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Man muss es ja fast so deutlich sagen, im Jahr 2000 war die WCW so richtig am Arsch. Den „Monday Night War“ hat man verloren, da die Quoten von Nitro immer weiter nach unten gingen. Viele Skandale, wie der Rauswurf Hulk Hogans beim Bash at the Beach 2000 schadeten dem Ansehen, hinzu kam die Tatsache, dass sich die WCW mehr und mehr in ihrer Richtung verschätzt hat. An der Spitze standen nach wie vor die alten Leute. Macho Man, Sid Vicious, Kevin Nash und wie sie alle hießen, während die jungen, aufstrebenden Talente unten gehalten wurden (Mit Ausnahme natürlich von Bill Goldberg). Jenen wollte man nun mit der New Blood Storyline den Weg nach oben ebnen. Die New Blood waren die jungen Talente, sie kämpften gegen den Millionaire’s Club, also die alten Wrestler. An sich hätte das eine tolle Storyline werden können, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass die alten Wrestler praktisch alle eine Creative Control im Vertrag hatten und sich immer besser darstellten, aber auch die Fans die neuen Wrestler kaum annehmen wollten weil diese einfach kaum was darstellten. Man hat den Aufbau dieser jungen Stars einfach verpennt. Mit dem New Blood Rising Event wollte man noch mal alles in die richtigen Bahnen lenken. Das dies misslang ist heute jedem klar. Es lag ja nicht nur an den schlechten Matches, sondern auch an vielen anderen Faktoren, unter anderem Vince Russos kranken Bookingideen, wo er allen Fans direkt auf die Nase band, dass Wrestling „Fake“ ist und alles was im Ring passierte sowieso vorher festgelegt wäre, das dumme an der Sache ist, dass man nach dieser Erklärung 95% aller Matches als Shoots bezeichnete, also als etwas das real passierte und so nicht geplant war. Wie lächerlich diese Idee ist, kann sich wohl jeder denken. Zu der Zeit litt die WCW auch unter heftigen Zensurbestimmungen von Turner Media. Bei allen Promos wird mal eben der Sound ausgeblendet sobald selbst harmloseste Worte wie Ass vorkommen. Peinlich.
New Blood Rising fand am 13. August 2000 im Pacific Coliseum in Vancouver, Kanada statt. Die Halle war nicht mal zur Hälfte gefüllt.
Im Opener treffen 3 Count (Evan Karagias, Shane Helms & Shannon Moore mit ihrem Manager Tank Abott) auf die Jung Dragons (Kaz Hayashi, Jamie-San & Yun Yang) 3 Count war eine Art Boygroup die vor ihren Matches einen beschissenen Song aufführten und dazu tanzten. Tank Abott spielte ihren Manager, was lächerlich genug ist. So beschissen wie das Gimmick war, das waren drei wirklich talentierte Wrestler. Das Ganze ist ein Leitermatch, das Ziel ist es den Vertrag von 3 Count zu erreichen, was bedeutet, dass die 3 entweder weiter machen dürfen oder nicht (wenn die Jung Dragons sich das Ding schnappen) Shane Helms und Jamie-San beginnen mit einigen schnellen Cruiserweight Moves und dann beginnt auf die Jagd nach den Leitern die im Eingangsbereich stehen. Die werden natürlich sofort eingesetzt und das Ganze ist ein recht wildes Gebrawle. Das Match ist aber sehr dynamisch mit einigen High Flying und Double Team Manövern. Alle drei Jung Dragons werden auf die Leiter gepackt und Shannon Moore plättet sie mit einem Big Splash. Aber natürlich ist das Match so schnell nicht vorbei. Die Jung Dragons kommen mit einigen spektakulären Aktionen zurück Für Fans von großen Spots und Highflying Action ist das hier genau das richtige Match, große Klasse. Das Ende gestaltet sich allerdings sehr merkwürdig. Die Jung Dragons schnappen sich die goldene Platte, diese gerät allerdings in die Fänge von Tank Abott. Dann klettert jeweils einer von beiden Teams auf den beiden Leitern nach oben. Abott stürmt in den Ring und befördert beide zu Boden. Merkwürdige Sache, warum benachteiligt er sein Team? Am Ende kann sich dieses dann doch durchsetzen, einen merkwürdigen Eindruck hinterlässt das Ende aber dann doch. 8/10 Insgesamt aber ein starker Opener und ich bin mal so blind und hoffe, dass der Rest der Events auch so stark oder vielleicht sogar noch besser wird.
