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In vielerlei Hinsicht ist die zweite Wrestlemania eine ganz Besondere. Es war die erste Wrestlemania die als PPV ausgestrahlt wurde (Die erste war noch Closed Circuit TV), es war auch die bis heute einzige Wrestlemania, die an einem Montag stattfand und es war der einzige WWF PPV der über 3 Städte und die USA verteilt wurde. Grund war, dass Vince ein kleines Kind ist und immer größer und bedeutender sein will als die böse Konkurrenz. NWA-JCP veranstaltete im November 1985 nämlich die dritte Ausgabe von Starrcade und verteilte die Show über 2 Städte. Vince wollte das nun toppen und verteilte Wrestlemania 2 über 3 Städte. So fand Wrestlemania 2 am 7. April 1986 im Nassau Veterans Memorial Coliseum in New York statt, der zweite Teil der Show fand im Rosemont Horizon (Heute Allstate Arena) in Rosemont, Illinois statt und der letzte Teil in der L.A. Sports Arena in Los Angeles, Kalifornien. Jede Arena bekam 4 Matches, der Rest wurde für das Publikum dann über Leinwände übertragen. Insgesamt waren 40.085 Zuschauer in den drei Arenen. Wir starten in New York und als Kommentatoren haben wir Vince „Whatamaneuver“ McMahon und Susan St. James (Wer?) Immerhin hat man einen Musiker zum Singen da: Musiklegende Ray Charles singt America the Beautiful. Roddy Piper gibt eine Promo zum Boxkampf gegen Mr. T im Main Event. Los geht es mit dem ersten Match wo „The Magnificent“ Don Muraco auf Paul Orndorff (Vom Maineventer bei WM1 zum Opener in WM2 – was für ein Abstieg) trifft. Side Headlock startet das Match aber Orton wird ins Seil geworfen und kriegt einen Body Slam ab, aber er antwortet auch mit einem. Lock Up wieder und Orndorff mit dem Reserval zum Back Bodydrop. Armdrag Takedown, Drop Toe Hold und eine Armbar folgen. Nach ungefähr 1:40 Minuten kann sich Muraco befreien und prügelt Orndorffs Kopf gegen das Ringpolster. Der kann sich aber befreien und beide stürzen aus dem Ring. Dort prügeln sie dann rum und werden ausgezählt. 4:30 hat es gedauert, fast 2 Minuten wurden mit einem Armbar verschwendet. Das war Müll. Mr. T gibt eine Promo zum Boxkampf gegen Roddy Piper im Main Event. Intercontinental Title Match nun. Der Champion Macho Man Randy Savage muss gegen den Turnbucklefresser George „The Animal“ Steele ran. Savage flüchtet erstmal gute 1 ½ Minuten vor George bis dieser Randy erwischt und…ihm in den Stiefel beißt. „All right George, eat his leg“ – hab ich schon was zu dieser komischen Frau gesagt, die Kommentatorin ist? George kriegt zwar ein Knie ins Maul kann Savage aber dann hochheben und auf die Matte werfen. George wendet sich Elizabeth zu was natürlich ein Fehler ist, er wird ins Seil gewickelt und attackiert. Savage danach noch mit einem Top Rope Splash zum Two Count. Er wird vom Animal aus dem Ring geworfen, klettert unter selbigen. Alle wundern sich wo der Macho Man ist aber das ist nur ein fieser Trick damit er seinen Gegner von hinten attackieren kann, das klappt auch aber dann wird George wieder zum Tier und beißt dem Macho Man in den Arm. Macho kann sich befreien und attackiert The Animal mit Blumen, die er aber dann selbst auch abkriegt. Animal frisst ein Turnbuckle und der Füllstoff fliegt rum. Savage kriegt auch was ab, George geht wieder zu Elizabeth wird aber dann von einem