Home arrow Wrestling arrow WWF Suvivor Series 1992 11 Februar 2012  
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WWF Suvivor Series 1992 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
13.11.2008

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Am 25. November 1992 fand die 6. Survivor Series statt. Zwischen diesem Event und dem vorherigen PPV, SummerSlam, hat sich in der WWF einiges getan. Viele Wrestler verließen freiwillig oder unfreiwillig die World Wrestling Federation. Der Ultimate Warrior, die Legion of Doom, der Mountie und der British Bulldog fielen Steroid- und Drogentests zum Opfer oder überwarfen sich schlicht mit Vince McMahon. An deren Stelle traten neue Gesichter, die sich erstmal einen Namen machen mussten. Darunter vor allem Razor Ramon und Doink der Clown. Wie  man auf obigem Poster sieht, wurde das Tag-Team Match zwischen Macho Man & Ultimate Warrior auf der einen Seite und Razor Ramon und Ric Flair auf der anderen promotet. Dadurch, dass der Warrior nicht mehr da war, musste man sich quasi über Nacht was Neues einfallen lassen und machte kurzerhand Mr. Perfect zum Face. Eine Notlösung und nicht gerade die intelligenteste, wenn man bedenkt wie sehr Mr. Perfect dem Macho Man beim Slam noch zusetzte.
Shawn Michaels war hier Intercontinental Champion, auch dies eine Notlösung, da der Bulldog eben auch weg war. Aus dieser entstand in der Folge aber einer der größten Stars dieser Liga.
Die ganzen Abgänge, forderten auch ihren Tribut bei der Eventart. Dies war die erste Survivor Series die komplett ohne richtige Survivor Matches auskommen musste. Der Fokus lag auf Einzelkämpfen und lediglich ein großes Tag-Team Match wurde im Survivor Stil aufgezogen. Mittlerweile ist Survivor Series bei der WWE ja nur noch ein Name. Schon schade, dass die WWE diese besonderen Matches komplett fallen ließen. Dumm ist das vor allem, wo sie mittlerweile über 12 PPVs im Jahr ausstrahlen und alle nach dem gleichen Schema ablaufen. Neben dem Royal Rumble wären einige PPVs mit Gimmick wie eben die Survivor Series oder der King of the Ring sicher nicht das schlechteste um das Ganze zumindest halbwegs interessant zu gestalten…

Stattgefunden hat dieser Event im Richfield Coliseum in Ohio (zum dritten Mal, nach 1987 und 1988 fand dort dieser Event statt) und als Kommentatoren darf man wieder Bobby Heenan und Vince „What a Maneuver“ McMahon ertragen. Yippie.

In einem Dark Match, dass mir zum Glück erspart geblieben ist, besiegte Crush den Brooklyn Brawler.

Los geht der Event mit einem Tag-Team Match. Das Samoa Swat Team, bestehend aus Samu und Fatu war in den 80ern in der AWA, WCCW und der WCW, ehe man sich in verschiedenen kleinen Ligen wieder fand und Ende 1992 eben von der WWF aufgegabelt wurde. Das einzige was sich änderte, war der Name, von nun an waren sie die Headshrinkers.
High Energy bestand aus Owen Hart und Koko B. Ware. Ein recht vergessenswertes Tag-Team das wohl nur durch die übertrieben bunten Fallschirmspringerhosen in bester MC Hammer Manier im Gedächtnis blieb.
Dieses Match blieb allerdings nicht im Gedächtnis.
Owen und Samu starten und Samu zeigt erstmal, dass er mehr wiegt und deshalb nicht so leicht umfällt. Owen schafft das auch erst nachdem er geschätzte 10 mal zwischen den Seilen hin und her rannte (während Samu gekonnt auswich) und einen Flying Cross Body zum 2 Count zeigt.
Owen behilft sich mit Dropkicks und Armdrags ehe er den glorifizierten Jobber Koko B. Ware einwechselt. Der zeigt auch einige Dropkicks und zeigt auch, dass man Schuhe tragen sollte…die Headshrinkers tun das nicht und so tritt Koko ihnen auf die Füße. Die Headshrinkers zeigen dafür das sie harte Schädel haben und nachdem ihr Manager Afa eingegriffen hat übernehmen sie die Kontrolle. Im Prinzip schlagen sie jetzt die beiden Faces auch nur noch zusammen, die nur selten eine Aktion anbringen können. Nach einem Powerslam folgt der Flying Splash und die Samoaner haben das Match gewonnen. Unspektakulär und streckenweise recht öde und mit fast 8 Minuten etwas zu lang.