Ernest „The Cat“ Miller trifft auf den Great Muta. The Great Muta aka Keiji Mutoh ist ja ein recht bekannter Wrestler aus Japan, fast schon eine Legende. Ernest Miller dagegen ist gar nichts. Was passiert, wenn man einen guten Wrestler und einen Anti-Wrestler ohne Können in einen Ring steckt? Es kommt ein schlechtes Match raus. Und wie heißt es, wenn der Anti-Wrestler dann noch gewinnt? WCW 2000. Ernest Miller zeigt außer ein paar billigen Kicks überhaupt nichts und Muta ist schwer bemüht zumindest ein paar Moves anzubringen, scheitert aber damit kläglich. Wahrscheinlich haben die Booker das Backstage so auch gesehen und schickten dann noch „Tygress“, irgendeine Tussi die zu Ernest Miller gehört raus. Sie trifft Muta mit dem Stuhl, das führt natürlich nicht zum Sieg, aber gleich darauf gewann der Anti-Wrestler dann doch. 1/10 Gruseliges Match, das der arme Muta da durchstehen musste, vor allem wirkten die knapp 7 Minuten wie 20.
Buff Bagwell trifft auf Positively Kanyon und es geht um Judy Bagwell, die Mutter von Buff. Das war auch wieder so eine hochgradig peinliche Storyline. Hinzu kommt das Kanyon zu einer Kopie von DDP wurde. Zu Beginn gibt es einen netten Brawl durch das Publikum, dann geht es in den Ring. Netter Russian Leg Sweep vom Ringseil ansonsten aber ist das Ganze jetzt eher lahm. Sehr klischeehaft, wie er das Pad von der Ringecke entfernt. Das hat 1990 funktioniert, aber doch nicht 2000. Das Match läuft so vor sich hin, es wirkt absolut belanglos. Kanyon kann dann den Kanyon Cutter anbringen, aber Buff kommt bei 2 raus. Die Musik von DDP erklingt und….David Arquette kommt raus. Der Anti-Schauspieler, der die WCW praktisch zerstörte, als er World Champion wurde. Das gibt Buff die Chance Kanyon zu verprügeln, dann greift Arquette Buff an, der Pin von Kanyon führt nicht zum Sieg. Der Run-In von Arquette ist absolut sinnlos. Buff Bagwell gewann mit dem Blockbuster. Langweiliges Match 2,5/10 Am Ende turnt dann Kanyon gegen Arquette. Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig.
Jetzt geht es um den Tag-Team Titel und damit der Ring auch schön voll ist, packt man gleich vier Teams rein. Kronik (Bryan Clark & Brian Adams), Perfect Event (Shawn Stasiak & Chuck Palumbo), Sean O’Haire & Mark Jindrack sowie die Misfits in Action bestehend aus General Rection und Cpl. Cajun. Bryan Clark und Brian Adams kennt man aus der WWF, das waren da Adam Bomb und Crush. Die Misfits in Action waren ein reichlich doofes Stable. Stasiak und Palumbo sind heute zu Recht längst vergessen, sie benutzen hier tatsächlich Mr. Perfects alte Musik. Disco Inferno ist der Special Referee. Das Problem an dem Match ist, dass es so willkürlich zusammengewürfelt wirkt und die 4 Teams von ihren Stilen her nicht wirklich zusammenpassen. So haben wir ein doofes Match, in dem Kronik die Power Moves zeigt und damit beim Publikum gut ankommt, die anderen Teams aber dem Publikum recht egal sind und mit dem Schema F Wrestling, das die zeigen, wird man das auch nicht ändern. Dann sind mal Sean O’Hare und General Rection im Ring. O’Hare nutzt das für eine hübsche Sitout Powerbomb, was bislang tatsächlich der einzige halbwegs gut angebrachte Move war. Neben dem lahmen Match kommt natürlich hinzu, das Inferno als Referee nur für seine Misfits schnell zählt und die anderen drei Teams benachteiligt. Selbst das hat man schon besser gewesen. Wie kann es eigentlich sein, dass ein Match, das 12 Minuten dauert, nach der Hälfte so wirkt, als würde es schon 30 Minuten laufen? Am Ende gewann Kronik weil Ltd. Loko (Das ist Rey Mysterio) Disco umhaut, sich sein Ringrichter T-Shirt anzieht und den Count durchzählt. Ergibt das Sinn? Nein? Sowas dürft ihr hier auch nicht erwarten. 2/10 weil zumindest Kronik irgendwie cool ist.