Double Axe Handle vom Top Rope erwischt. Zurück im Ring gibt es noch den Top Rope Elbow Drop aber George kann bei 2 auskicken. Er versucht eine Offensiche zu starten wird aber dann doch von Savage gepinnt der die Beine auf dem Seil hat. Recht belangloses Match mit einigen Comedyelementen die unterhalten konnten, aber mit über 7 Minuten vielleicht etwas zu lang dafür. Irgendein Footballspieler zofft sich mit Big John Studd der einen Football zerquetscht…My God, that Football has a family! Jake “The Snake” Roberts trifft auf George Wells, ein Footballspieler der zum Wrestler wurde und nicht wirklich bekannt ist. Beide starten mit ein paar Schlägen und dann steckt Roberts einen Back Bodydrop ein aber Roberts kann ihn dann rauswerfen, aber Wells ist schon wieder da und teilt ein paar Schläge aus, dann gibt es noch einen Flying Shoulderblock und mehr Schläge für The Snake. Sogar eine Headscissor teilt Wells aus der absolut in der Offensive ist und einen Two Count nach einem Powerslam erreicht. Jake kann einen Knee Lift anbringen, zeigt den DDT und gewinnt das Match. Dann wickelt er noch seine Schlange um den gefesselten Gegner. 3 Minuten hat es gedauert, es sah nach einem Squash für Wells aus bis der DDT kam. Bullshit Hogan gibt eine Promo. Ein Rückblick auf die kleine Fehde zwischen Piper und Mr. T kommt und die ganzen tausend Celebrities werden angekündigt: Joan River, Daryl Dawkins, Cab Calloway, G. Gordon Liddy und Herb….wer auch immer das ist. Roddy Piper und Mr. T jetzt also in einem Boxkampf. Mr. T hat Joe Frazier dabei, Piper Bob Orton und Lou Duva. Runde 1: Beide boxen ein bisschen harmlos rum aber in den 3 Minuten passiert kaum etwas In der Pause motzt Piper T an Runde 2: Beide boxen etwas aggressiver rum und eine Minute vorm Rundenende geht Mr. T auf die Bretter. Das Publikum turnt gegen ihn und jubelt. Roddy ist aber Heel laut Vorgabe, weigert sich in seine neutrale Ecke zu gehen, weshalb der Ringrichter nur bis 8 zählen kann. Für die letzten etwa 30 Sekunden ist Piper der Fanliebling. In der Pause kippt Bob Orton einen Eimer Wasser über T und Frazier. Runde 3: Mehr Geboxe, Piper geht auf die Bretter und dann gibt es noch mehr Geboxe und mit einem Schlag der weit vorbei geht, boxt Mr T. Piper aus dem Ring. Zurück im Ring wird weiter langweilig geboxt. Runde 4: Beide Boxen jetzt wie man es aus den Rocky Filmen kennt offen aufeinander ein. Piper hat die Schnauze voll von dem Bullshit, wirft den Ringrichter um und verpasst Mr. T einen Bodyslam. Chaos bricht aus und Roddy wird disqualifiziert. Gibt es Disqualifikationen im Boxen? Ist ja auch egal, so ein Schwachsinn hätte gar nicht erst stattfinden müssen, das waren gute 15 Minuten die ich nie mehr zurückbekomme. Wrestlemania 2 in New York war also schon mal eine extreme Enttäuschung. Mal schauen ob es jetzt in der nächsten Stadt besser wird. Wir sind jetzt in Chicago. Die Kommentatoren sind Gorilla Monsoon, Mean Gene Okerlund und Cathy Lee Crosby (Wer?) Als erstes geht es um den Women’s Champion Titel und den muss The Fabulous Moolah nun gegen Velvet McIntyre verteidigen. Moolah attackiert von hinten, zeigt drei schlechte Snapmares und einen noch schlechteren Chop und einen Schlag. McIntyre kommt dann mit 2 richtig schlechten Drop Kicks zurück, ein Elbow, ein Body Slam aber der Top Rope Splash geht daneben und Moolah pinnt zum Sieg. WAS FÜR EINE SCHEIßE WAR DAS DENN BITTE? 