Die Big Bossman – Nailz Fehde wird jetzt aufgerollt. Nailz spielt ja einen Gefangenen, der aus dem Gefängnis kam und sich am Bossman rächen will, weil der ihn im Gefängnis verprügelt hat und überhaupt ganz böse war. Bossman grunzt sich gekonnt durch die Promo und dann darf Nailz ran….ja….nun. Einerseits hatte dieser Typ ständig einen Blick drauf, als finge er gleich zu weinen an und seine Stimme klang alles andere als Böse. Sie erinnert eher an ein Kind im Stimmbruch und so ist das eher zum Kopfschütteln.
Das Match der beiden das nun folgt ist kaum besser. Es ist ein Nighstick on a Pole Match, man muss sich den Prügelstab holen  Im Match zeigt Nailz was er kann: Schläge und Chokes und eine der lächerlichsten Irish Whips die man je sah, er schickt den Bossman mit so wenig Kraft in die Ecke das es eher aussieht als würde er selbst rückwärts da hinlaufen.
Am Ende gewinnt der Boss Man Slam durch den Boss Man Slam. Schreckliches Match. Ganz, ganz schrecklich.

Eine Promo mit Ric Flair und Razor Ramon steht an. Die ist gewohnt gut und Flair schafft es sogar noch Ramon over zu bringen. Dann folgt ein Video darüber, warum und wie der Macho Man an Mr. Perfect rankam und diesen zu seinem Tag Partner machte.

Tatanka ist traurig, denn Rick Martel hat ihm seine Federn geklaut. Also kommt es jetzt zum Match.
Tatanka legt hier los mit einigen Whips und Chops und zeigt dann einen Back Body Drop. Der Indianer legt mit 2 Drop Kicks nach und Martel flüchtet erstmal aus dem Ring. Ah, das war noch die gute alte Zeit, wo der Ringrichter den anderen Wrestler zurückhielt, so dass der seinem Gegner nicht direkt folgt. Zurück im Ring schubsen sich beide ein wenig rum und Tatanka legt mit einem Atomic Drop nach und Martel ist schon wieder draußen. Der kommt zurück und darf jetzt in die Offensive gehen. Schläge, Kneelifts. Aber es ist alles schon extremes Basic-Wrestling der unspannenden Sorte. Die einzige schöne Aktion in den nächsten paar Minuten war ein Sidesuplex, ansonsten gab es Schläge, Headlocks und das wars.
Doink kommt raus und bastelt Ballonfiguren die er an das Publikum verschenkt. Das war wohl die erste Einführung des bösen Clowns.
Tatanka und Martel beharken sich derweil weiter im Ring. Aber die Kamera konzentriert sich tatsächlich mehr auf den Clown, was schon alles sagt. Selbst das, was man dann sieht ist irgendwie eher öde. Das Ende ist dann wieder recht typisch: Martel gewinnt die Oberhand, zeigt einige härtere Aktionen. Aber Tatanka gibt nicht klein bei, powert sich hoch, tanzt dann wieder lächerlich durch den Ring und zeigt seinen Finisher, ein merkwürdiger Handkantenschlag. Langweiliges Match, das auch viel zu lang dafür war.
Zurück zu Doink: Der zersticht jetzt alle Ballons die er an das Publikum verschenkte und lacht sich schlapp.

Sean Mooney interviewt jetzt noch mal Mr. Perfect und Randy Savage. Sie liefern hier eine tolle Promo ab.

