Home arrow Spiele arrow Sega arrow Mega Drive arrow Pitfall - The Mayan Adventure 03 September 2010  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Pitfall - The Mayan Adventure PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
15.07.2006

Image 

David Crane erfand mit Pitfall in den frühen 80ern das erste Jump n’ Run, welches sich fortan speziell auf Konsolen zu einem der beliebtesten Genres entwickeln sollte. Mehr als ein Jahrzehnt später wurde es mal wieder Zeit für einen neuen Teil und dieser war nach Pitfall, Pittfall 2 und Super Pitfall der insgesamt vierte.

Pitfall Harry ist ja eine Art Indiana Jones, ein Archäologe, der Schätze und Artefakte sucht. Mit seinem Sohn, der sinnigerweise Pitfall Harry Jr. heißt, macht er sich auf in den Dschungel um in dem Tempel der Maya nach dem Schatz Vaxactun sucht. Das geht nur solange gut, bis sie den Wächter des Schatzes wecken, der Pitfall Harry entführt. Sein Sohn darf sich nun also durch den Dschungel begeben und ihn suchen.

Pitfall ist ein recht normales Jump n’ Run, das sich sehr eng an das Original hält. Überall liegen Schätze rum, Gegner gibt es sehr viele und auch die altbekannten Sümpfe und Lianen findet man wieder. Im Gegensatz zum Original muss man den Gegnern allerdings nicht ausweichen, sondern kann sie mit verschiedenen Waffen, wie Steinschleudern oder einer Art Steingranate, bekämpfen. Natürlich gibt es auch die obligatorischen Endgegner, die vor allem später eine sehr große Herausforderung darstellen. Die Levels sind alle sehr schön designed, sehr atmosphärisch und gerade auf dem Mega Drive hätte man so eine Grafikpracht wohl nicht erwartet. Speziell die Animationen von Pitfall Harry wirken sehr lebensecht. Musikalisch wird auch einiges geboten. Die Musik ist sehr atmosphärisch und passt perfekt zum Spiel. Die Soundeffekte sind auch recht gut gelungen. Auf dem Mega Drive muss man in Sachen Soundqualität allerdings leichte Abzüge in Kauf nehmen. Man ist nicht nur im Dschungel unterwegs, sondern klettert auch mal einen Wasserfall nach oben, rast in einer Lore durch verlassene Minen und ist in Tempelruinen unterwegs. Man trifft auf sehr viele Gegner und insgesamt ist der Schwierigkeitsgrad doch recht hoch. Was auch daran liegt, dass es auf den Konsolen keine Speicher- oder Passwortfunktion gibt.

Damit die Springerei nicht zu langweilig wird, hat man auch verschiedene Minigames eingebaut, in denen man Ausrüstungsgegenstände oder Extraleben bekommt. Eines davon ist ein altbekanntes Merkspiel. Man hat 3 Schalter, diese werden beleuchtet und man muss sich nun die Reihefolge merken und die Schalter so betätigen, wie sie zuvor aufleuchteten, wobei das natürlich von Runde zu Runde immer mehr wird. Als weiteren Bonus hat man auch das komplette Original von Pitfall eingebaut, das sich hinter einer Tür befindet

Die verschiedenen Fassungen unterscheiden sich grafisch nicht all zu sehr. Allerdings haben die 32X, Mega CD und PC Fassungen mehr Levels und auf dem PC darf man auch speichern, was das Spiel schon deutlich vereinfacht.

Insgesamt ist Pitfall – The Mayan Adventures ein sehr gelungenes Jump n’ Run, das seinem Namen mehr als gerecht wird und ausgezeichnet unterhält.

Publisher: Activision
Developer: Activision
Erscheinungsjahr: 1994
Erschienen für: Mega Drive, Mega Drive 32X, Sega CD, PC, SNES, Atari Jaguar, Game Boy Advance
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Mittel – Schwer

ImageImage
Grafik9/10  Spielspass
Sound8,5/10
8,5/10
Gameplay 8,5/10
Im Forum kommentieren
Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page