1 Minute „Kampf“ und fast jeden Move ein Botch. Unglaublich! Nikolai Volkoff (mit Freddie Blassie) kommt zum Ring und singt mal wieder die Hymne. Diesmal fliegt kein Müll. Er kämpft jetzt gegen Corporal Kirchner. Volkoff startet mit Kicks und wirft seinen Gegner raus. Kirchner fliegt gegen den Ringpfosten, wird gebissen und fliegt nochmal gegen den Ringpfosten. Zurück im Ring prügelt er auf Volkoff ein und der Ringrichter geht KO. Blassie will seinem Schützling den Stock zuwerfen, aber Kirchner kann ihn abfangen und schlägt damit Volkoff KO. Der Pin. Der Sieg. Wieder Bullshit. Was sollen alle diesen kurzen Matches die vorbei sind ehe sie richtig gestartet sind? Jetzt kommen wir zu einer Battle Royale mit 20 Teilnehmern und darunter befinden sich nicht nur Wrestler sondern auch Footballspieler der NFL…warum auch immer. Dazu hat man noch Dick Butkus und Ed „Too Tall“ Jones als Gast-Ringrichter. Die Teilnehmer sind: Jimbo Covert (Chicago Bears), Pedro Morales, Tony Atlas, Ted Arcidi, Harvey Martin ( Dallas Cowboys), Danny Spivey, Hillbilly Jim, King Tonga, The Iron Sheik, Ernie Holmes (Pittsburgh Steelers), B. Brian Blair, Jim Brunzell, Bret Hart, Big John Studd, Bill Fralic (Atlanta Falcons), Jim Neidhart, Russ Francis (San Francisco 49ers), Andre the Giant, Bruno Sammartino, and William "Refrigerator" Perry (Chicago Bears). Alle 20 starten sofort im Ring, was dazu führt das dieser praktisch voll ist (Zum Glück hat die WWF schon damals einen größeren Ring gehabt als andere Wrestlingligen) und ein absolutes Chaos herrscht, was auch dadurch zu Stande kommt, das ich die ganzen Footballspieler gar nicht kenne und gar nicht auseinanderhalten kann. Die Wrestler stürzen sich auf die Footballer und es ist ein unglaubliches Geschiebe. Covert und King Tonga (Meng/Haku) sind die ersten die rausfliegen, sie haben sich gegenseitig über das dritte Seil befördert. Es klingt lustig, als Gorilla sagte „Look out, John Studd got the Refrigerator in the corner“. Ernie Holmes fliegt dann auch raus, er hätte sich nicht mit Bruno Sammartino anlegen sollen. Jumpin‘ Jim Brunzell flog als nächstes raus, sein Tag-Team Partner konnte ihn nicht retten und Tony Atlas wird von Andre rausgeworfen. Nebenbei bemerkt ist es recht seltsam, Bret Hart mal nicht in Pink zu sehen, es ist das gleiche Hart Foundation Outfit aber in Blau, was wesentlich besser aussieht wie ich finde. Harvey Martin und Pedro Morales sind die nächsten zwei die sich gegenseitig eliminieren. Arcidi ist der nächste der rausfliegt, er hätte zuvor fast B. Brian Blair eliminiert, das misslang und so half Blair bei der Eliminierung von Ted mit. Iron Sheik befördert Dan Spivey raus und eliminiert danach auch noch Hillbilly Jim und B. Brian Blair. Bill Fralic fliegt auch raus und langsam wird der Ring leer. Bruno Sammartino wirft den Sheik raus und stürzt sich auf Big John Studd, während die Hart Foundation den Kühlschrank bearbeitet und Francis mit Andre beschäftigt ist. Sammartino fliegt dann raus. Perry hätte fast die Hart Foundation rausgeworfen, was das Publikum auch mal aufweckt. Der stürzt sich dann auf Studd was ihm zum Verhängnis wird, er fliegt raus. Der kann das gar nicht verkraften und streckt Studd