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Joe Musashi ist zurück und muss wieder mal die Welt retten. Dieses mal sind es die Schurken der Organisation Neo Zeed und so macht sich der Shinobi auf den Weg, die bösen Buben in die Schranken zu verweisen. Die Story gewinnt sicher keinen Innovationspreis, aber sie ist auch eher Nebensache, solange die Action stimmt und das ganze Spiel einen gut unterhält. Dies ist bei Revenge of Shinobi absolut der Fall. Genau wie beim Vorgänger wurde sehr viel Wert auf ein ausgewogenes Gameplay gelegt, das gleichermaßen fair wie herausfordernd ist. Unfaire Stellen gibt es nicht, aber dafür Gegner, die sich teilweise nur mit einer bestimmten Taktik besiegen lassen. Dies ist vor allem bei den Levelbossen der Fall. Neben den altbekannten Shurikens kann Musashi seine Gegner auch noch stilgerecht per Katana oder durch Magie besiegen. Man hat pro Level eine bestimmte Magie, wie Feuer oder Blitz, die natürlich den größten Schaden anrichtet und für die Endgegener aufgehoben werden sollte. Das Leveldesign ist recht abwechslungsreich und ab und an gibt es recht schwere Sprungpassagen zu meistern, die meist erst im zweiten oder dritten Anlauf gelingen. Man sollte also schon ein bisschen mit dem Gamepad umgehen können, um den Shinobi richtig gut zu beherrschen. Was Revenge of Shinobi ganz besonders bekannt machte, war die Musik. Yuzo Koshiro hat sich damit quasi über Nacht berühmt gemacht und es kommt nur selten vor, dass der Musiker eines Computerspiels direkt im Vorspann genannt wird. Man weiß ja, dass die Soundfähigkeiten des Mega Drives sehr limitiert waren, was man bei diesem Spiel auch an den Soundeffekten hört, aber die Musik ist einfach nur genial, sehr stimmig und wurde erst Jahre später durch Streets of Rage 2 überboten. Also hinhören lohnt sich auf jeden Fall. Für die Grafik gilt größtenteils das gleiche. Die Charaktere sind sehr groß und detailliert dargestellt. Die Hintergründe sind stimmig und die Effekte z.B. bei der Magie sehen auch sehr gut aus. Hierbei muss man natürlich bedenken, das RoS einer der Launchtitel des Mega Drives war und dafür ist das Ganze wirklich brillant. Die Steuerung spricht sehr schnell an, die 3-Buttons der Konsole sind ein Segen, wenn man mal Shinobi auf dem Master System gespielt hat. Das einzig negative ist die Reaktionszeit bei den Doppelsprüngen. Da braucht man einiges an Übung und ein gutes Timing. Da diese aber nicht so oft im Spiel vorkommen, ist das kein großes Problem. Revenge of Shinobi gilt nicht umsonst als der beste Teil der Reihe und ist seit der Veröffentlichung ein absolutes Must-Have für das Mega Drive. Jeder, der sich auch nur ein bisschen für Jump n’ Runs interessiert, sollte das Spiel besitzen. Publisher: Sega Developer: Sega Erschienen für: Mega Drive Erscheinungsjahr: 1989 Anzahl Spieler: 1 Schwierigkeitsgrad: Schwer
  | Grafik | 9/10 | | Spielspass | | Sound | 10/10 | 9.5/10 | | Gameplay | 9/10 |
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