Der Franchise Shane Douglas trifft auf Billy Kidman und das in einem Strap Match. Douglas hatte in der ECW ein cooles Entrancetheme, Perfect Strangers von Deep Purple, in der WCW muss er sich mit einem schlechten Rip-off begnügen. Normalerweise ist das Ziel ja, den Gegner in alle 4 Ringecken zu ziehen, aber hier führt auch ein stinknormaler Pin zum Sieg, was das Seil etwas überflüssig macht. Bis auf die Tatsache, dass es eben für einige klischeehafte Aktionen eingesetzt werden. Man kann damit prima dem Gegner die Beine wegziehen, man kann ihn auch praktisch mit Hilfe der Ringseile erhängen. Gesehen haben wir das mindestens 43x schon. Wieder mal alles reichlich unspektakulär. Haben die WCW Wrestler im Jahr 2000 jegliches Talent verloren? Lahmes Match, das am Ende Billy Kidman gewinnt, da Torries Eingreifen daneben geht und Douglas trifft. Dann stürmen noch Vito und Reno zum Ring und prügeln rum…wie dumm. 1/10
Ms. Hancock (Stacy Keibler) trifft auf Major Gunns (Tylene Buck – und so schlechte Wortspiele wie „Major Gunns“ muss man erstmal zu Stande bringen. Das Bookingteam der WCW war wohl ständig stoned „He hör mal, ich hab da eine geile Idee für einen Namen, höhöhö, Major Gunns“, „Meinst du unsere Zuschauer kommen hinter den Sinn des Wortspiels?“ „Nö, höhöhö“, so ungefähr sah das wohl aus und Vince Russo saß wie ein grinsender Schimpanse dazwischen) Im Prinzip ist es ja schon mutig genug eine Pornodarstellerin in einen Ring zu packen und zu hoffen, dass ein gutes Match rauskommt. Was uns allerdings hier geboten wird, kann man nicht mehr in Worte fassen. Match kann man das Rumgeschiebe hier nicht mehr nennen. Das Ziel ist es wohl die Gegnerin auszuziehen oder sie in die Schlammgrube zu ziehen oder sie zu pinnen. So klar ist das hier nicht. Nach wirklich gruseligen „Moves“ im Ring (Das ist ein Kandidat für das beschissenste PPV Match aller Zeiten und die Kommentatoren grunzen rum wie pubertäre Kinder) Dann geht es in die Schlammgrube. Jetzt wird es schlecht, richtig schlecht, abgrundtief schlecht, unsagbar schlecht. Die beiden wühlen im Schlamm rum. Irgendwann tanzt dann Ms. Hancock wie eine billige Bahnhofsschlampe rum und kriegt Bauchschmerzen und kippt zusammen und das ist so verdammt beschissenen gespielt, dass man nicht mal mehr drüber lachen will. Es war die Einleitung zu einer furchtbar peinlichen Schwangerschaftsstoryline (Aber natürlich ist alles ganz real). Machen wir es kurz, das „Match“ ist eine Farce, es ist peinlich, schlecht und grausam anzusehen und Major Gunns gewinnt durch einen Pin was absolut gar keinen Sinn ergibt, es sollte ja ein Strip Match sein…oder so. – 10/10
Sting kommt jetzt und muss gegen den Demon ran. Der Demon war früher der Kiss Demon und die WCW erhoffte sich tatsächlich Publikumsinteresse durch einen Auftritt von Kiss bei Nitro. War natürlich alles Mist. Das Match war auch keins. Nach nicht mal einer Minute gewinnt der Stinger mit dem Scorpion Deathdrop. 1/10