die Hand entgegen, eine nette Geste die ein fieser Plan ist, denn er zieht Big John so über das dritte Seil und eliminiert ihn, was eigentlich nicht regelkonform ist aber das ist eben die WWF. Russ Francis wird von der Foundation eliminiert, die sich nun auf Andre the Giant stürzen. Die Double Team Aktionen gehen meist daneben, Andrea dann mit einem Big Boot gegen Neidhart, der dreht sich blöd und befördert sich selbst über das dritte Seil (Es sah dämlich aus). Der Hitman ist auch nicht intelligenter, denn er klettert auf das Top Rope. Andre packt ihn und wirft ihn raus. Das ganze hat etwas über 9 Minuten gedauert, war anfangs völlig chaotisch und dann verdammt schnell vorbei und Wrestlingaktionen gab es keine. Würde man nicht tausend dumme Interviews bringen, hätte man Zeit, die Matches etwas länger zu gestalten… So beklagt sich Jimbo Jones das er betrogen wurde, weil er von einem anderen eliminiert wurde und das ja nicht geht. Völliger Blödsinn das Ganze. Und schon sind wir beim Main Event wo es um die Tag-Team Champion Titel geht. Die Champions sind das Dream Team (Greg „The Hammer“ Valentine und Brutus Beefacke mit Johnny Valiant) gegen die British Bulldogs (Davey Boy Smith und Dynamite Kid mit Captain Lou Albano und Ozzy Osbourne) Ozzy Osbourne in seiner Glam Phase mit wilder Mähne und einem pfirsichfarbenen Anzug, das muss man gesehen haben. Smith und Valentine starten und beide brawlen erstmal ein bisschen rum. Valentine setzt dann einen Elbow Drop daneben und findet sich im Wristlock wieder. Valentine mit dem Whip und einem Hip Toss aber die nächste Aktion geht daneben und Smith wechselt seinen Partner ein. Dynamite mit einigen schnellen Aktionen die zu einem Two Count führen. Er legt mit Tritten nach, zeigt einen Snap Suplex und einen Elbow Drop und wechselt Smith ein. Der liefert sich mit Greg ein Gerangel, wer den Suplex ausführen darf und Smith schafft dies und Two Count folgt. Der Heel rollt sich erstmal aus dem Ring und eine Minute später geht es dann weiter. Valentine ist wieder drin und attackiert Smith nun mit Schlägen, den Reversal ignoriert er und legt weiter hart zu, dann darf sein Tag-Team Partner rein. (Beefakes Outfit muss man gesehen habe, lila-schwarze Stulpen und eine gelbe Hose mit schwarzen Tigerstreifen). Brutus mit einem langen Wristlock bis Smith plötzlich daraus einen Gorilla Press Slam zeigt und er wechselt die andere britische Bulldogge ein. Running Clotheline und ein Chop zum Two Count, dann versucht er es nochmal mit dem Small Package aber wieder nur bis 2. Davey Boy Smith kommt wieder rein und es folgt ein Fisherman Suplex zum nächsten Two Count. Dann folgt eine Front Headlock Sequenz von Smith. Brutus kann sich langsam zu seinem Partner schieben und ihn einwechselt. Valentine attackiert sofort vom Top Rope. Valentine mit einem Suplex und einem Headlock, bis aber Dynamite eingewechselt werden kann und beide brawlen wild drauf los. Beide Faces haben Valentine gut unter Kontrolle und bearbeiten ihn abwechseln mit Schlägen, Tritten und Clothelines. Brutus kommt dann einfach rein, boxt zweimal auf Davey Boy Smith ein bis der Ringrichter ihn wieder rausschickt hat aber nichts gebracht, da Valentine direkt in einem Sunset Flip zum Two Count landet. Backbreaker vom Bulldog und der Pin aber Beefcake