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Doom Troopers PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
19.08.2006

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Doom Troopers könnte ein ganz normaler Sidescroller sein, wäre da nicht die exzessive Gewalt, die das Spiel richtig bekannt machte.

Mal wieder wird alles in eine Art postapokalyptische Welt verfrachtet. Zwei Cyborgs sind unsere Helden. Sie wurden ausgesendet, um die Welt zu retten und zwar vor der bösen Dark Legion, die mal wieder alles unterjochen und erobern will. Naja, diesmal geht’s nicht um die Erde, sondern um eine ganze Menge anderer Planeten. Auf jedem landet man und das Ziel ist es, eine Zitadelle zu zerstören, die so etwas wie das Hauptquartier der bösen Buben darstellt.

Mitch Hunter ist der eine Held. Halb Mensch, halb Cyborg und kommt daher wie der typische Marine. Max Steiner ist da schon interessanter. Er ist ein ganzer Cyborg und ist kein Marine, dafür hat er einen langen Mantel an. Beide unterscheiden sich in ihren Fähigkeitswerten. Mitch Hunter richtet mit seiner Waffe mehr Schaden an, verträgt dafür nicht so viele Treffer wie Max.

Die Steuerung ist recht simpel. Ein Knopf zum schießen, einer zum treten und springen muss man natürlich auch. Man hat immer nur seine Standardwaffe, für die man Munition sammeln muss. In den Levels findet man davon reichlich, bei der großen Anzahl der Gegner ist das aber auch gut so. Mit der Möglichkeit zu treten, kann man noch Munition sparen. Hat man einem Gegner den Kopf vom Körper geschossen, steht der meist benommen darf und fängt dann an, wild um sich zu ballern. Man rennt schnell hin und tritt solange in den Körper bis er sich nicht mehr bewegt.

Blut und Gewalt sind in dem Spiel so stark vertreten, wie zur damaligen Zeit vielleicht noch in Doom und Mortal Kombat. Gegner kann man köpfen oder sie hängen an Vorsprüngen, von denen man sie runterschießt, so dass sie beim Aufprall auf den Boden zu einer blutigen Masse werden. Blut fließt auch sehr viel. Die Gewalt wird auch dazu genutzt, um kleinere Rätsel zu lösen. Man steht im ersten Level schon vor einem See. Springt man da rein, ist man tot und es gibt keine Felsen oder andere Hilfsmittel. Aber wenn man sich nah an den Rand stellt, taucht der erste Gegner aus dem Wasser auf. Tötet man ihn, schwimmt sein lebloser Körper auf der Wasseroberfläche und gibt eine prima Plattform ab. Auch die Gegner sparen nicht mit kranken Einfällen. Der erste ist der Gott der Krankheit. Neben der Tatsache dass er mit Knochen wirft, kotzt er auch noch den Boden voll, der Raum füllt sich dadurch immer mehr. Schafft man es nicht, den Boss rechtzeitig zu töten, ertrinkt man. Jeder Endgegner benötigt eine eigene Taktik, da sie meist immun gegen Dauerfeuer sind.

Der Schwierigkeitsgrad ist sehr hoch und natürlich nicht wählbar. Man hat ein Leben und 2 Continues und die wird man recht schnell verbraucht haben. Gerade die Endgegner sind, wie gesagt, sehr schwer. Im 2-Spieler Modus wird das Spiel etwas leichter, da man so nur die halbe Arbeit machen muss und man sogar die Option Friendly Fire ausschalten kann.

Auch wenn das Spiel nicht sonderlich lang ist, hat man zusätzlich noch eine Passwortfunktion für die Levels eingebaut.

Grafisch ist das Spiel düster, brutal und sieht gut aus. Manchmal ist die geringe Farbpalette des Mega Drives doch von Vorteil. Die Animationen sind auch gelungen und das Blut spritzt schön. Die Musik ist nichts besonderes und die Soundeffekte sind größtenteils schwach, vor allem das, was die Waffen abgeben, klingt eher nach Spielzeug.

Doom Troopers ist ein schön brutales, blutiges Spiel mit einigen kranken Gegnern und so ist es ja klar, dass es Spaß macht. Nur der hohe Schwierigkeitsgrad macht die ganze Sache etwas frustrierend.

Publisher: Playmates Interactive
Developer: Adrenalin
Erscheinungsjahr: 1995
Erschienen für: Mega Drive, SNES
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Schwer

Grafik8,5/10  Spielspass
Sound7/10
7,5/10
Gameplay 8,5/10
Multiplayer 8/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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