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Fall Brawl stand immer ganz im Zeichen der WarGames, jener spektakulären Matchart, die man heutzutage vermisst. 1998 befand sich die WCW auch im Umschwung. Man zog immer noch gute Ratings, aber das war die Zeit, wo man alle Fehler beging. Die nWo war längst nicht mehr so populär, aber neue Ideen fehlten einfach und man dachte oder hoffte, dass man trotzdem die Nummer 1 bleiben würde. Fall Brawl 1998 fand am 13. September 1998 statt, genau zwischen den 8 Wochen wo Nitro nochmal Raw quotenmäßig schlagen konnte. Stattgefunden hat der Event im Lawrence Joel Veterans Memorial Coliseum (Geht es noch länger?) in Winston-Salem, North Carolina und 11.528 Zuschauer fanden sich ein. Tony Schiavone, Bobby Heenan und Mike Tenay sind die Kommentatoren. Preisfrage: Welche berühmte Wrestlinglegende kommt aus North Carolina? Richtig, Ric Flair. Preisfrage 2: Obwohl der PPV in North Carolina stattfindet, ist welche berühmte Wrestling Legende aus diesem Staat wegen der Dummheit der WCW nicht da? Richtig: Ric Flair. Das Publikum startet den lautesten „We Want Flair“-Chant den die WCW seit dem Great American Bash 1991 gehört hat. WE WANT FLAIR DAMMIT! Das witzige ist, das Ric Flair insgesamt 10 Monate nicht im Programm der WCW war, er feierte seine Rückkehr am 14. September bei Nitro und gründete mal wieder eine neue 4 Horsemen Formation. Klar, man bringt sowas lieber bei einer Nitrosendung als bei einem PPV. Aber das ist eben die WCW. Mean Gene Okerlund labert über die Matches, während er Rick gegen Scott Steiner ankündigt, fängt das Publikum unglaublich an zu buhen. Ja, niemand will das sehen. Chris Jericho kommt raus, hält eine tolle Rede und kündigt Jericho gegen Goldberg, Title vs. Title an. Yeah! Burn Baby burn! Disco Inferno kommt nämlich zum Ring und wo er ist, kann sein Partner nicht weit sein. Beschissene Technomusik ertönt und schon kommt Alex Wright dazu. Die beiden Dancing Fools treffen auf den British Bulldog Davey Boy Smith und Jim Neidhart. Alex Wright flüchtet aus dem Ring, wird angezählt, es dauert ewig bis das Match mal anfängt. Lock-Up, Side Headlock vom Bulldog, aber Wright kann ihn auf die Matte befördern. Smith beklagt sich an den Haaren gezogen worden zu sein. Schon an dem Anfang kann man erahnen, das hier ein klassisches Tag-Team Match nach Schema F ablaufen wird. Smith mit ein paar Forearms, einem Hip-Toss und einem Gorilla Press und obwohl Alex nicht viel wiegt, zittert der British Bulldog. Er sieht auch sonst nicht gesund aus. The Anvil und Disco Inferno kommen nun rein. Mehrere Minuten passiert nicht viel, ein Hammerlock von Disco, ein völlig misslungener Drop Toe Hold und er setzt noch mit Tritten nach. Furchtbares Match, Bulldog kommt wieder rein, wird von Disco Richtung Alex geschoben, der macht gar nichts, Davey Boy Smith tut trotzdem so als hätte er einen Tritt in den Rücken abbekommen. Wright mit dem Monkey Flip den Bulldog nicht sellte, der deutsche legt mit einem furchtbaren Back Kick nach der nicht trifft, aber Smith kippt trotzdem um. Two Count. Alex hat seinen Gegner unter Kontrolle, wechselt dann Inferno ein, der einen Knee Drop vom zweiten Seil zeigt. Aber der Bulldog kann Disco aus dem Ring werfen, wo dieser von