Lance Storm wollte seinen U.S./Canadien Champion Titel gegen Mike Awesome verteidigen, allerdings nur unter kanadischen Regeln mit kanadischem Ringrichter. Die Fans chanten laut nach Bret Hart, raus kommt aber Jaques Rougeau (Mountie in der WWF - Stille im Publikum). Die Regeln werden so ausgelegt wie es grad nötig ist damit Lance Storm gewinnt. Immerhin hat man mit Storm und Awesome zwei sehr gute Wrestler, zwar waren auch sie schon mal besser, aber was soll man bei WCW 2000 schon erwarten? Awesome zeigt einen Double Underhook Driver und legt nach einigen Schlägen und einem Leg Drop einen Pin für 2 nach. Danach darf dann Storm zeigen was er kann. Das sind beides schon sehr gute technische Wrestler. Schöne Kicks und Chops gefolgt von technischen Manövern, es geht raus aus den Ring, ein Tisch wird aufgebaut, aber noch nicht eingesetzt, es geht wieder rein. Storm und Awesome zeigen einige Top Rope Manöver, bis Awesome vom Seil rutscht aber daraus noch eine Clothesline zeigt. Als reguläres Match also Klasse. Aber da sind ja die Canadian Rules. Storm verliert gute zwei Mal, aber beide Male erklärt Rougeau, dass in Kanada ein Pin bis 5 gezählt werden muss oder verändert eben anders die Regeln. Awesome setzt den Dragonsleeper an und Storm tappt aus, aber Rougeau erklärt schnell, das man in Kanada nicht durch Aufgabe gewinnen kann. Von hier wird das Match schon langsam zu einer Farce. Einmal so eine Unfaire Aktion bringen um den Heel over zu bekommen ist ja OK, aber hier wird das so stark übertrieben, dass es lachhaft ist. Awesome kämpft aber weiter und zeigt einen sehr tollen Frogsplash der zum 5 Count und Sieg führt…natürlich nicht, wenn die WCW eine Idee bringt, dann so übertrieben das es lächerlich wird. Jetzt wird erklärt, das Texas Death Match Regeln greifen (in einem „kanadischen Match?“) und Storm nach dem Pin einen 10 Count erhält, in dem er wieder aufstehen muss. Weiter geht’s, der Stuhl wird eingesetzt, beide fliegen durch den Tisch und dann heißt es plötzlich, wer als erster aufsteht gewinnt. Das ist natürlich Lance Storm. Am Ende kommt dann noch Bret Hart raus, der natürliche riesige Reaktionen vom Publikum erhält. 5/10. Das Match hätte klasse sein können, wenn man sich diesen ganzen „Canadian Rules“ Bullshit gespart hätte. Das zog dieses Match krass nach unten.
Kronik treffen im Tag-Team Titel Match auf Vampiro und den Great Muta. Nein, natürlich soll das nicht den Eindruck absoluter Ideenlosigkeit verdeutlichen. Harter Brawl zu Beginn, es werden Powerbombs ausgetauscht und Kronik fallen in erster Linie eben durch Schläge und Kicks auf. So weit, so unspektakulär. Aber bei so einem Event muss man über solch ein Match schon froh sein. Muta und Vampiro bearbeiten in erster Linie die Beine von Kronik, was auch nicht sonderlich spannend ist. Jetzt wird es dann auch recht öde, wirkliches Wrestling ist das hier nicht. Das Publikum schläft auch fast ein und wacht nur mal kurz auf als Clark auf dem Ringpolster trommelt. Das signalisiert, dass Adams jetzt mal ein bisschen aufräumen darf. Das ist alles so Schema F. Dann trifft Muta den Ringrichter mit dem Green Mist. Die Harris Brothers kommen zum Ring, es ist ihre Rückkehr, niemand wollte sie ja noch sehen, dass sie wirklich mies sind. Sie greifen Kronik an und sorgen dafür das Muta und Vampiro Champions werden. Immerhin gab es noch eine Moonsault zu sehen. Langweiliges 08/15 Match. 2/10
Die Publikumsreaktionen sind schon klasse. Laute Rufe nach der ECW, Chris Jericho, selbst Rocky und Hogan Chants kann man hören. Es zeigt deutlich wie gut dieser Event ankommt.
