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Alex Kidd in the Enchanted Castle PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
14.10.2006

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Alex Kidd, das missglückte Maskottchen von Sega, durfte zumindest einen Auftritt auf dem Mega Drive absolvieren und das bereits 1989. Nach 2 misslungenen Titeln (Lost Stars und Hi-Tech World) musste man natürlich gespannt darauf sein, was Sega hier dem Spieler wieder vorsetzt.

Tatsächlich wagte man den Schritt zurück zu Miracle World und das im ganz großen Stil. Das Schere-Stein-Papier Spiel ist wieder da, man sammelt wieder fleißig Geld und es gibt jede Menge Gegenstände, wie das Armband, mit dem man schießen kann oder der Stab zum kurzzeitigen Fliegen. Natürlich gibt es auch wieder die altbekannten Fahrzeuge, selbst die Musik ist wieder der Miracle World Song, natürlich etwas überarbeitet.

Auch die Geschichte lehnt sich an das Master System Spiel an, diesmal muss man aber nicht den Bruder retten, sondern den Vater, der eigentlich für tot gehalten wurde, in Wirklichkeit aber nur auf einen anderen Planeten entführt wurde. Man fragt sich natürlich, was dieses kleine Königsvölkchen für lahme Wachen hat, wenn da ständig jemand entführt wird. Also macht sich Alex natürlich auf zur Rettung und die führt durch zahlreiche, wieder recht abwechslungsreiche, Landschaften. Anfangs ist man in einer Stadt und auch hier gibt’s wieder eine Überraschung: Autos sind die Gegner, im späteren Verlauf kommen dann wieder die bekannten Tiere wie Skorpion, Adler und Igel, der schockierenderweise grau und nicht blau ist. Das Janken Spiel wird diesmal auch nicht zum Besiegen größerer Gegner eingesetzt, sondern man findet zahlreiche Türen oder schwarze Löcher, die in Räumen führen, in denen man das Spiel gegen einen Gegner spielen kann. Dieser setzt meist entweder Geld oder einen Gegenstand ein, man selbst setzt immer ein Leben aufs Spiel. Schade, hier wäre das Spiel um Geld fairer gewesen, denn die Leben braucht man. Ein Treffer ist sofort tödlich und so verliert man diese vor allem am Anfang recht häufig.

Das liegt auch an der veränderten Steuerung. Neben dem normalen Schlagen und Springen, hat Alex nun auch einen Sprungkick mit einer völlig misslungenen Kollisionsabfrage, die meiste Zeit springtritt man eine Kiste oder einen Gegner an und nichts passiert. Das einzige was beim Gegner dann passiert, ist der Verlust eines Lebens

Grafisch sieht man Alex in the Enchanted Castle ganz deutlich sein Alter an. Die Grafik ist recht farb- und detailarm, die Charaktere zwar schön groß aber nicht sonderlich schön designed. Ich würde hier sogar behaupten, dass Alex Kidd in Miracle World, trotz 8-Bit wesentlich hübscher gemacht ist. Irgendwie nervt dieser übertriebene Comiclook mit den mega-niedlichen Figuren einfach total. Die Musik und die Soundeffekte sind dagegen in Ordnung.

Alex Kidd in the Enchanted Castle ist an sich kein schlechtes Spiel, es kommt nur zu keiner Sekunde an Miracle World ran und muss sich auch deutlich hinter Shinobi World platzieren. Es will einfach nicht das gleiche Alex Kidd Feeling aufkommen, trotzdem ist es natürlich wesentlich besser als Hi-Tech World.

Publisher: Sega
Developer: Sega
Erscheinungsjahr: 1989
Erschienen für: Mega Drive
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Wählbar

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Grafik5/10  Spielspass
Sound7/10
6,5/10
Gameplay 7/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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