Neidhart in die Absperrung geworfen und weiter attackiert wird. Zurück im Ring landet er dann in einem Sleeperhold. Inferno wird vom Bulldog mit Schlägen und Tritten bearbeitet, dann kommt Neidhart rein und macht genauso weiter, zwischendrin lacht er immer mal wieder blöd. Das ganze natürlich nur, weil man den uralten, klischeehaften Hot-Tag Spot bringen will. Inferno schafft das auch, Alex kommt rein, das Publikum interessiert sich nicht dafür. Drop Kicks für die Gegner und es sieht gut aus, bis die Heels aber dann doch wieder attackieren können. Alex fliegt gegen Disco Inferno und raus aus dem Ring, während der Discotänzer in selbigen fliegt. Der British Bulldog will ihn zum Powerslam hochheben, das versucht er drei Mal bis es endlich gelingt. Das ist der Finisher, der Pin und der Sieg. Viel zu lang (über 11 Minuten), viel zu langweilig und sowohl der British Bulldog als auch Jim Neidhart waren in keiner Verfassung für ein Wrestlingmatch, beiden wirken komplett stoned (Nicht unwahrscheinlich, wenn man die Crack-Geschichten der beiden kennt) und haben einige Moves deshalb abgefuckt. Furchtbar! Das Publikum hat nach diesem Langweiler nicht mal mehr die Kraft für einen „WE WANT FLAIR“ Chant. Mean Gene trifft Backstage auf Scott Steiner und Buff Bagwell. Scott behauptet sein Arm wäre verletzt und er könne nicht wrestlen. Doug Dillinger sagt er kann. Sinnlose Zeitverschwendung. Chris Jericho macht sich auf den Weg zum Ring. Das kann dauern, denn damals hat er Spinal Tap imitiert und verlief sich ständig in der Halle mit seinen 2 Bodyguards. Er wäre schon wieder fast außerhalb der Halle gelandet. Hach, Jericho war damals einfach immer das Highlight. Endlich den Eingang zum Ring gefunden, regt er sich zu Recht über die mickrigen Pyroeffekte auf. Statt dem echten Bill Goldberg kommt ein kleinwüchsiges Imitat raus. Jericho attackiert ihn, Suplex für den Two Count und obwohl „Goldberg“ den Spear zeigen kann, kann Chris ihn schnell mit dem Liontamer abfertigen. Bullshit natürlich, aber allein Jerichos Entrance war klasse und er war einfach das Highlight der WCW damals. Da man Zeit schinden muss, zeigt man ein langes Video über The Cat Ernest Miller. Das haben sie schon bei der Thunder Sendung 3 Tage vorher gezeigt. The Cat hat jetzt auch ein Match und zwar gegen Screamin‘ Norman Smiley. Bevor das Match los geht laber Miller irgendwas darüber das er ja 3x Karate Champion war und blablabla. Es interessiert mich genauso wenig wie das Publikum. Endlich attackiert Smiley ihn mit Schlägen und befördert ihn mit einem Drop Kick aus dem Ring. Dann aber kontert The Cat mit Schlägen und Tritten. Schläge, Schläge und noch mehr Schläge bis Smiley plötzlich einen Suplex zeigen kann. Wow, ein Wrestling Move! Elbow Drop, Leg Drop zum Two Count. Miller fährt ihm durch die Augen und wir sind wieder bei seinen öden Schlägen. Auch wenn Smiley noch mal einen Vertical Suplex zeigen kann, ist doch mehr The Cat am Drücker und das mit langweiligen Schlägen bis er einen Roundhouse Kick zum Sieg einfährt. Das war 5 Minuten Bullshit. Bruder gegen Bruder heißt es nun. Scott Steiner war zu der Zeit bei der nWo und hat Buff Bagwell im Schlepptau. Rick Steiner kommt raus und hat als Entrance Theme ein Rip-off von Welcome to the