unterbricht diesen. Dynamite kommt rein und wird schnell von Valentine mit ein paar Schlägen und einem fiesen Piledriver attackiert aber das reicht nur zum Two Count. Valentine weiter am Drücker bis er vom Top Rope geworfen wird und dann folgt ein Brawl zwischen allen vieren im Ring. Es geht dann nach einem Brawl weiter im Ring und Valentine tritt auf Dynamite Kid ein, er kann irgendwann seinen Partner einwechseln und Smith zeigt einen Powerslam zum Two Count. Suplex und wieder Two Count. Smith macht dann aber einen Fehler und landet mit der Schulter am Ringpfosten, in der Folge stürzen sich die Heels natürlich auf diese Schulter mit einem Hammerlock und einigen Slams. Valentine mit einem Shoulderbreaker aber das reicht nur zum Two Count. Dann kann Davey Boy ihn wegschubsen und Valentine kracht gegen den Dynamite Kid der auf dem Seil stand und aus dem Ring fliegt. Valentine kippt auch um und wird von Smith gepinnt und das ist der Sieg. Die British Bulldogs sind so die neuen Tag-Team Champions Hmm…das Ende war sehr, sehr überstürzt wirkend und auch nicht wirklich überzeugend, bis dahin war es aber ein verdammt gutes und vor allem spannendes Match. Das war auch schon der Teil aus Chicago. Insgesamt auch hier ein negatives Fazit, die ersten beiden Matches waren ganz schlechte Witze und die Battle Royal auch alles andere als toll. Einzig der Main Event konnte absolut überzeugen aber das ist einfach zu wenig. Ab geht es nach Los Angeles. Die Kommentatoren hier sind Jesse „The Body“ Ventura, Lord Alfred Hayes und Elvira – endlich mal eine die ich kenne. Wir starten auch direkt mit dem ersten Match wo Ricky Steamboat auf Hercules trifft. Hercules legt direkt mit Schlägen und Elbows los bis er sich einen Chop einfängt. Zwei Armdrags und ein Armbar mit Schlägen folgen von Steamboat. Hercules versaut dann eine geplante Aktion so das Steamboat schnell umschalten muss und einen Kick zeigt. Man merkt das Hercules sehr unerfahren damals war und sowieso wurde nie ein guter Wrestler aus ihm. Steamboat konzentriert sich dann mit Wristlocks und Hammerlocks auf den Arm von Hercules. Der kann sich zwar befreien fängt sich nach einigem rumgerenne aber einen Elbow ein. Suplex von Steamboat und zurück zum Armbar. Aber Hercules kommt zurück mit einer „wicked vicious hercules hernandes clotheline“ wie es Ventura nennt. Hercules mit harten Tritten aber mehr macht er nicht, außer dumm rumstehen. Ricky will dann eine Aktion zeigen, aber Hercules verlagert das Gewicht und so kippt Steamboat um. Was die Aktion war kann man nicht sehen da die Kamera gekonnt vom Ringrichter verdeckt wird. Two Count. Hercules wieder am Drücker mit einigen Schlägen und zwei Elbows und dann wird posiert, ehe zum Pin geht. So gibt es nur den Two Count. Steamboat kommt mit Chops zurück, fängt sich aber eine Clotheline und fuckt einen Gorilla Press Slam ab so das er ihn nochmal zeigen muss, ein Bodyslam folgt. Hercules klettert auf das dritte Seil und der Splash folgt aber Steamboat kann die Beine anziehen. Ricky klettert aufs Top Rope und mit dem Flying Cross Body kann er den erfolgreichen Pin zum Sieg anbringen. Hercules war furchtbar und Steamboat hatte auch nicht seinen besten Tag, was bei dem Partner aber klar ist. Insgesamt enttäuschend und fast schon zu lang trotz nur 7 Minuten. Vielleicht