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Zombies ate my Neighbours PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
09.03.2007

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Das Lucas Arts früher einmal ebenso für geniale Spiele wie für schrägen Humor bekannt war, weiß ja jeder. Zombies ate my Neighbours ist solch ein Spiel mit merkwürdigem Humor.

Zombies, Mumien, Vampire, Werwölfe und praktisch alle anderen Gestalten, die man so aus Horrorfilmen kennt, haben eine Stadt überrannt und bedrohen nun die Bewohner.
Lediglich zwei Teenager, Julie und Zeke, können die Bedrohung aufhalten.

Insgesamt gibt es 48 Level, eine recht große Anzahl. Verteilt sind die Levels quer über die Stadt. Wohngebiete, Einkaufszentren, später aber auch andere Locations, wie eine Pyramide müssen betreten werden.
Ziel in jedem Level ist es, alle Menschen zu finden und zu retten. Dies geschieht, in dem man sie einfach berührt. Dazwischen sind unzählige Monster. Zuerst nur Zombies, berühren sie die Menschen, sterben sie.
Neben dem Einsammeln von Menschen und dem Besiegen von Gegnern gibt es auch zahllose Gegenstände in jedem Level zu finden. Schlüssel öffnen Türe zu Räumen oder Häusern, in deren Schränke dann weitere Waffen, Tränke oder andere Utensilien liegen.

Neben der Standardwaffe, einer Wasserpistole, gibt es noch explodierende Sodadosen und Eis am Stiel, eine Bazooka und einen Feuerlöscher, der die Gegner kurz einfriert.
Die Tränke sorgen dafür, dass man sich verwandelt. Zum Beispiel in einen lilafarbenen Hulk, der zwar nicht schwimmen mag und Trampoline verabscheut, aber dafür mächtig stark ist und Wände einfach zertrümmert.

Gesprungen werden kann nicht, stattdessen gibt es ab und an Trampoline auf denen man durch den Level hüpft. Auch sonst sind die Level meist wie ein Irrgarten angelegt, gerade aus geht es nie und das Ziel, alle Menschen zu finden, gestaltet sich so recht schwer.

Natürlich gibt es sehr viele Anspielungen auf die großen Horrorklassiker. George Romeros Dead Reihe ist aber das Hauptziel. Allein der Einkaufszentrumlevel erinnert ja an Dawn of the Dead.
Humor gibt es auch sehr viel. Die Waffen sind schon recht witzig, genauso wie die meisten Animationen. Auch gibt es einen völlig sinnlosen Clown, den man platzieren kann und der dann kichert. Der gleiche Clown tauchte später in Day of the Tentacle (Einen Bonuslevel mit dem Namen und Tentakeln gibt es natürlich auch) auf und irgendwie sehen die Zombies ein wenig wie Doc Brown aus.

Natürlich gibt es größere Zwischengegner, wie Stanley Decker the Chainsaw Maniac, der eine wilde Mischung aus Leatherface und Jason darstellt oder der Titanic Toddler, ein 40 Fuß großes Baby.

Bei Zombies kann man auch zu zweit auf die Jagd gehen. Man spielt die gleichen Level wie im Einzelspielermodus, allerdings scheinen dann auch mehr Gegner dort rumzulaufen.

Grafisch wurde das Spiel bewusst im Comiclook gehalten. Sehr bunt und hübsch anzusehen. Vor allem die Animationen können hier sehr gut überzeugen.
Die Musik ist nett und passt sehr gut zum Spiel. Die Soundeffekte sind überzeugend, auch wenn Zeke irgendwie nach Bart Simpson klingt.

Zombies at my Neighbours ist ein spaßiges kleines Spiel, das auf jeden Fall zu unterhalten weiß. Aufgrund der großen Anzahl an Level ist für Dauerspaß gesorgt, auch wenn dem  Spielprinzip auf die Dauer doch ein wenig die Puste ausgeht. Immerhin gibt es aber nach jedem 5. Level ein Passwort.

Publisher: Konami
Developer: Lucas Arts
Erscheinungsjahr: 1993
Erschienen für: SNES, Mega Drive
Anzahl Spieler: 1-2
Schwierigkeitsgrad: Mittel

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Grafik8,5/10  Spielspass
Sound7,5/10
8,5/10
Gameplay 7,5/10
Multiplayer 8,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 09.03.2007 )
 
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