Jungle. Das Original benutzten die Steiner Bros. in den 80ern (Was witzig ist, da ich grad ein Guns n‘ Roses T-Shirt anhabe) Klassischer Brawl zu Beginn und Heenan faselt irgendwas von den „millions and millions of people watching“, zu blöd das sich der PPV in den USA nur etwa 320.000x verkauft hat (Allerdings ist das eine Zahl von der die WWE heutzutage nur noch träumen kann). Brawl, Brawl, Brawl und das jetzt auch außerhalb des Rings und zumindest Scott Steiner fliegt zwischen die Zuschauer und dann wieder zurück im Ring wo Scott seinem Bruder zweimal zwischen die Beine treten kann. Dann fliegt Rick auf die Ringtreppe, auf die Ringabsperrung, zurück im Ring fängt er sich mehr Tritte ein. Rick kann einen Ansatz zu einem Double Underhook Suplex blocken und dann einen DDT zeigen. Wow, der erste Wrestlingmove in diesem Match. Rick geht aufs Top Rope aber Buff springt auf den Apron, Rick attackiert ihn, er klappt zusammen und Rick darf wieder einige Schläge von seinem Bruder einstecken. Dann kümmert sich Scott um Buff der immer noch rumliegt. Das Match geht nicht weiter, der Ringrichter ruft die Ärzte. Die Fans chanten Boring, Bullshit und was sonst noch zu diesem Schwachsinn passt. Buff wird abtransportiert, Scott und Rick folgen. Buff und Scott sind im Krankenwagen, Rick steht dumm vor diesem rum, dann geht die Krankenwagentür auf und die beiden Heels springen raus und prügeln auf Rick ein. Das solang bis die Security eingreift. Typischer, TYPISCHER WCW BULLSHIT. Die haben das damals so oft abgezogen mit diesen Fakeverletzungen, das es schon peinlich wurde. Die ganze scheiße hat unnötig 15 Minuten verschwendet. Jetzt wird es mexikanisch denn Juventud Guerrera trifft auf Silver King (der ganz mexikanisch im Cowbow Outfit zum Ring kommt). Silver King war auch einige Zeit lang als Black Tiger III unterwegs, sein Vorgänger unter dieser Maske war Eddie Guerrero. Es geht um den Cruiserweight Titel, Guerrera ist Champion. Warum hat Guerrera Dog-Tags um den Hals? Hat er Angst dass er verloren geht? Es geht los, Wristlock von Juventud aber King kommt raus und zeigt einen Drop Kick. Viel Stalling, dann einige Chops und Kicks. Eine Headscissor von Juventud schickt seinen Gegner aus dem Ring. Viel Stalling bis Guerrera eine Springboard Headscissorzeigen kann und eine Clotheline hinterher. Two Count. Silver King ist dann mit einigen Aktionen dran. Drop Kick, Slingshot Choke, Tilt-A-Whirl Backbreaker und sehr viel Gepose und Stalling. Backbreaker zum Two Count, ein Drop Kick der Guerrera aus dem Ring fetzt und King setzt sofort mit einem Springboard Splash nach. Das sah zumindest schon mal gut aus. Beide liegen draußen, Guerrera kreischt blöd und King guckt so als wüsste er nicht, was er machen soll. Nach einiger Zeit geht es in den Ring wo Guerrera einen Sunset Flip komplett abfuckt. King will eine Power Bomb oder einen Pile Driver machen, guckt aber blöd, nimmt seinen Gegner wieder zwischen den Beinen hervor und verpasst ihm einen Chop. Das ist wie zwei Anfängern zusehen, die gerade ihr erstes Match bestreiten. Was soll der Bullshit? Guerrera fuckt dann fast noch eine Hurancanrana ab, aber die kann so eben noch gerettet werden. Two-Count. Clotheline, Guerrera will nachsetzen aber King steht einfach auf