hätte man lieber den originalen Plan durchziehen und Bret Hart statt Hercules bringen sollen… Let the Freakshow begin heißt es jetzt. Adrian Adonis (ein Transvestit im Nachthemd) trifft auf Uncle Elmer, der klischeehafte Hillbilly. Elmer legt mit Schlägen los, bei einem fällt er selbst um und Adonis oversellt wie Mr. Perfect in seinen besten Tagen. Mehr gibt es nicht zu sagen. Viele Schläge, Adonis fliegt aus dem Ring, sein Nachthemd wird zerrissen, er fängt sich einen Avalanche in der Ringecke ein. Dann setzt Elmer einen Leg Drop daneben, Adrian Adonis geht aufs Top Rope zeigt einen Fist Drop und gewinnt so das Match. Drei Minuten Bullshit. Next. Eine Promo vom Hulkster zum Main Event folgt. Das vorletzte Match ist ein Tag-Team Match zwischen Terry Funk und Hoss Funk (Dory Funk Jr.) (mit Jimmy Hart) gegen Tito Santana und den Junkyard Dog. Mit einem Lockup zwischen Hoss und Dog geht es los, beide schieben sich in eine Ecke und Terry flitzt an und purzelt über das Ringseil. Was das wohl werden sollte? JYD packt Bodyslams gegen beide Gegner aus, während Santana nicht so recht weiß, ob er auch in den Ring soll. Er entscheidet sich dann doch dafür und bearbeitet Terry. Beide Funks sind erstmal aus dem Ring. Zurück gibt es einen Lockup zwischen Terry und Tito. Santana fängt sich zwar ein paar Chops ein, kann Funk aber dann mit einer Clothesline über das Top-Rope befördern. Hoss stürmt rein und fängt sich ein paar Drop Kicks ein. Zurück im Ring liefern sich Funk und JYD einen Boxkampf den Terry verliert. Er fängt sich dann 10 Headbutts aufs Ringpolster in der einen und 8 aufs Polster in der anderen Ecke ein, gefolgt von einem regulären Headbutt seines Gegners. Der Pin wird dann allerdings von Hoss unterbrochen. Danach darf Funk mal wieder aus dem Ring fliegen. Dory ist dann im Ring und findet sich im Headlock der Gegner wieder, bis er sich mit einem Schlag befreien kann. Er bearbeitet seinen Gegner nun mit, wie Ventura es nennt, „Texas Style Uppercuts“, aber danach kann Santana mit einem Cross Body kontern. Der Pin wird von Terry unterbrochen und mal wieder herrscht Chaos als alle 4 im und um den Ring sind. Im Ring liefern sich Dory und Tito das altbekannte Criss-Cross bis Terry die Chance zu einem Cheap Shot nutzt. Terry wird eingewechselt und wirft Santana aus dem Ring, was Hart für ein paar Tritte nutzt. Zurück im Ring darf er einen Suplex zum Two-Count eintstecken, während Gast-Kommentatorin Elvira beweist, das sie keine Ahnung von Wrestling hat, was Jesse langsam etwas nervt. Funk will nochmal einen Suplex zeigen, aber Tito kontert das zu einem eigenen, aber seine Offensive ist nur von kurzer Dauer, denn Terry kann Hoss einwechseln der einen Double Underhook Suplex zeigt. In der Folge wird Santana weiter bearbeitet, bis er dass Hot-Tag machen kann. Unter lautem Jubel bearbeitet der Junk Yard Dog die beiden Funks. Sie fliegen beide raus, wo Terry auf einem Tisch landet. Zurück im Ring versucht sich JYD an einem Small Package aber Hoss kann den Pinversuch unterbrechen. Was dazu führt, das Tito in den Ring stürmen will, der Ringrichter hält ihn auf und ist so abgelenkt, das er nicht mitkriegt, wie Terry Funk JYD mit dem Megaphon von Jimmy Hart ins Land der Träume befördert. Der Pin reicht dann natürlich zum Sieg für die Funks. Insgesamt