Die beiden treffen jetzt also auf Ric Flair und Razor Ramon. Das ist tatsächlich Mr. Perfects erstes Match seit dem SummerSlam 1991.
Mr. Perfect und Razor starten, Perfect fährt gleich zu Beginn einige nette Aktionen wie einen Drop Toe Hold auf, er ist wohl sauer weil der Kubaner ihm zu Matchbeginn den Zahnstocher ins Gesicht warf.
Perfect kann sich sogar gegen beide Gegner problemlos wehren und Razor lässt lieber mal Flair ran. Der bettelt schon nach einem Schlag um Gnade und muss dann noch mehr Schläge und einen Dropkick einstecken. Dann folgt eine der populären Aktionen von Flair. Perfect befördert ihn in die Ecke, Flair zeigt seinen Flip über die Seile auf den Apron und normalerweise läuft er ja dann zum anderen Pfosten, nur dieses Mal steht hier der Macho Man im Weg und Flair fliegt auf den Hallenboden. Randy  Savage kommt rein und zeigt einen schlapp aussehenden Double Ax vom Seil (er springt nicht, er geht mehr nach unten) und setzt mit ein paar Ohrfeigen und Schlägen nach. Macho hat das Geschehen einige Zeit unter Kontrolle bis Flair einen Schlag einbringt und dann schnell Ramon einwechselt. Es entsteht ein wildes Gerangel zwischen beiden. Ramon zeigt einige Tritte und hat dann Savage unter Kontrolle. Flair zurück im Ring bearbeitet Macho Man mit einigen Chops. Die Heels haben jetzt alles fest unter Kontrolle und arbeiten auch als Team recht gut zusammen.
Razor setzt dann einen Abdominal Stretch an. Der hält einige Zeit an bis Macho plötzlich mit einem Hip Toss herauskommt und auch Flair noch einen Schlag verpasst. Ein Elbow geht aber daneben und so sind es wieder die Heels. Macho wird jetzt härter zugesetzt, er wird nach draußen befördert und landet dann noch in der Ringtreppe. Perfect kann nicht eingreifen weil immer der Ringrichter zur Stelle ist und er wirkt gefrustet.
Während Savage in einer Half-Boston von Razor steckt, scheint es gar so, als würde Perfect gehen. Er winkt ab, hat keine Lust mehr. Das Publikum kann ihn aber scheinbar umstimmen und er kommt zurück zum Ring.
Ramon bearbeitet seinen Gegner derweil mit Schlägen. Die Heels nutzen es mal wieder aus, dass der Ringrichter nur mit Perfect beschäftigt ist. Macho muss hier viele Schläge einstecken. Aber Macho Man hat immer noch genug Kraft und so sind die Pinversuche nicht erfolgreich. Auch wenn nicht viel passiert im Ring, machen die Heels ihre Sache sehr gut.
Flair hat Macho am Boden und nutzt die Zeit um zu posieren und dann…ohje…er klettert auf den Ringpfosten. In seiner gesamten Karriere hat Flair ungefähr 5 Top Rope Aktionen durchgemacht, während er die anderen 500 Male vom Gegner runtergeworfen wird. So auch hier, da sich Savage aufrappelt und dann eine Art Body Slam zeigt. Was dann folgt ist klar: Macho wechselt Perfect ein, der mit voller Kraft (da er die vorherigen 10 Minuten ja nichts zu tun hat) gegen die bereits geschwächten Gegner leichtes Spiel hat. Mit Perfect kehrt auch das technische Wrestling zurück. Snapmares, einen Atomic Drop und Schläge muss Ramon einstecken, Flair kriegt auch ein High Knee ab (und fliegt deshalb durch den halben Ring).
Nachdem Flair außerhalb des Rings Macho mit einem Stuhl außer Gefecht setzte, will er Perfect überrumpeln, aber der merkt das und schlägt zurück. Beide Gegner haben keine Chance und am Ende muss Ramon den Perfect-Plex einstecken. Allerdings ist der Ref KO und er wacht erst auf als die Heels mit Stühlen anrücken. Die DQ erfolgt und so haben Macho Man und Perfect gewonnen.
Insgesamt ein sehr unterhaltsames, gutes Match.

Yokozuna trifft auf Virgil. Verglichen mit späteren Jahren war der Sumoringer hier fast schlank. Virgil dient hier natürlich nur als Aufbaugegner. Er versucht Yokozuna hochzuheben, schafft das nicht und wird verprügelt. Virgil kann aber einmal ausweichen und will einen Sunset Flip zeigen. Dumme Idee, denn Yokozuna lässt sich einfach auf ihn drauf fallen und zeigt dann seinen Banzai Drop. Ein kleiner Squash, der keine 3 Minuten dauert.