und fuckt so die Pläne ab. Ach man, das macht keinen Spaß mehr, die zwei fucken jede zweite Aktion ab. Es folgen einige Nearfalls und sonst nicht viel. Nach fast 9 Minuten gewinnt Guerrera mit dem 450° Splash. GRAUSAM. Das war echt Botchamania was die beiden abgeliefert haben. So viele abgefuckte Moves und so viele Fehler. Bäh. Der blöde Konnan hockt bei den Internetfuzzis als Scott Hall besoffen angewankt kommt. WCW hatte damals die glorreiche Idee, Scott Hall als Alkoholiker auftreten zu lassen und völlig ignoriert, das Hall im echten Leben Alkoholiker war und zu der Zeit grad mal wieder mit einem Entzug beschäftigt war und eigentlich getan werden musste, das er NICHT rückfällig wird. Hachja, WCW… Jetzt geht es um die Ravens Flock Fehde. Perry Saturn war es leid, Raven folgen zu müssen und auch der Rest des Flock war gespalten. Beide treten jetzt in einem Raven’s Rules (Hardcore Match) an. Verliert Saturn wird er der Diener Ravens, gewinnt er, ist das Flock befreit. Raven kommt mit einem Savatage T-Shirt zum Ring, was ihm direkt ein paar Sympathiepunkte bringt. Kanyon wird aus welchen Gründen auch immer an den Ring gefesselt. Raven schon früh mit einem Two Count. Er legt weiter nach mit Chops bis Saturn plötzlich attackiert und einen Superkick auspackt. Two Count. Bodyslam, Splash vom zweiten Seil, Bodyslam, Top Rope Splash und nein, kein weiterer Bodyslam, Raven fliegt stattdessen nach draußen. Lodi will Raven helfen, aber Saturn erledigt sie beide mit einem Suicide Dive übers Top Rope. Lodi kann dann Saturn attackieren und in der Folge ist dadurch Raven am Drücker. Einige High Risk Manöver folgen und dann ein Sleeperhold. Saturn kann sich daraus befreien, kann dann sogar einen Backslide Pin anbringen aber Raven hat ihn ziemlich gut unter Kontrolle. Zwei Russian Leg Sweeps später folgt eine lange Pinsequenz mit mehreren Two Counts. Endlich wird das Match auch mal „Raven’s Rules“, selbiger packt einen Stuhl aus und nach einem Drop Toe Hold fliegt Saturn drauf. Trotzdem passiert recht wenig im Ring. Horace, Riggs und Sick Boy kommen mit einem Tisch an. Im Ring wird Raven plötzlich von Kidman mit einem Missile Dropkick attackiert und dann von den restlichen Mitgliedern des Flock gejagt. Saturn mit dem Death Valley Driver aber für den Sieg reicht es nicht. Saturn legt los wie von der Tarantel gestochen, Clotheline, T-Bone Suplex, Belly to Belly Suplex, Body Slam, Guillotine Leg Drop – aber auch das reicht nicht zum Sieg. So geht das weiter bis Saturn die Rings of Saturn ansetzt. Raven könnte sich selbst daraus nicht befreien, aber Lodi ist zur Stelle. Lodi und Raven wollen Saturn attackieren aber der ist schneller, dann geht der Ringrichter KO und Kanyon kann sich befreien. Der zeigt den Flatliner gegen Saturn und auch das reicht nicht zum Sieg weil der Ringrichter zu lang KO rumlag. Saturn zeigt dann einen Death Valley Driver gegen Lodi durch den Tisch und auch noch einen gegen Raven, das reicht zum Sieg. Ein ganz nettes Match insgesamt, das aber mit 14 Minuten etwas zu lang war. Im ersten Drittel ist nicht viel passiert, erst zum Ende hin wurde es flotter und dynamischer. Das ganze markierte auch das Ende von Ravens Flock in der WCW, ein Stable mit viel Potential (auch wenn die ECW Version