das zweitbeste Match der Show, nicht genial aber doch unterhaltsam und ordentlich lang. Während der Käfig zusammengebastelt wird, sehen wir eine Rückblende auf die Fehde zwischen Hulk Hogan und King Kong Bundy die beim Saturday Night’s Main Event stattfand. Beide treffen nun also in einem Steel Cage Match um den WWF Champion Titel aufeinander. Nach 15 Minuten die mit Promos und den Entrances verschwendet werden, geht es auch los. Beide brawlen erstmal und Hogan geht dann mit Schlägen und Chops in die Offensive und dann folgt schon der Big Boot, aber anstatt umzufallen, wandert King Kong Bundy nur irritiert herum Richtung Ausgang. Aber Hogan kann ihn einfangen und würgen. Dann geht es mit Schlägen und einer Clotheline weiter. Dann kommt Bundy zurück und attackiert die verletzten Rippen des Hulksters die dick bandagiert sind. Alles in sehr gemächlichem Tempo und der erneute Fluchtversuch missling, Hogan gibt nicht so schnell auf. Dann wird Hogan mit dem Rücken gegen das Gitter befördert. Es ist immer witzig, wie Hogan nach solchen Szenen merkwürdig zitternd rumliegt. Ein erneuter Fluchtversuch durch die Tür misslingt. Bundy würgt den Champion dann mit der Bandage und fesselt ihn damit ans Seil. Als ob das den Real American aufhalten könnte…natürlich nicht. Hogan wieder in der Offensive mit Schlägen und Tritten. Er wirft Bundy gegen das Gitter, er fällt auf den Ringboden und direkt vor dem Kameramann macht er den Bladejob – da hilft es auch nicht, das sein Manager Bobby Heenan ihm am Kopf rumfummelt, es ist extrem offensichtlich und sowas sollte nicht sein. Bundy blutet und Hogan konzentriert sich mit Schlägen auf die Schnittwunde. Er wirft King Kong nochmal gegen das Gitter und Elvira ist völlig schockiert „Why don’t they stop this?“. Hogan attackiert weiter und versucht einen Bodyslam, der aber misslingt. Bundy will wieder zur Tür aber Hogan ist da und würgt ihn nun mit den Bandagen. Aber Bundy kann sich befreien und es folgt die Avalanche und ein Big Splash. Hogan zuckt wieder merkwürdig rum und während Bundy in Zeitlupe zur Tür kriecht, springt der gelb-rote Champion natürlich auf. Bundy zeigt nochmal die Avalanche aber Hogan ist jetzt im „No-Sell“-Mode. Er befördert ihn mit einem Whip in die Ecke, der Scoop Slam folgt, dann kommt der Leg Drop und Hogan tanzt merkwürdig herum. Dann klettert der Hulkster über den Käfig, Heenan und Bundy versuchen ihn aufzuhalten, schaffen das aber natürlich nicht. So ist Hogan Sieger und weiter Champion. Das Match lief nach dem typischen Hogan Schema ab und bot so gut wie kein Wrestling. Wenigstens war es mit 10 Minuten recht kurz. Was bleibt als Fazit? Die erste Wrestlemania war schon kein Geniestreich, aber doch unterhaltsamer als diese Katastrophe. Drei Austragungsorte sind zu viel, es wurde viel Zeit mit Promos vergeudet und generell war das Booking sehr merkwürdig. Die ultra-kurzen „Matches“ hätte man sich auch sparen können. Die Gastkommentatoren waren überflüssig bis peinlich (Vor allem Elvira) und es gab genau 1 richtig gutes Match (Bulldogs – Dream Team) und ein weiteres unterhaltsames (Funks – JYD & Tito Santana). Alles andere schwankte zwischen belanglos und absolut furchtbar. Anschauen braucht sich diese Show heute niemand mehr.
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