Jetzt gibt es ein Elimination Tag-Team Match. Bedeutet, dass hier vier Teams antreten (2 gegen 2), aber nur jeweils 2 Wrestler im Ring sind. Verliert ein Wrestler ist auch sein Tag Partner draußen.
Es treffen aufeinander: Money Inc. (Million Dollar Man Ted DiBiase & I.R.S.) & die Beverly Brothers (Beau & Blake) gegen die Natural Disasters (Earthquake & Typhoon) & die Nasty Boys (Brian Knobbs & Jerry Saggs)
Irgendwann zwischen dem Summerslam und dieser Survivor Series sind die Nasty Boys zu Faces geturnt, was an sich schon eine reichlich doofe Idee ist, da die Nasty Boys einfach nur als Heels wirklich funktionieren.
Typhoon legt los gegen Blake, mit einigen Schlägen und einem Backbreaker, wechselt dann Earthquake ein der mit einem Bear Hug nachlegt. Dann wird Blake in der Ringecke abgelegt, von hinten springt Beau auf Earthquake…eine dumme Idee, denn der dreht sich einfach um und quetscht beide Beverlys ein. Typhoon ist im Ring und kommt von der anderen Ringecke angewalzt um beide Beverlys ein paar Zentimeter platter zu machen. Und dann darf auch noch mal Earthquake auf die beiden drauf. Der wechselt dann Brian Knobbs ein. Blake darf jetzt Schläge und einen Faceslam einstecken und wechselt dann seinen Partner ein. Blake darf also Prügel von allen Gegnern kassieren. Blake schafft aber doch noch einen Cheapshot und wechselt seinen Partner Beau ein, der zumindest einen schönen Butterfly Suplex zeigt und dann den Million Dollar Man bringt. Die Heels haben alles mehr oder weniger unter Kontrolle. Die Beverlys attackieren Saggs mit Schlägen weiter und zeigen auch sehr gutes Teamwork.
Natürlich schafft er noch das rettende Tag mit Earthquake und nachdem kurz mal Blake verprügelt entsteht ein zünftiger Brawl zwischen allen 8 Wrestlern. Danach versucht Blake eine dumme Idee: Einen Crucifix an Typhoon, der natürlich zu schwer ist. Er lässt sich einfach auf Blake fallen, Earthquake zeigt sein Beben und die Beverlys sind eliminiert.
Die Nastys gehen mit harten Schlägen auf Money Inc los, als die Disasters aber im Ring stehen, übernehmen die Heels das Kommando. IRS setzt einen Sleeperhold an. Earthquake wird sehr verprügelt und kann sich erst retten als der Million Dollar Man aufs zweite Seil steigt und in das ausgefahrene Bein springt. Ted Di Biase taggt mit IRS und Earthquake kann sich in letzter Sekunde zu Typhoon rollen. Der zeigt einige Clothelines und einen Splash, den Pin kann DiBiase aber noch verhindern. Danach elminieren die Heels überraschend die Disasters als IRS Typhoon pinnt und seine Beine auf dem Seil hat.
IRS jubelt noch als Jerry Saggs angerannt kommt und ihn einrollt. Zum Sieg. Sehr überraschend.
Insgesamt ein sehr unterhaltsames Match.

Die Fehde zwischen Kamala und dem Undertaker geht ebenfalls weiter. Kamala hat Angst vor Särgen, in den Wochen vor der Survivor Series kam Paul Bearer also immer mit einem Sarg an den Ring und konnte den „Ungandian Giant“ erfolgreich verscheuchen.
Dieses Match wird als Casket Match tituliert, allerdings muss trotzdem ein Pinfall erfolgen und erst dann kann man seinen besiegten Gegner in den Sarg packen. Ein wenig merkwürdig. In späteren Versionen dieser Matchart gewinnt man ja, in dem man den Gegner in den Sarg stopft und den Deckel zumacht.
Kamala hat Angst, probiert es erstmal mit ein paar Chops aber der Undertaker ist zur Stelle und kann sogar seinen Seiltanz zeigen. Trotzdem kommt Kamala zurück und überwindet den Undertaker und zeigt dreimal seinen Finishing Move. Paul Bearer steht derweil auf dem Apron, was Kim Chee dazu nutzt ihm die Beine wegzuziehen. Die Urne fliegt in den Ring und Kamala hat auch davor Angst. Er kickt sie zu Kim Chee und da steht der Undertaker auf, was Kim Chee dazu verleitet die Urne zu seinem Schützling zu werfen, der sie wie eine heiße Kartoffel fallen lässt. Ein paar Schläge und der Tombstone markieren dann das Ende dieses katastrophalen und zum Glück aber auch kurzen Match. Kamala kommt in den Sarg.

In einer Backstageszene sehen wir dann wie Harvey Whipleman und Kim Chee den Sarg öffnen und einen zitternden Kamala zum Vorschein bringen.
Mean Gene Okerlund interviewt dann noch mal Bret Hart.