besser war), aber es wurde nie richtig genutzt. Curt Hennig (Mr. Perfect ) (mit Rick Rude) trifft auf Dean Malenko die zuvor schon einige Zeit rumfehdeten, eine Rückblende dazu kommt. Das es hier nur ein normales Singles Match gibt, während man bei Nitro zuvor ein Cage Match sinnlos verbraten hat, ist typisch WCW. Beide brawlen rum und dem Publikum ist es egal. WE WANT FLAIR! WE WANT FLAIR! Malenko tritt auf das storylinemäßig verletzte Knie von Hennig ein, dann kriegt Rude auch noch ein paar Kicks ab. Weitere Kicks für Hennigs Knie, dann kann dieser einen Angriff abwehren, kippt beim Body Slam aber um und wieder ist Malenko in der Offensive. Es ist so das typische Match, wo Hennig zwar immer wieder einige Schläge anbringen kann aber dann bei Moves umfällt, weil ja sein Knie kaputt ist. Rude zieht Hennig aus dem Ring und beide wollen gehen, aber Malenko kann sie aufhalten und es gibt weiter Prügel für Hennig. Sehr unspektakulär, weil nur Kicks und Aufgabegriffe aufs Bein abgezogen werden. Das Spiel wird solang durchgezogen bis Malenko den Cradle Suplex zum Pin durchziehen kann, dann aber Rude in den Ring stürmt, Dean tritt und so gibt es die Disqualifikation von Hennig. Rude tritt weiter auf Malenko ein bis Arn Anderson den Save macht – und auch verprügelt wird. Der Run-In wirkt sehr dämlich, da wegen den WarGames zwei Ringe aufgebaut sind und die Match im hinteren stattfinden, so dauert es ewig. Bis dahin prügelt der Ringglockenfuzzi die Ringglocke kaputt. Warum prügeln die da immer drauf, wenn es einen Brawl gibt? Als ob die Wrestler sich dann denken „Oh, der läutet ab, da hören wir mal lieber auf“. Hennig ist wieder fit und prügelt auf Arn ein. WE WANT FLAIR! – aber der kommt natürlich nicht. Wäre eigentlich ideal gewesen….naja, WCW halt. Das Match war ok, aber nichts Besonderes, da das Schema einfach zu altbekannt ist. Scott Hall kommt besoffen zum Ring und zieht die Sache gut durch, er wankt rum, geht in den falschen Ring, fällt fast vom Turnbuckle. Wäre das ganze aufgrund Halls realer Alkoholprobleme nicht so traurig, könnte man darüber lachen. Er muss nun gegen Konnan antreten. Warum wurde Konnan in der WCW so gepushed? Er wurde immer fetter, er hat jeden zweiten Move abgefuckt, hat Wrestler verletzt und nichts Positives beigetragen. Sein ständiges „Arriba la Rassa“ und „bowdy bowdy rowdy rowdy“ Bullshit war schon nach 2 Monaten langweilig, er hat das aber JAHRELANG durchgezogen und jeder andere Mexikaner den man auf Pseudorapper trimmte, hätte das aufsagen können. FURCHTBAR. WE WANT FLAIR! Hall verarscht Konnan und den Ringrichter erstmal, in dem er zwischen den Ringen hin und her wechselt. Dann geht es los, der übliche Starts, Wristlock und Armbar von Hall bis Konnan ihn umdreht und dann auf Hall rumtrommelt, sich dann in den Schritt fasst und Olare oder sowas ruft. Soll das lustig sein? Viel Stalling, viel sinnloses Gepose von Konnan, irgendwann geht’s weiter mit nem Hammerlock, dann wird Hall zwischen die Ringe getreten. Der klettert unter dem Ring durch und will seinen Gegner von hinten attackieren, was aber misslingt. Hall braucht erstmal Alkohol. Minutenlanger Surfboard Submissionmove von Hall. Das ist laaaaaaaaaaaangweilig. Two Count. Fallaway Slam. Two Count. Minutenlanger Abdominal Stretch von Hall. Spannend. Konnan darf dann ein paar Schläge und andere belanglose Aktionen anbringen, bis er wieder von Hall verprügelt wird. Belly to Back vom zweiten Seil. Anstatt Konnan fertig zu machen, genehmigt sich Hall noch was zu trinken, wird von Konnan attackiert und muss dann im Tequila Sunrise aufgeben. Der Bullshit hat 12 Minuten gedauert. 