Es gilt noch zwei Matches durch zustehen und meist waren die Main Events der WCW richtig schlecht. In einem Triple Threat um die Chance auf ein World Titel Match treffen Goldberg, Scott Steiner und Kevin Nash aufeinander. Da haben wir ja drei absolute Weltklassewrestler im Ring, die ein 5 Sterne Match einfach mal aus dem Ärmel schütteln. Allerdings auch nur in einer Paralleldimension wo bekanntermaßen alles verkehrt rum ist. Wieder mal ein Fake-Shoot. Goldbergs Musik läuft, er kommt nicht raus (Dafür laute Buhrufe gefolgt von Goldberg Chants, macht dass Sinn?) und wir müssen Goldbergs lahme Musik noch ein zweites Mal ertragen. Goldberg kommt noch, es fängt so an. Außer Schlägen, Tritten und ein paar wenigen Powermoves darf man natürlich nicht viel erwarten. Dazu läuft das alles recht lahm ab. Nach dem Scott Steiner die Absperrung küsst, kommt Goldberg mit einem Stuhl daher und drischt damit auf Nash ein, wir kriegen also unser 3er Match (Juhu…) Nash krabbelt zum Ring, er ist so stoned das er nicht mal über die Ringseile kommt und sich fast stürzt. Nash zeigt seit Jahren das gleiche, es sind immer die gleichen Aktion. Die gleiche Schläge, die Knee-lifts in der Ecke…aber Steiner und Goldberg sind natürlich kaum besser. Nach einem Elbow Drop pinnt Steiner Nash, der rauskommt. Steiner grunzt dem Referee ein kräftiges „You Suck“ zu, das Highlight vom Match. Ui, jetzt kommt wieder so ein lächerlicher Shoot Versuch. Nash will die Jackknife an Goldberg zeigen, der stößt Nash weg und geht einfach. Vielleicht hätte so was 1980 geklappt, aber 2000 in Zeiten des Internets als jeder wusste das diese „Shoots“ nur Fake sind, ist das eher lachhaft. Am Ende gewann Kevin Nash mit der Jackknife Powerbomb. Unspektakuläres Match. 3/10
Booker T. muss seinen World Titel gegen Jeff Jarrett verteidigen. Das Match beginnt recht gut mit einigen tollen Aktionen. Die beiden passen scheinbar recht gut zusammen. Es gibt einige tolle Spots und der Spinebuster sieht klasse aus. Von da an geht es aber bergab. Zuerst geht ein Ringrichter KO und Jeff kann den Figure 4 ansetzen, dem Booker knapp durch die Seile noch entfliehen kann. Mittlerweile ist ja ein zweiter Ringrichter da und auch dieser geht nach einiger Zeit KO, nach dem er von Jarrett mit dem Titel erwischt wird. Das Match ist nun auch schon etwas langweiliger geworden. Ein dritter Ringrichter wird vom Stuhl zerlegt und Jarrett könnte Booker fast mit dem Stroke besiegen, aber es ist eben kein Offizieller da. Das nutzt Booker T. für einen Neckbrecker und fährt mit dem Book End den Sieg ein, weil dann natürlich plötzlich doch noch ein Ringrichter da ist. 4/10 Das Match begann toll, zerfiel dann aber in seine Einzelteile. Ein Ringrichter der KO geht kann ja dann und wann ganz gut für ein Match sein, ein zweiter ist schon zuviel, aber gleich drei zu verheizen ist unglaublich.
WCW New Blood Rising zeigt sehr deutlich, in welch desolatem Zustand die WCW im Jahr 2000 war. Die meisten Matches waren furchtbar schlecht und wurden von Vince Russo durch peinliches Booking zerstört. Hinzu kommen zwei Main Events wo alte Typen beteiligt waren…New Blood Rising, nur nicht bei diesem Event.
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