen und lassen sich nicht zerstören. Da ist sogar das schrottige Xenon 2 besser.
29. Spidey. Mousetrap nur das man diesmal mit einer Spinne fliegen einsammeln muss und sich vor anderen Spinnen und Ameisen(?) in Acht nehmen muss. Auch das ist viel zu leicht.
30. Appleseed. Man muss rote Äpfel einsammeln und die gelben nicht. Leider ist die Grafik so beschissen, das man des öfteren Probleme hat, die Äpfel wirklich zu erkennen. Auch das Spiel kennt man vom Atari 2600 in besserer Form.
31. Skater. Man steuert einen Skateboarder und muss Radiorekorder einsammeln, während man Katzen und Bällen ausweicht. Da war sogar das Roller Skating Segment von California Games besser…
32. Sunday Drive. Ich komme mir verarscht vor…was ist das? Man fährt mit einem Auto aus der Vogelperspektive langsam über eine gerade Straße und muss langsamen Autos ausweichen. Es gibt eine Hupe die nichts bringt und das ganze ist so simpel, das es selbst meine Katze spielen kann. Selbst schrottige LCD-Rennspiele wie es sie Anfang der 90er gab, boten da mehr Herausforderung und Action.
33. Star Evil. Wieder mal ein Shooter. Ein langweiliger Shooter.
34. Air Command. Wow, River Raid in einer beschissenen Version.  Gut, es ist wohl „innovativ“ das man von oben nach unten fliegt, aber das war es auch schon. Man schießt andere Flugzeuge ab, solang bis sich das Spiel entscheidet, das der Level nun vorbei ist. Spannend!
35. Shootout. Eine Schießbude, man kann nicht wirklich zielen sondern einfach nur feuern und hoffen das die Kugel irgendein armes Tier (ein Bär der stoned ist, ein ängstlich-schockiert dreinguckender Frosch oder 2 verschiedene Raben) trifft. Ein weiteres richtig schlechtes Spiel.
36. Bombs Away. Als Soldat rennt man vor Bomben davon, das Spiel scrollt selber und das Paralax Scrolling sorgt dafür, das ständig genug Häuser und Palmen im Vordergrund sind, das man kaum noch was sieht. Großartiger Mist!
37. Speed Boat. Das ist Sunday Drive mit etwas mehr Hindernissen (Steine, Baumstämme) auf dem Wasser. Genauso langweilig, fast genauso einfach.
38. Dedant. Man schießt als Ameise auf andere Ameisen, fast hätte ich es mit Centipede verglichen, allerdings gab es da eine funktionierende Kollisionsabfrage. Die fehlt hier oder es wurde mal wieder der God Mode aktiviert, den die meisten feindlichen Ameisen kann man nicht abschießen und so wird man von ihnen zwangsläufig getötet. Furchtbar,
39. G Fighter. Ein seitlich scrollender Weltraumshooter der sogar noch langweiliger als Transbot (Master System) ist. Das muss man auch erstmal schaffen.
40. Man at Arms. Das Spiel hat leider nichts mit der gleichnamigen Figur von Masters of the Universe zu tun. Stattdessen steuert man einen Ritter der auf einer Burgmauer steht. Mit der Armbrust muss man nun die anstürmenden feindlichen Ritter abschießen, ehe sie die Burg erreichen. Ein recht altmodisches Spielprinzip, das man auch kennt, aber es ist ganz spaßig für 5 Minuten.
41. Norman. Man steuert einen Panzer auf einem nicht scrollbaren Schlachtfeld und muss Panzer (die, sowie die Landschaft werden aus der Vogelperspektive dargestellt) sowie Soldaten (werden unpassenderweise seitlich dargestellt) abschießen. Simpel, langweilig, schnell weiter.
42. Armor Battle. Das ist Norman für 2 Spieler, zwei Panzer, schieß den Mitspieler ab.
43. Magic Bean. Eine Spielfigur klettert eine große Bohnenranke hoch und man muss herunterfallenden Gegenständen ausweichen. Auch wieder so ein klassisches Spielprinzip. Bizarr ist aber, was da für Sachen runterfallen: Schnapsflaschen, Kaffeetassen, Schwerter, Stiefel und Hufeisen…
44. Apache. Praktisch Force One mit Hubschraubern auf der Erde. Es spielt sich exakt gleich, mit dem Unterschied das man hier mal wieder entgegen jeder Logik agiert: Über die großen Bäume kann der Hubschrauber hinweg fliegen, aber die kleinen Steine sind tödlich. Ja, das macht Sinn.
45. Paratrooper. Man spielt einen Soldat und muss merkwürdige graue Kisten einsammeln und nebenbei weißgekleidete Figuren abschießen. Auch wieder so ein unglaublich simples Spiel das keinen großen Spaß macht.
46. Sky Avenger. Das ist die exakt gleiche Landschaft wie in Bombs Away. Nur das man nun einen Hubschrauber von rechts nach links steuert und andere Hubschrauber und Zeppeline die sinnigerweise auch von rechts nach links fliegen, abschießen muss. Das macht keinen Spaß, das die Feinde aus der gleichen Richtung kommen aus der man daher geflogen kommt, nervt auch, wobei es trotzdem schon wieder zu leicht ist.
47. Sharpshooter. Das Recycling geht weiter, das ist der gleiche Hintergrund wie bei Shootout. Man steuert nun aber eine kleine Figur und muss auf Frösche, Fliegen, lila Smilies und andere bizarre Gegenstände schießen. Die Musik ist verdammt psychedelisch und nervig. Das Spiel macht auch keinen Spaß.
48. Meteor. Hier scrollt nichts, ein Weltraumshooter ist es trotzdem. Man steuert das Raumschiff, merkwürdig aussehende Feinde kommen angeflogen, es hat ein bisschen was von Space Invaders, aber nur ein ganz klein bisschen was.
49. Black Hole. Revolutionär, es ist ein Weltraumshooter. Nur das diesmal der Bildschirm von allein konfus in alle Richtungen scrollt, während man auf altbekannte Raumschiffe schießt. Jetzt wird es langsam wirklich langweilig.
50. The Boss. Um Himmels Willen….man steuert ein Krokodil in einem blauten Anzug mit Ganovenhut. Man muss an einem Haus herumklettern und Geldscheine ansammeln, darf sich aber nicht von den Fröschen (Die als Polizisten und Mafiosis verkleidet sind) sowie den anderen Krokodilen erwischen lassen. Das ist so trashig schräg, das es schon wieder lustig aussieht. Das Gameplay ist leider schon wieder zu simpel, als das man sich länger als 5 Minuten damit beschäftigen will.
51. 1st Video Game. Der Titel ist irreführend, denn hier wird nicht das erste Videospiel (Welches das ist, ist natürlich diskussionswürdig) sondern Pong, das erst viele, viele Jahre nach den ersten Videospielen erschien (Selbst die erste Konsolen, das Magnavox Odyssey kam vor Pong raus). Zu Pong muss ich nichts schreiben, oder?
52. Tja…hier gibt es kein Spiel. Hinter dem Button Challenge verbirgt sich nur ein Zusammenschnitt der anderen Spiele. Man muss die jeweils „schwersten“ Levels dieser Spiele überstehen. Da die meisten Spiele verdammt simpel sind, kann hier kaum von einer „Challenge“ die Rede sein.