7 davon wurden wohl mit Aufgabegriffen verschwendet. Muss man wirklich 5 Minuten lang das Surfboard zeigen? Furchtbar. Ich wär fast eingeschlafen. Kommen wir nun zum Main Event. WarGames waren immer ein Highlight, man denke an jene von Wrestle War 1991. Die Regeln sind einfach 2 Teams aus je 5 Wrestlern kämpfen in einem Käfig, der 2 Ringe umschließt gegeneinander. Zuerst fangen 2 Wrestler an, dann kommt nach einer bestimmten Zeit ein weiterer Wrestler, der durch Münzwurf entschieden wird dazu. Ein geniales Konzept…das man bei dieser Fall Brawl nun über den Haufen war. Statt 2 5er Teams kämpfen 3 Teams aus je 3 Wrestlern gegeneinander und während beim Original Pins nicht existierten, sondern ein Wrestler aufgab oder KO geschlagen wurde, gibt es hier nun Pins…die jederzeit angesetzt werden können. Es kämpfen das Team WCW (Diamond Dallas Page, Roddy Piper & The Warrior) gegen Team nWo Hollywood (Hollywood Hogan, Bret Hart & Stevie Ray) gegen Team nWo Wolfpac (Kevin Nash, Sting & Lex Luger) Im Zentrum des Geschehens stand hier natürlich die Fehde zwischen Hogan und dem Warrior. Aber wichtig war auch, das der Wrestler, der den erfolgreichen Pinfall erzielt, zum Nr. 1 Herausforderer auf den World Champion Titel wird. DDP und Bret Hart, die beide zur gleichen Musik rauskommen starten das Match, ohne das erklärt warum und wieso das ist (Warum nicht bei 3 Teams direkt ein Triple Threat machen?) , Stattdessen kommt der nächste Wrestler erst nach 5 Minuten zum Ring. Geht es noch länger? Lockup und Bret bearbeitet den Arm von DDP, ein langer Wristlock wird von diesem aber gekontert, dann folgt ein Sideheadlock, ein Whip, ein Shoulderblock und ein Pin auf 1. Beide Wrestler stehen auf und ohrfeigen sich gegenseitig. DDP mit einem Belly to Belly Suplex und dem Ansatz zum Diamond Cutter, der allerdings misslingt. Bret kann sich befreien, zeigt einen DDT und einen Legdrop, es ist allerdings offensichtlich, das er nicht allzu viel Interesse daran hat, hier viel zu zeigen. Chokes in der Ringecke folgen..Laaaangweilig! DDP kann zwar kurz zurückkommen mit ein paar Schlägen, aber schnell ist der Hitman an der Reihe, ein gelangweilt aussehender Backbreaker und ein Headbutt zwischen die Beine folgen. Beide brawlen dann und Bret zeigt den Russian Leg Sweep. Was wäre er nur ohne seine Five Moves of Doom? Mehr Brawl und als DDP Hart mit einer Clothesline fällt, kommt Stevie Ray zum Ring. Was hat dieses Nulltalent eigentlich in diesem Match zu suchen? Egal, er tritt natürlich auf DDP ein, während Hart gelangweilt rumsitzt. Der nächste Wrestler kommt nach 1:30 Minuten, die währenddessen dadurch gefüllt werden, dass Stevie Ray auf DDP rumtritt. Ray und Hart wollen eine Double Clothesline zeigen, aber DDP kann das kontern und selbst beide Wrestler fällen (was Stevie Ray nicht sellt). Dann passiert nicht mehr viel, außer einem extrem schlecht ausgeführten