Home arrow Spiele arrow Nintendo arrow SNES arrow Rendering Ranger 05 Februar 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Rendering Ranger PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.03.2007

Image 

Rendering Ranger dürfte eines der seltensten und deswegen auch teuersten Spiele für das SNES sein. Es erschien 1995 in recht kleiner Stückzahl nur in Japan.
Produziert wurde es von Manfred Trenz, dessen bekanntestes Spiel Turrican dürfte ja jeder kennen. Es dürfte wohl auch eines der letzten Spiele gewesen sein, das noch unter dem Rainbow Arts Label erschien.

Vor dem Start kann man natürlich einige Optionen ändern: Den Schwierigkeitsgrad und die Anzahl an Leben. Recht außergewöhnlich ist die Tatsache, dass man die Farbe der Spielfigur wählen kann. Wenn jemand Rot lieber statt Blau hat, ist das also kein Problem.

Gameplaymässig wird bei Rendering Ranger nicht viel Neues geboten. Recht deutlich merkt man, dass hier der Macher von  Turrican das Sagen hatte und so spielt man eben den Rendering Ranger, der in einer postapokalyptischen Zukunft unterwegs ist. Von der Story kriegt man wohl nur etwas mit, wenn man Japanisch kann. Kann ich nicht, aber ich schätze mal, dass es wieder um den Kampf Gut gegen Böse geht. Das ist ja in nahezu jedem Spiel so.

Geboten wird also die Standardkost, man rennt und springt von links nach rechts und trifft erstmal nur auf Roboter und Geschütze, die man natürlich schnellstens zerstören sollte. Später kommen noch Raumschiffe hinzu. Auffällig ist hier einerseits die Größe der Raumschiffe und Roboter und auch deren Machart. Rendering Ranger trägt seinen Namen nicht umsonst und hier wurde einiges gerendert und in einen Pseudo-3D Look gebastelt. Leider sorgt das aber auch dafür, dass die Roboter recht undetailliert und kantig aussehen. Bedenkt man allerdings, dass man es hier mit dem SNES zu tun hat, ist die gebotene Grafik schon ziemlich gut.
Natürlich gibt es auch verschiedene Waffen für den Helden, insgesamt vier, die man auch noch aufleveln kann und auf Stufe 4 stellen die ersten Gegner keine Bedrohung mehr dar. Eine spezielle Megawaffe die erstmal alles vernichtet, gibt es natürlich auch noch.

Die Levels an sich sind auch recht abwechslungsreich gemacht. Level 1 postapokalyptische Welt, Level 2 ist eine Art Techno-Dungeon und bei Level 3 kommt dann die erste Überraschung. Da wechselt man nämlich in ein Raumschiff und das Spiel wird zum Shooter. Die Fluglevel sind auch um einiges interessanter gestaltet und hier ist auch mehr los. Das SNES wurde ja nie mit wirklich vielen Horizontalshootern gesegnet und so ist man um diese Level doch ziemlich froh.
Vor allem in den Fluglevels stößt man auch auf Horden an Zwischengegnern und Endgegnern. Immer wenn man meint, man hat ihn endlich geschafft, kommt plötzlich noch einer.
Der Endgegner gar taucht in 5 Versionen auf und man muss jede besiegen, erst dann hat man das Spiel geschafft.

Der Schwierigkeitsgrad ist wählbar aber auch immer recht fair, er steigt natürlich an, je weiter man im Spiel kommt, aber trotzdem bleibt das alles immer recht fair. Sogar an eine Passwortfunktion hat man gedacht.

Grafisch sieht das Spiel wie gesagt recht gut aus. Wäre es nicht ganz so steril, wäre es wohl sogar eine Sensation. Auf jeden Fall ist es mal ein Spiel, das vom typischen SNES-Knallbunt weggeht. Vor allem die riesigen Endgegner sind beeindruckend.
Die Musik ist auch recht gelungen, lediglich die Soundeffekte sind ein bisschen zu lahm geraten.

Bei Rendering Ranger: R2 ist es wirklich schade, dass es nie über Japan hinaus kam und einen größeren Bekanntheitsgrad erlangte. Verdient hätte es das Spiel auf jeden Fall, denn es ist zwar sicher keine große Innovation, aber trotzdem sehr gut gemacht.

Publisher: Virgin
Developer: Rainbow Arts
Erscheinungsjahr: 1995
Erschienen für: SNES
Anzahl Spieler: 1
Schwierigkeitsgrad: Wählbar

ImageImage 

Grafik9/10  Spielspass
Sound8,5/10
9/10
Gameplay 8,5/10
Im Forum kommentieren
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page