Als bösartigen Bonus gibt es noch den Menüpunkt Music Demo, wo man sich sämtliche „Musik“stücke und Soundeffekte anhören kann. Das würde aber nur ein wahnsinniger oder gehörloser machen.
Der letzte Menüpunkt heißt Randomizer und ist exakt das, man klickt drauf und landet in irgendeinem Spiel.

Was bleibt noch zu sagen? Die Grafik schwankt irgendwo zwischen „Schlimmer als im Kindergarten“ und „Ganz nett, für das NES, peinlich für das Mega Drive“. Vor allem wenn man das Erscheinungsjahr 1993 miteinbezieht.
Die Musik ist absolut nervtötend und unerträglich und die meisten Spielideen waren schon damals veraltet. Auch die Stimme, die immer die Levels und das Game Over ankündigt nervt schnell. Hinzu kommt eine enorme Inkonsistenz bei den Spielen. Manche Spiele starten direkt mit dem ersten Level, andere haben ein Titelbild, so gut wie nie findet man einstellbare Optionen. Auch dadurch entsteht der Eindruck, dass viele Spiele im Beta-Status auf dieses Modul geklatscht wurden.

Interessant ist auf jeden Fall die Hintergrundgeschichte des Spiels. Vince Perri entwickelte das Konzept als er seinen Sohn mit einem dieser asiatischen 40 in 1 Module sah und dachte, dass er sowas auch kann. Er stellte das Konzept auf einer Winter CES  damals vor und fand einige arabische und europäische Sponsoren die ihm insgesamt 5 Millionen Dollar zur Verfügung stellen.
5 MILLIONEN DOLLAR! Und das war erstmal die NES Version die andere, schlechtere Spiele (manche starten erst gar nicht) boten. Die Mega Drive Version wurde von FairSight Studios entwickelt, die in den letzten Jahre etwa Scarface für die PSP oder Game Party für die Wii entwickelten. Auch auf dem Mega Drive haben sie Spiele entwickelt, neben dem schrottigen Art Alive etwa auch NFL 95 Football und später sogar NCAA Football für Electronic Arts!
Hinter Action 52 steckt also in jedem Fall eine interessante Entwicklungsgeschichte, aber das täuscht eben nicht darüber hinweg, dass hier ziemlicher Schrott präsentiert wird. Einige wenige Spiele sind ganz nett wie Freeway oder Skirmish aber man findet besser programmierte Spiele mit diesem Spielprinzip auf vielen anderen Systemen.

So ist Action 52 ein Produkt, das heutzutage am ehesten für Sammler interessant ist, die solche Kuriositäten gern aufnehmen. Wer sich mal wieder so richtig quälen will, wird hier aber auch gut bedient.

Publisher: Active Enterprises
Developer: FarSight Studios
Erscheinungsjahr: 1993
Erschienen für: Mega Drive
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Simpel bis unfair aufgrund von Bugs und Steuerproblemen

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{mosrating}2/10 2/10 2/10 2/10
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