Inverted Atomic Drop von Stevie. Sting ist der nächste, der in den Ring kommt. Das Publikum wird wach, er prügelt sich mit Stevie Ray, während Bret und DDP brawlen. Sting springt von einem Ring in den anderen, über die Seile und erwischt Stevie Ray so halbwegs mit einer Clothesline. Während Bret und DDP gelangweilt rumliegen, prügelt Sting weiter auf die eine Hälfte von Harlem Heat ein. Außer das Sting den Stinger Splash gegen diesen zeigt, passiert in den nächsten 30 Sekunden absolut gar nichts. Bret und DDP sind wachgeworden, prügeln sich rum, Hart zeigt nen Piledriver und dann wohl seinen Elbow vom zweiten Seil – was wir nur erahnen können, da die Kamera auf den Eingangsbereich gerichtet ist, wo Roddy Pipper mit irrem Blick zum Ring stürmt. Er verprügelt alle, inklusive seinem Teampartner DDP, wie der Kommentator sagt „Every Man for himself“...die Regeln werden wohl mal eben geändert. Piper beißt Stevie Ray, während Hart und DDP mal wieder gelangweilt auf dem Boden rumliegen. Man sind die Faul! Alle brawlen und Lex Luger kommt zum Ring und prügelt auf Stevie Ray ein, dann geht er in den anderen Ring und tritt auf Piper herum. Die anderen Wrestler brawlen auch, ohne wirklich Wrestlingmoves zu zeigen oder sich anzustrengen. Piper zeigt dann irgendwann den Sleeper an Stevie Ray und dann kommt Kevin Nash zum Ring, obwohl man ihn gern Big Lazy nennt, stürmt er zum Ring und stürzt sich auf Piper, der die High Knees in der Ringecke abbekommt und dann die Powerbomb bei Ray zeigen will. Obwohl er noch gar nicht dran ist, schleicht Hogan zum Ring und schlägt Nash und Piper KO. Dann geht er mit seinem Teampartner Stevie in den anderen Ring. Dank der bisherigen beschissenen Kameraführung, sehen wir erst jetzt, das Luger Hart im Torture Rack hat und Sting DDP im Scorpion Deathlock. Toll gemacht, WCW! nWo Hollywood räumen erstmal auf und Hogan zeigt 2 Legdrops gegen Nash, beim dritten füllen sich beide Ringe mit Rauch. Der verzieht sich, dafür steht der Warrior im Ring, er wird von Hogan aber direkt verprügelt. Der Ring füllt sich erneut mit Rauch und der Warrior ist weg. Hogan glotzt wieder mal richtig dumm und dann stürmt der Warrior aus dem Backstagebereich zum Ring. Der Warrior prügelt auf Hogan ein, bis Stevie Ray zur Hilfe eilt. Während alle anderen Wrestler immer noch am Boden rumliegen, prügelt Ray auf den Warrior und Hogan flüchtet aus dem Käfig. Der Warrior sieht das, kommt aber nicht raus, bis er es dann doch schafft, in dem er ein Käfigteil eintritt. Warrior verprügelt Hogan, was im Ring abgeht, interessiert schon niemanden mehr. Security kommt und trennt die beiden. Zurück im Ring, dort zeigt DDP den Diamon Cutter an Stevie Ray, pinnt ihn und gewinnt das Match. Nun, das war ohne Zweifel das schlechteste WarGames Match in der Geschichte. Es ist wenig passiert, die Wrestler hatten kein Interesse (Kevin Nash etwa stand nie wieder auf) und es wurde von Hogan – Warrior überschattet. Noch dazu waren die Regeländerungen dumm. Ein passenderer Titel für die Show wäre wohl Fail Brawl 1998. Abgesehen von Raven – Saturn war keines der Matches wirklich gut und die WarGames war wie schon gesagt, absolut mies. Ansehen muss man sich diesen Mist nicht
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