Der Hitman Bret Hart und Shawn Michaels hatten viele Matches. Bei der Survivor Series 1997 hatten sie mit dem Montreal Screwjob wohl den berüchtigsten, bekanntesten und meistdiskutiertesten Kampf der WWF. Fünf Jahre vorher trafen sie das erste Mal aufeinander. Shawn Michaels war Intercontinental Champion, was damals ein Garant für die Chance auf den Championtitel war, heutzutage ist dieser Titel ja eher der Championtitel für die Midcard, jene Wrestler die zwar gut sind, aber vielleicht nie in den Main Event gelangen werden. Bret Hart war demzufolge natürlich World Champion. Hier geht es auch nur um diesen Titel, im Falle einer Niederlage behält der Heart Break Kid seinen Titel.
Zum Start einen Lock Up und Bret nimmt Shawn in einen Armdrag der das alte „Solang der Ref nicht guckt, geh ich mal an die Haar des Gegners“-Spiel spielt.
Das ist immer wieder lustig, wie er langsam mit der Hand nach den Haaren greift, wie irgendein Horrorfilmmonster und sie dann schnell zurückzieht, sobald der Ringrichter schaut.
Sehr schöne Sequenz dann als Michaels Bret in die Seile schickt, einen Drop Toe Hold zeigt, den Bret aber sofort mit einem Hammerlock kontern kann.
Michaels kann den nach ein paar Minuten kontern, fliegt dann aber aus dem Ring.
Zurück im Ring setzt Bret gleich noch eine Armbar an. Nach einem kurzen Moment ist dann wieder etwas Action angesagt, Michaels kann dem Sunset Flip versuch entkommen muss dann aber einen Flying Cross Body einstecken. Bret kann aber den Sunset Flip anbringen, der nur zu einem 2 Count führt und dann befinden wir uns wieder in einem Submissionmove.
Bret hat das Match gut unter Kontrolle und bearbeitet weiter konsequent den Arm des Heart Break Kid.
Dieser kann erst wieder einen Move anbringen, in dem er einen Slingshot zeigt. Beide bearbeiten sich in den Ringecken mit ein paar Schlägen und dann fliegt der Hitman mit seiner Schulter gegen den Ringpfosten. Michaels setzt mit einem Armbreaker, schnellen Schlägen und einem harten Whip in die Ringecke nach. Der Pinversuch ist aber nicht erfolgreich.
Ein langer Front Head Lock folgt.
Erst nach ein paar Minuten kommt der Hitman mit ein paar Elbows raus, fängt sich aber direkt einen Dropkick ein.
Nach einem Backbreaker der einen erfolglosen Pinversuch nach sich zieht ist wieder Front Headlock Time.
Auch dieses Mal kann sich Bret befreien, fängt sich aber direkt wieder ein paar Schläge ein.
Bret dominiert den weiteren Verlauf ziemlich, mit einem weiteren Front Head Lock setzt er Hart zu. Der kann sich aber immer wieder befreien und übernimmt dann wieder die Kontrolle mit einem Catapult in die Ringecke (gefolgt von wunderbarem Overselling Michaels).
Head-Butts, Back Bodydrops folgen und dann setzt Hart zu seinen Five Moves of Doom an:
Russian Leg-Sweep, Backbreaker, der Elbow vom zweiten Seil und der Superplex folgen. Aber er ist zu fertig um den Sharpshooter anzusetzen.
In einer schnellen Sequenz kontern sich jetzt beide gegenseitig aus, bis Bret aus dem Ring fliegt.
Michaels zeigt dann wieder einige Aktionen, darunter auch den Superkick (der hier noch nicht sein Finisher war), aber zum Sieg reicht es nicht. Er steigt aufs Ringseil und will eine Aktion zeigen, aber irgendwie fängt ihn Bret im Sprung ab und zieht ihn sofort in den Sharpshooter. Das sah klasse aus und natürlich gewinnt er damit. Gute 27 Minuten hat dieses Match gedauert und es war mit weitem Abstand der beste Kampf dieser Show.
Der Weihnachtsmann kommt zum Ring und feiert mit Bret und beide geben am Ende noch eine kleine Promo ab.

Die Survivor Series 1992 der WWF stand wie gesagt unter dem Problem der zahlreichen Abwanderungen. Trotzdem hat man noch eine ganz nette Show zu Stande gebracht, die durchaus sehenswert ist.
Flair/Ramon – Macho Man/Perfect und Bret Hart – Shawn Michaels waren die mit Abstand besten Kämpfe. Das Tag-Team Survivor Match war auch noch unterhaltsam. Der ganze Rest fällt dann aber doch recht stark ab.

Bewertung
6,5/10
Letzte Aktualisierung ( 13.11.2008 )
 
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